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·16. Februar 2026
Chaostage bei Olympique Marseille: Ex-Bayern-Star verkündet Aus – Bosse lehnen ab

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·16. Februar 2026

Olympique Marseille droht immer weiter im Chaos zu versinken. Vor wenigen Tagen wurde erst Cheftrainer Roberto De Zerbi (46) entlassen. Nun wollte ein ehemaliger Spieler des FC Bayern seinen Hut beim Ligue-1-Klub nehmen, doch die Führungsebene stemmt sich wohl dagegen.
In diesen Tagen kehrt einfach keine Ruhe bei Olympique Marseille ein. Der Verein ist seinen hochgesteckten Zielen in dieser Saison nicht gerecht worden: In der Champions League bereits gescheitert und gegen PSG (0:5) zuletzt gedemütigt – das war zu viel für die Klubbosse, weshalb sie Coach Roberto De Zerbi am Mittwoch vor die Tür setzten.
Zu allem Überfluss teilte Sportdirektor Medhi Benatia (38) am Sonntag auf Instagram mit, dass er sein Amt mit sofortiger Wirkung niederlegt.
"Nach reiflicher Überlegung habe ich jetzt Verantwortung übernommen und beschlossen meine Zusammenarbeit mit Olympique Marseille am Montag zu beenden", schrieb der Marokkaner, der zwischen 2014 und 2016 für den FC Bayern auflief.
Interne Zerwürfnisse führten offenbar zu dieser Entscheidung. "Ich kann das aktuelle Klima nicht ignorieren", ergänzte Medhi Benatia schließlich. "Ich spüre eine wachsende Unzufriedenheit, eine Kluft, die ich zutiefst bedauere. In Marseille zählen am Ende nur die Ergebnisse."
Eine Teilschuld am Rücktritt des Sportdirektors sehen Medienvertreter übrigens bei Vereinspräsident Pablo Longoria (40). Der Spanier soll sich wiederholt in Benatias Arbeit eingemischt und diesem damit das Leben erschwert haben.
Dazu passt, dass die Vereinsbosse von Olympique Marseille Benatia Berichten zufolge trotz seines Abschieds nicht gehen lassen wollen. Sie seien demnach zuvor vom Ex-Juve-Profi über seinen geplanten Schritt informiert worden, akzeptierten dessen Entscheidung jedoch nicht.









































