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·1. Juni 2026

Chelsea als Transfer-Konkurrent: Funkt Alonso den Bayern dazwischen?

Artikelbild:Chelsea als Transfer-Konkurrent: Funkt Alonso den Bayern dazwischen?

Xabi Alonso und der FC Chelsea könnten sich in ein Transferduell mit dem FC Bayern begeben. Beide Klubs haben Interesse an einem ablösefreien Innenverteidiger.

Ibrahima Konaté wird den FC Liverpool im Sommer offenbar ablösefrei verlassen. Damit kommt ein Innenverteidiger auf den Markt, der auch beim FC Bayern schon länger auf dem Radar steht.


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Eigentlich galt eine Vertragsverlängerung des Franzosen an der Anfield Road lange als wahrscheinlich. Noch im April hatte Konaté selbst öffentlich Optimismus verbreitet. „Wir sind kurz vor einer Einigung“, sagte der 27-Jährige damals.

Nun ist die Situation offenbar komplett gekippt. Wie Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet, sind die Gespräche zwischen Liverpool und Konaté gescheitert. Eine Einigung zwischen beiden Parteien soll mittlerweile ausgeschlossen sein.

Für die Reds ist das ein herber Rückschlag. Konaté zählte in der abgelaufenen Saison zu den wichtigsten Defensivspielern des Klubs. In 51 Pflichtspielen bildete er gemeinsam mit Kapitän Virgil van Dijk eine der stabilsten Innenverteidigungen der Premier League.

Chelsea mischt im Konaté-Poker mit

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Foto: IMAGO

Der ablösefreie Status macht Konaté für zahlreiche Topklubs interessant. Neben dem FC Bayern ist offenbar auch der FC Chelsea interessiert. Laut französischen Medien sucht Xabi Alonso, der ab diesem Sommer bei den Blues übernimmt, gezielt nach einem erfahrenen Führungsspieler für die Defensive.

Konaté würde genau in dieses Profil passen. Mit 1,94 Metern Körpergröße, enormer Zweikampfstärke und internationaler Erfahrung bringt der französische Nationalspieler vieles mit, was Chelsea nach einer enttäuschenden Saison dringend benötigt.

Für den FC Bayern könnte die Personalie dadurch komplizierter werden. Ausgerechnet Alonso, einst selbst Profi beim deutschen Rekordmeister, könnte den Münchnern nun bei einem möglichen Transferziel gefährlich werden.

Konaté ist zwar ablösefrei, aber ein Deal wäre wegen Gehalt, Handgeld und Beraterhonoraren alles andere als günstig. Dennoch ist ein Verteidiger seiner Klasse ohne klassische Ablösesumme auf dem Markt eine seltene Gelegenheit.

Bayern beobachtet die Situation genau

Der FC Bayern verfolgt die Entwicklung rund um Konaté weiter genau. Für die Münchner wäre der Franzose sportlich hochinteressant. Aus seiner Zeit bei RB Leipzig kennt man ihn in der Bundesliga bestens, zudem bringt er genau die physische Präsenz mit, die in der Bayern-Defensive gesucht wird.

Die Münchner planen im Sommer ohnehin Veränderungen in der Abwehr. Immer wieder werden Namen wie Gleison Bremer oder andere internationale Top-Verteidiger mit dem Rekordmeister in Verbindung gebracht. Ein ablösefreier Konaté könnte in diesem Kontext zu einer besonders attraktiven Option werden.

Allerdings ist die Konkurrenz enorm. Neben Chelsea sollen auch Real Madrid und Paris Saint-Germain die Situation des Liverpool-Stars beobachten. Damit könnte sich ein echter Transferpoker um den französischen Nationalspieler entwickeln.

Für Konaté selbst dürfte entscheidend sein, welcher Klub ihm die beste sportliche Perspektive bietet. Bei Chelsea könnte Alonso ihm eine zentrale Rolle in einem neuen Projekt in Aussicht stellen. Bei Bayern würde er dagegen um einen Platz in einer ambitionierten Mannschaft kämpfen, die wieder ganz oben in Europa angreifen will.

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