Football Italia
·5. Juni 2026
Chiellini: „Drei verpasste WMs schmerzen noch – Italiens Tiefpunkt“

In partnership with
Yahoo sportsFootball Italia
·5. Juni 2026

Giorgio Chiellini hat nach dem dritten aufeinanderfolgenden Verpassen einer Weltmeisterschaft eine offene Einschätzung zur Krise des italienischen Fußballs abgegeben und betont, dass das Land seinen Tiefpunkt erreicht habe, während er zugleich vorsichtigen Optimismus über die auf Jugendebene nachrückenden Talente äußerte.
Beim Festival della Serie A in Parma erklärte der frühere italienische Nationalmannschaftskapitän und heutige Director of Football Strategy von Juventus, mit Zitaten via Sportal, ohne die Größe des Problems kleinzureden.
„Wir können nicht so tun, als wäre nichts passiert. Drei Weltmeisterschaften in Folge zu verpassen, ist etwas, das sehr schwer zu akzeptieren ist“, sagte Chiellini.
„Die ersten beiden Nicht-Qualifikationen habe ich persönlich erlebt, und es sind Wunden, die ich noch immer in mir trage. Es braucht eine tiefgehende Reflexion, um eine Identität zurückzugewinnen, die im Laufe der Zeit verloren gegangen ist, auch wenn nicht alles als negativ betrachtet werden sollte.“

BOLOGNA, ITALIEN – 14. DEZEMBER: Der frühere Juventus-Spieler Giorgio Chiellini blickt vor dem Serie-A-Spiel zwischen Bologna FC 1909 und Juventus FC im Renato-Dall’Ara-Stadion am 14. Dezember 2025 in Bologna, Italien, aufs Feld. (Foto von Alessandro Sabattini/Getty Images)
Mit Blick auf den weiteren Weg machte Chiellini deutlich, dass die Erholung über die jungen Spieler und eine gemeinsame Vision auf Verbandsebene laufen müsse. Er verwies auf den Einzug der U17 ins EM-Finale als echte Quelle der Ermutigung.
„Das ist der Beweis, dass das Talent vorhanden ist“, sagte er. „Die Spieler sind da, aber sie müssen besser begleitet und entwickelt werden. Es fehlt noch etwas, aber die Grundlage, auf der man arbeiten kann, ist vorhanden.“
Der zurückgetretene Verteidiger äußerte sich in seiner Diagnose des breiteren strukturellen Problems ebenso direkt. „Wir haben den Tiefpunkt erreicht und hoffen, nicht noch tiefer sinken zu müssen“, sagte er.
„Jetzt braucht es ein gemeinsames Projekt, das von allen Teilen der Bewegung zusammen aufgebaut wird. Es liegt an uns ebenso wie an der Führung des italienischen Fußballs, einen ernsthaften und konkreten Weg zu beginnen, um den Kurs zu ändern, ohne nach Ausreden zu suchen oder die Probleme zu verstecken.“
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
Live







































