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·4. Oktober 2026

City-Urteil könnte Pläne von Guardiola verändern

Artikelbild:City-Urteil könnte Pläne von Guardiola verändern

Pep Guardiola galt über Jahre als möglicher Kandidat für den Posten als englischer Nationaltrainer. Nach dem jüngsten Urteil gegen Manchester City sieht der spanische Journalist Guillem Balagué diese Möglichkeit jedoch deutlich skeptischer.

Der enge Bezug des 55-Jährigen zu seinem langjährigen Klub könnte bei der englischen FA zum Problem werden. Hintergrund sind die schweren Vorwürfe gegen Manchester City wegen Verstössen gegen die Finanzregeln der Premier League. Eine unabhängige Kommission sprach den Klub schuldig, die Vorwürfe betreffen unter anderem den Zeitraum von 2009/10 bis 2017/18.

City bestreitet die Anschuldigungen und hat Berufung eingelegt. Guardiola selbst wird kein Fehlverhalten vorgeworfen, zudem gibt es laut den vorliegenden Berichten keine Hinweise darauf, dass er von den Vorgängen wusste. Balagué sieht dennoch mögliche Auswirkungen auf Guardiolas Chancen beim englischen Verband. „Ich glaube nicht, dass die FA jemanden holen will, der England auf die Art spalten wird“, erklärte der Journalist gegenüber «Talksport».


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Gleichzeitig hält er es für möglich, dass Guardiola selbst inzwischen kein Interesse mehr an dem Amt hat. Der Spanier steht weiterhin demonstrativ hinter Manchester City und betonte nach dem Urteil seine Verbundenheit mit dem Klub. Dabei war Guardiola beim englischen Verband offenbar bereits konkreter im Gespräch. Laut Balagué kontaktierte die FA den Startrainer vor der Verpflichtung von Thomas Tuchel.

Guardiola habe den Verband demnach rund zwei Monate warten lassen, um über das Angebot nachzudenken, ehe er sich für einen Verbleib bei City entschied. Für Balagué war er anschliessend weiterhin ein Kandidat – inzwischen sieht er die Chancen auf eine Zusammenarbeit jedoch deutlich geringer.

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