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·7. September 2026
Colón ohne Reaktion: Die Schwäche, die ihn vom Titelkampf trennt

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·7. September 2026

Colón wusste, dass das Spiel gegen Morón den Charakter eines vorgezogenen Endspiels hatte. Es gab kaum Spielraum für Spekulationen: Ein Sieg war die einzige Möglichkeit, den Rückstand zu verkürzen und zugleich im Aufstiegsrennen der Primera Nacional Druck auf die Konkurrenz an der Spitze auszuüben. Dennoch verschenkte die Mannschaft erneut eine Halbzeit, und als sie reagierte, reichte es nur noch zum Anschlusstreffer.
Das 1:2 gegen den Gallito hinterließ ein bekanntes Gefühl. Nicht nur wegen der Niederlage und ihrer Bedeutung für die Tabelle, sondern auch wegen eines Merkmals, das den Sabalero schon über weite Strecken der Saison begleitet: die Schwierigkeit, zu reagieren, wenn das Spiel gegen ihn läuft.
Die Zahlen sind eindeutig. Colón hat in dieser Primera Nacional nur ein einziges Mal einen Rückstand gedreht: auswärts gegen Deportivo Madryn beim 2:1. Danach gab es einige Unentschieden in Spielen, in denen die Mannschaft einem Rückstand hinterherlaufen musste, doch ein Comeback gelang ihr nie wieder.
Diese Tatsache, die auf den ersten Blick wie nur eine weitere Statistik wirken könnte, bekommt im Zusammenhang eine ganz andere Bedeutung. Colón verfügt über einen Kader, um eine führende Rolle zu spielen, hat historisch die Verpflichtung, um die vorderen Plätze mitzuspielen, und steht zudem unter konkretem Erfolgsdruck. Doch dafür muss man auch mit Widerständen umgehen können.
In einer so ausgeglichenen Liga, in der Spiele oft durch Kleinigkeiten entschieden werden, ist Reaktionsfähigkeit am Ende ein unverzichtbares Mittel. Gegen Morón wurde das erneut deutlich. Colón musste gewinnen, spielte aber über weite Strecken der Partie unter dem Druck eines Ergebnisses, das nicht rechtzeitig korrigiert werden konnte. Als die Reaktion schließlich kam, war bereits zu viel Boden verloren.
Das Problem verschärft sich, weil es sich nicht um eine Einzelsituation handelt. Es ist ein Muster, und wenn sich ein Muster über so viele Spieltage hinweg wiederholt, ist es kein Zufall mehr, sondern wird zu einer Eigenschaft der Mannschaft. Die Zahlen erlauben Colón zwar noch, im Kampf um Platz eins nicht das Handtuch zu werfen, doch die fußballerische Realität zeigt bereits etwas anderes.
Die Wankelmütigkeit der Mannschaft und vor allem ihre Unfähigkeit, Rückstände zu drehen, lassen den Gedanken an die Nummer eins immer komplizierter erscheinen. Deshalb beginnt sich im Umfeld des Sabalero, während die Rechnungen noch zum Traum von der Spitze einladen, bereits eine andere Diskussion zu etablieren: ob das realistische Ziel darin besteht, sich einen Platz unter den ersten drei zu sichern und in bestmöglicher Verfassung in die Entscheidung der Meisterschaft zu gehen. Colón hat noch Zeit. Doch wenn die Mannschaft wieder voll ins große Rennen eingreifen will, muss sie eine Antwort finden, die bislang fast nie kam: die Fähigkeit, sich aufzurichten, wenn das Spiel gegen sie läuft.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇪🇸 kannst du hier lesen.
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