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·5. Juni 2026
Comeback-Rennen vor dem Plan: Wie Ivan Prtajin den FCK-Herbst retten könnte

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·5. Juni 2026

Beim 1. FC Kaiserslautern ruhen große Hoffnungen auf Ivan Prtajin. Der Torjäger arbeitet nach seinem Achillessehnenriss in Kroatien mit Hochdruck am Comeback – und ist dem ursprünglichen Fahrplan bereits ein gutes Stück voraus.
Achillessehne hält – Prtajin zieht die Reha an
Der 31. Januar 2026 bleibt in Kaiserslautern ein Datum mit Beigeschmack: Das 1:3 im Spitzenspiel gegen die SV Elversberg war ärgerlich, der Achillessehnenriss von Ivan Prtajin ein echter Schock. Der Kroate hatte bis dahin eine überragende Quote mit 11 Toren in 14 Zweitligapartien aufgelegt – im Schnitt ein Treffer alle 94 Minuten – und den FCK fast im Alleingang ins Aufstiegsrennen geschossen.
Aktuell arbeitet der 30-Jährige in seiner Heimat Kroatien täglich bis zu acht Stunden mit einem FCK-Physiotherapeuten an seiner Rückkehr. Die vor rund vier Monaten operierte Achillessehne hält die steigenden Belastungen bislang problemlos aus, medizinisch liegt Prtajin etwa drei Wochen vor dem ursprünglich angesetzten Zeitplan. Im Austausch mit Leidensgenosse Benedict Hollerbach, der sich am selben Tag bei Mainz 05 dieselbe Verletzung zuzog, wird klar: Prtajin ist in seinem Reha-Rennen leicht im Vorteil.
Während Ivan Prtajin selbst insgeheim auf ein Comeback Ende September schielt, kalkuliert die Vereinsführung deutlich vorsichtiger. FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen betont, dass der Torjäger zunächst für die Rückrunde fest eingeplant ist – zu groß ist das Risiko von Rückschlägen, wenn zu früh wieder volle Belastung auf Richtungswechsel und Sprints kommt.
Zum Trainingsauftakt Ende Juni soll Prtajin in der Pfalz wieder zur Mannschaft stoßen, um die nächsten Schritte auf dem Platz zu machen. Die wirklich heikle Phase beginnt dann, wenn aus Reha-Übungen echte Fußballaktionen werden. Wie stabil die Sehne schnelle Stopps, Antritte und Zweikämpfe verkraftet, entscheidet darüber, ob aus der Herbsthoffnung Realität wird – oder der FCK doch bis zum Winter warten muss.
Für die Kaderplaner macht die Lage die ohnehin knifflige Stürmersuche noch komplexer. Winter-Neuzugang Mergim Berisha brachte nach über einem Jahr ohne Spielpraxis erwartungsgemäß nicht sofort die Rolle des Torjägers, soll aber an die Form herangeführt werden, die ihm 2023 zwei Einsätze in der A-Nationalmannschaft einbrachte. Gleichzeitig ist noch offen, wie gut Berisha und Prtajin, die bisher nie zusammen auf dem Platz standen, als Duo funktionieren würden.
Fest steht: Neue Offensivkräfte müssen kommen. Mit Kenny Prince Redondo und Daniel Hanslik haben zwei Stürmer den Klub verlassen, Mahir Emreli spielt in den Planungen nach seiner öffentlich geäußerten Unzufriedenheit keine Rolle mehr. Hengen und Sportchef Klos müssen klären, ob ein weiterer Hochkaräter finanzierbar ist – und welcher Stürmertyp am besten zu einem FCK passt, der auf ein voll genesenes Prtajin-Comeback im Herbst hofft, es aber nicht fest einplanen darf.







































