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·7. August 2026
Conference-League-Qualifikation: Partizan und Tromsø überzeugen, Panathinaikos lässt erneut Federn

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·7. August 2026

Die dritte Qualifikationsrunde der UEFA Conference League hat einige deutliche Ergebnisse hervorgebracht.
Während Partizan Belgrad und Tromsø große Schritte in Richtung Play-offs machten, verpasste Panathinaikos erneut einen Heimsieg und steht vor einer unangenehmen Aufgabe im Rückspiel.
Partizan Belgrad setzte sich im Heimspiel gegen den kasachischen Vertreter Tobol souverän mit 3:0 durch und darf bereits vom Einzug in die nächste Runde träumen.
Die Serben kontrollierten die Begegnung über weite Strecken und kamen auf insgesamt 17 Torschüsse. Demba Seck brachte die Gastgeber nach etwas mehr als einer halben Stunde verdient in Führung. Nach dem Seitenwechsel legte Partizan nach und stellte in der Nachspielzeit den Endstand her.
Für den Traditionsverein wäre die Rückkehr in die Hauptrunde der Conference League ein wichtiger Erfolg. Seit der Saison 2022/23 gelang den Schwarz-Weißen der Sprung in die Gruppen- beziehungsweise Ligaphase nicht mehr.
Noch eindrucksvoller präsentierte sich Tromsø. Die Norweger fegten CFR Cluj mit 5:0 vom Platz und sorgten damit für eine der größten Überraschungen der Runde.
Bereits nach 20 Minuten hatte Heine Larsen mit einem Doppelpack die Weichen auf Sieg gestellt. Danach brach die rumänische Mannschaft komplett auseinander und musste die höchste Heimniederlage ihrer Europapokalgeschichte hinnehmen.
Tromsø befindet sich damit auf bestem Weg in die Play-offs und könnte die erfolgreichste Europapokal-Saison seit über einem Jahrzehnt erleben.
Besonders erfreulich verlief der Spieltag für die dänischen Vereine. Alle drei Vertreter feierten Siege.
Der FC Kopenhagen gewann souverän mit 3:0 bei Debrecen und verschaffte sich eine hervorragende Ausgangslage für das Rückspiel. Midtjylland setzte sich mit 2:0 bei Bohemians durch, während Nordsjælland ebenfalls mit 2:0 gegen Valur Reykjavik erfolgreich war.
Damit haben alle drei Klubs beste Chancen auf den Einzug in die Play-offs.
Auch die beiden großen Vereine aus Wien konnten jubeln. Rapid Wien gewann bei Paide deutlich mit 4:1. Besonders Joker Moulaye Haidara ragte mit zwei Treffern heraus.
Austria Wien musste zunächst einem Rückstand hinterherlaufen, drehte die Partie gegen Beitar Jerusalem aber noch in einen 2:1-Erfolg. Den Siegtreffer erzielte Sanel Saljic.
Weniger erfreulich verlief der Abend für Panathinaikos. Die Griechen kamen gegen CSKA 1948 Sofia nicht über ein 1:1 hinaus und verpassten damit bereits zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit einen Heimsieg auf europäischer Bühne.
Adriano Jagusic brachte die Gastgeber zunächst in Führung, doch Georgi Rusev antwortete nur zehn Minuten später mit dem Ausgleich für die Bulgaren.
Damit reist Panathinaikos ohne Vorteil zum Rückspiel nach Sofia und muss deutlich zulegen, wenn der Einzug in die nächste Runde gelingen soll.
Ajax Amsterdam setzte seinen erfolgreichen Qualifikationslauf fort und besiegte Shelbourne mit 3:1. Das Ergebnis hätte sogar höher ausfallen können, denn die Niederländer erspielten sich zahlreiche Chancen und kamen auf insgesamt 32 Abschlüsse.
Auch Sporting Braga, Gent und Dynamo Kiew gewannen ihre Partien jeweils mit 1:0 und verschafften sich damit solide Ausgangspositionen für die Rückspiele.
Im Meisterweg sicherte sich Riga FC einen knappen 1:0-Sieg gegen Győr und steht damit kurz vor dem Einzug in die nächste Runde.
Für einen der spektakulärsten Auftritte sorgte Drita. Der kosovarische Klub gewann bei Tre Fiori mit 4:1 und drehte die Partie erst in der letzten halben Stunde eindrucksvoll zu seinen Gunsten.
Auch Inter Club d’Escaldes darf weiter vom großen Traum träumen. Die Mannschaft aus Andorra setzte sich mit 2:0 gegen Flora Tallinn durch und könnte bei einem weiteren Erfolg als erster Klub des Landes überhaupt die Hauptrunde eines UEFA-Wettbewerbs erreichen.
Vor den entscheidenden Rückspielen in der kommenden Woche sind viele Duelle bereits vorgezeichnet, entschieden ist jedoch noch nichts. Während Tromsø, Partizan und der FC Kopenhagen große Schritte Richtung Play-offs gemacht haben, müssen Vereine wie Panathinaikos oder CFR Cluj nun auf eine deutliche Leistungssteigerung hoffen, um ihre europäischen Ambitionen am Leben zu halten.







































