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·21. August 2026
Copa Libertadores: Diese Mannschaften stehen im Viertelfinale

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Die südamerikanische Königsklasse geht ins Viertelfinale. Dabei sind vier spannende Duelle zu erwarten.
Im ersten Viertelfinale trifft Estudiantes de La Plata auf die Corinthians im einem von zwei argentinisch-brasilianischen Duellen. Für Estudiantes standen das vorherige Achtelfinale gegen den chilenischen Vertreter Universidad Católica im Zeichen der Rückkehr von Joaquín "Tucu" Correa. Nach elfeinhalb Jahren im europäischen Fußball, unter anderem beim FC Sevilla, Lazio Rom und Inter Mailand, kehrte der Angreifer kürzlich zu seinem Jugendklub zurück. Nach einem 1:1 im Hinspiel, verhalf Correa mit einem Tor zum 3:0 und dem Weiterkommen. Damit erreicht "La Pincharrata" zum dritten Mal in den letzten sechs Ausgaben das Viertelfinale. Das letzte Mal, als man darüber hinauskam, holte man den Titel gegen Cruzeiro im Jahre 2009.
Die Corinthians setzten sich hingegen gegen Rosario Central durch. Dabei gab es das Duell zwischen den beiden Stars Jesse Lingard und Ángel di María mit dem besseren Ende für den Engländer. Die Schlagzeilen in den letzten Tagen dominierte jedoch die Akte Memphis Depay. Die Vertragsverlängerung des Superstars wurde von den Corinthians ursprünglich in aller letzter Minute abgelehnt. Wenige Tage später fanden beide Parteien nach weiteren Zugeständnissen doch noch zu einer Einigung. Memphis feierte dies mit der Vorlage für Breno Bidon, der im Rückspiel das einzige Tor der Begegnung erzielte.
Im zweiten Viertelfinale steht bisher nur ein Teilnehmer fest. Denn die Partie zwischen dem kolumbianischen Klub Deportes Tolima und Ecuadors Independiente del Valle musste aufgrund des schweren Erdbebens in Kolumbien verschoben werden. So konnte erst das Hinspiel ausgetragen werden, welches Independiente del Valle mit 1:0 für sich entschied.
Der Gewinner trifft auf den Titelverteidiger Flamengo, die mit Cruzeiro das Ex-Team ihres Trainers Leonardo Jardim ausschalteten. In der Saison 2025 führte Jardim Cruzeiro auf den dritten Platz in der Liga und damit auch in die Copa Libertadores. Im März diesen Jahres übernahm er Flamengo holte ein 3:2 im Gesamtscore.
Der Geist vergangener Spiele durchzieht den Kalender bei Palmeiras. Im Achtelfinale traf man auf den paraguayischen Klub Cerro Porteno, den man in den letzten Jahren besser kennt als kaum ein anderes Team. Seit 2018 gab es zwölf Duelle der beiden Klubs, vier davon allein in diesem Jahr. Palmeiras brach im Rückspiel dabei auch einen kleinen Fluch, denn es war der einzige Sieg der vier Spiele, jedoch der entscheidende.
Im Viertelfinale wartet nun mit LDU Quito ebenfalls eine Mannschaft, die man nur allzu gut kennt. Der ecuadorianische Verein eliminierte zuvor Überraschungsmannschaft Mirassol. Nun steht der Klub vor der Möglichkeit, sich für das Halbfinale vor einem Jahr zu rächen. Damals drehte Palmeiras ein 0:3 aus dem Hinspiel in ein 4:3 und zog ins Finale ein, was gegen Filipe Luís' Flamengo verloren ging.
Dramatischer hätte sich Fluminense nicht für das Viertelfinale qualifizieren können. Im Achtelfinale traf die Starmannschaft rund um Sturmlegende Hulk auf den argentinischen Vertreter Independiente Rivadavia. Nach dem torlosen Remis im Hinspiel wurde Trainer Luis Zubeldía entlassen. Als Nachfolger sprang sein Co-Trainer Marcao, der seit 2014 im Klub ist und zum achten Mal interimistisch übernahm, ein. Unter ihm, und mit Thiago Silva als de-facto-Assistent, gelang im Rückspiel der Sieg im Elfmeterschießen. Torhüterlegende Fábio parierte mit 45 Jahren zudem zwei Elfmeter und war der Held des Abends.
Für Independiente Rivadavia war diese Niederlage jedoch mehr als vermeidbar. Am letzten Spieltag der Gruppenphase hätte man gegen Bolivar verlieren können, womit Fluminense ausgeschieden wäre. Die Mannschaft von Alfredo Berti siegte aber mit 2:1, wodurch Fluminense ebenfalls in die K.O.-Phase einzog. Im Achtelfinale trafen beide wieder auf einander, mit dem besseren Ende für die Brasilianer. Independiente Rivadavia eliminierte sich somit quasi selbst. La bendita Copa Libertadores.
Im Viertelfinale wartet trifft mit Platense auf das nächste argentinische Team. Dort kehrte Stürmerlegende Martín Palermo auf die Trainerbank zurück, nachdem er die Mannschaft bereits in der Saison 2023 betreute. Für Platense hingegen ist es die Debütsaison in der Copa Libertadores. Dabei schlug man unter anderem die Corinthians mit 2:0 auswärts. Nun will "El Calamar", der sich gegen Chiles Coquimbo Unido im Elfmeterschießen durchsetzte, für die nächste Überraschung sorgen.






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