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·14. August 2026
Copa Libertadores Recap: Sieben Spiele, sieben Unentschieden

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·14. August 2026

Die Copa Libertadores ist der wichtigste Wettbewerb Südamerikas. Die diesjährige Ausgabe ist bereits im Achtelfinale angelangt. Nun fanden die Hinspiele statt.
Der südamerikanische Fußball schreibt seine ganz eigenen Regeln. Eines der besten Beispiele ist die Copa Libertadores, die als wichtigster Wettbewerb über den Kontinent thront und in der Vergangenheit für einmalige Geschichten sorgte. Die neuesten Zeilen in den Annalen dürften sich nun aber eher monoton lesen. Denn in den sieben Achtelfinals gab es sieben Unentschieden. Die achte Partie zwischen Deportes Tolima und Independiente del Valle wurde aufgrund des schweren Erdbebens in Kolumbien verschoben.
Starten wir von vorne. Brasiliens Traditionsklub Fluminense empfing den argentinischen Vertreter Independiente Rivadavia, der in dieser Saison sowohl national als auch international für Furore sorgt. Nur vier Niederlagen musste die Mannschaft von Alfredo Berti, der die Mannschaft 2023 zum Aufstieg führte, in diesem Jahr hinnehmen. In der Copa Libertadores blieb man gänzlich ungeschlagen.
So auch in der Partie gegen Fluminense, die man aus der Gruppenphase kennt. Auswärts holte La Lepra ein 2:1, zuhause reichte es für ein 1:1. In der dritten Begegnung in diesem Jahr trennte man sich mit einem torlosen Remis. Das Ergebnis spricht aber für den argentinischen Klub, den nach dem Spiel wurde Fluminense-Coach Luis Zubeldía entlassen. Er konnte zuvor nur eines seiner letzten zehn Spiele gewinnen.
Argentiniens Estudiantes de La Plata und der chilenische Klub Universidad Católica trennten sich mit einem 1:1. Insbesondere für den argentinischen Klub gab es dabei eine schöne Geschichte zu schreiben. La Pincharrata feierte das Comeback von Joaquín "Tucu" Correa, der zuvor ablösefrei von Botafogo verpflichtet wurde. Seine ersten Schritte im Profifußball machte Correa bei Estudiantes, bevor er 2015 seine Europa-Tournee begann. Nun spielt der 32-Jährige an Seiten von Ex-Bayern-Akteur José Sosa und Ex-Bundesliga-Stürmer Lucas Alario.
Mit dem selben Ergebnis ging auch die Partie zwischen Palmeiras und Cerro Porteño aus Paraguay aus. Es ist kein verwunderliches Ergebnis sein, denn seit 2018 konnten sich beide Mannschaften nun bereits elfmal auskundschaften. Im Rückspiel machen sie das Dutzend voll.
Auch die Copa Libertadores lebt ein bisschen europäischen Flair, trafen mit Ángel di María und Jesse Lingard zwei namhafte Kicker aufeinander. Di María kehrte vor einem Jahr zu seinem Jugendklub Rosario Central zurück und führt als Kapitän eine optimistische Mannschaft an. Er empfing im Gigante de Arroyito die Corinthians, die vor dem Spiel von negativen Schlagzeilen umgeben waren.
Die Nicht-Vertragsverlängerung von Memphis Depay sorgte für Aufregung und Enttäuschung unter den Corinthians-Fans. Der Niederländer unterschrieb seinen Teil der Einigung bereits, doch Klubboss Osmar Stabile legte in letzter Sekunde sein Veto ein. Die "finanzielle Gesundheit" des Klubs sollte bewahrt werden. Ein Argument, das Memphis selbst nur als Schein sieht, machte er immer wieder Personen aus, die intern gegen die Interessen des Klubs agierten. Die Saga ist noch nicht zu Ende. Letztlich war es zwischen Rosario Central und den Corinthians eine torlose Angelegenheit
Mit Keny Arroyo traf auch ein Ex-Besiktas-Kicker in der Copa Libertadores. Der Ecuadorianer erzielte gegen Flamengo ein Traumtor für seinen aktuellen Klub Cruzeiro Belo Horizonte, der aber von Ex-West-Ham-Spieler Lucas Paquetá egalisiert wurde. Der Treffer im Video.
Tore fielen weiters bei den Partien Platense gegen Coquimbo Unido und Mirassol gegen LDU Quito, beide Spiele endeten mit 1:1.







































