Corona-Skandal erschüttert die Schweiz – Nationalstar fliegt aus dem Team | OneFootball

Corona-Skandal erschüttert die Schweiz – Nationalstar fliegt aus dem Team | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: Fussballdaten.de

Fussballdaten.de

·26. September 2026

Corona-Skandal erschüttert die Schweiz – Nationalstar fliegt aus dem Team

Artikelbild:Corona-Skandal erschüttert die Schweiz – Nationalstar fliegt aus dem Team

Die Schweizer Nationalmannschaft muss in den kommenden Nations-League-Spielen auf Breel Embolo verzichten. Hintergrund ist eine Verurteilung wegen gefälschter Corona-Testzertifikate aus dem Jahr 2021.

SFV verzichtet vorerst auf Embolo

Wie der Schweizer Fußballverband mitteilte, wird Embolo nicht wie geplant zur Nationalmannschaft reisen. Der Angreifer von Atlanta United war bereits Ende 2025 von der Basler Staatsanwaltschaft per Strafbefehl wegen mehrfacher Anstiftung zur Urkundenfälschung verurteilt worden.


OneFootball Videos


Am Freitag wurde das Strafmaß öffentlich bekannt. Embolo erhielt 20 Tagessätze zu jeweils 3000 Schweizer Franken, die zur Bewährung ausgesetzt wurden.

Dem Bericht zufolge soll er sich die gefälschten Testzertifikate über einen Bekannten beschafft haben. Die Dokumente waren von einer Mitarbeiterin eines Basler Labors erstellt worden. Im Zuge von Ermittlungen gegen organisierte Kriminalität tauchte Embolos Name später in sichergestellten Chats auf.

Embolo übernimmt Verantwortung

Der Nationalspieler hat den Strafbefehl akzeptiert und sich inzwischen zu dem Fall geäußert. Gegenüber Schweizer Medien erklärte er, dass sein damaliges Verhalten falsch gewesen sei und er dafür die Verantwortung übernommen habe.

Für die Schweiz kommt sein Fehlen sportlich ungelegen. Am Samstag steht das Nations-League-Spiel in Nordmazedonien an, wenige Tage später folgt die Partie in Schottland.

Embolo ist zudem nicht der einzige prominente Ausfall im Schweizer Team im Zusammenhang mit Corona-Dokumenten. Auch Granit Xhaka nimmt aktuell nicht an den Länderspielen teil, nachdem er eingeräumt hatte, gefälschte Impfzertifikate gekauft zu haben.

Impressum des Publishers ansehen