REAL TOTAL
·24. Februar 2026
Courtois wird deutlich: „Damit muss Schluss sein!“

In partnership with
Yahoo sportsREAL TOTAL
·24. Februar 2026

In Reals zehntem CL-Spiel äußert sich zum zweiten Mal Courtois – Foto: REAL TOTAL/Edin Soso
… das Rückspiel gegen Benfica (Mittwoch, 21 Uhr, im REAL TOTAL-Liveticker, Watchalong und bei DAZN): „Das Wichtigste ist es, die Fans hinter uns zu haben, 90 Minuten anzufeuern. Wir wollen das Spiel von der ersten Sekunde an gut beginnen. Es ist ein spannendes, trügerisches Spiel, denn ein Gegentor und es ist ausgeglichen… Also wollen wir gut beginnen, gut spielen, konzentriert sein.“
… die (vorläufige) Sperre für Gianluca Prestianni: „Wir haben die große Gelegenheit im Fußball, um mit diesen Sachen aufzuhören. In der Kabine wissen wir, was Vinícius uns gesagt hat. Es ist schon oft passiert im Fußball, nicht nur auf dem Platz, sondern auch auf den Rängen. Und damit muss jetzt Schluss sein. Schlussendlich hat die UEFA entschieden, was sie entscheiden mussten. Für uns Spieler ist das nicht so bedeutsam, aber ja, es ist eine gute Nachricht.“
… Mourinhos Aussagen: „Mourinho ist Mourinho. Als Trainer verteidigt man immer seinen Klub und das, was dein Spieler dir gesagt hat. Das einzige, was mich etwas enttäuscht hat, ist den Jubel von Vini zu nutzen. Vini ist kein Schlechter, viele haben schon gegen uns so gejubelt, sowas passiert eben. Aber wir können nicht Rassismus rechtfertigen mit einem Torjubel!“
… Verteidiger von Prestianni, wie José Luis Chilavert („Der Fußball ist schwul geworden!“) und ob das dem Fußball schade: „Ja, das ist auch tragisch. Man kann nicht solche Sachen sagen, das ist eine andere Art von Beleidigung. Und solche Sachen gehören nicht mehr in die heutige Welt, egal wo. Umso schlimmer, wenn es von einem Ex-Fußballer kommt.“
… die Aussagen von Benfica-Präsident Rui Costa, der Prestianni verteidigt und eher eine Rote für Fede Valverde fordert: „Man sollte hier Valverde nicht benutzen, er hatte glaube ich nicht die Absicht, den Gegner zu schlagen. Und zu dem mit Prestianni: Es ist schwierig, denn es steht Aussage gegen Aussage. Sie werden glauben, was ihr Spieler sagt, aber wir stehen zu 100 Prozent hinter Vini. Vini hat schon tausende Schlachten auf dem Platz geschlagen mit Abwehrspielern, es gab oft einen Zusammenprall mit Spielern. Aber er hat es gesagt, und ich glaube ihm zu 100 Prozent. Da sich Prestianni das Trikot vorgehalten hat, werden wir es nie wissen, aber gut, Benfica wird seinen Spieler schützen, und mehr muss man dazu nicht sagen, jetzt liegt es an der UEFA und den Institutionen zu entscheiden, was sie entscheiden wollen.“
Verwandte Beiträge
Jetzt gilt es: Rückspiele in den Champions-League-Playoffs! In dieser Woche entscheidet sich,... weiterlesen
… Benficas Einspruch, damit Prestianni doch spielen könnte, und falls doch, ob die Madrilenen ihm dann die Hand geben würden: „Das ist etwas, über das wir mit den Spielern noch nicht geredet haben, mal sehen, was wir als Mannschaft entscheiden.“
… die vermeintliche Rechtfertigung, Prestianni habe Vinícius eher als Schwuchtel und nicht als Affe bezeichnet: „Ja, nach dem Spiel berichtete zum Bespiel auch Aurélien (Tchouaméni) davon. Aber für mich ist das genauso schlimm. Das sind homophobe Beleidigungen, gleich schlimm. Ich habe auch die Fans gesehen (mit den Affen-Gesten), das ist bedauerlich sowas zu sehen in so einem Stadion. Diese Gesten sind bedauernswert. Alles, was passiert ist, egal ob Rassismus oder Homophobie, das können wir niemals akzeptieren, das sind starke Beleidigungen. Wenn man sich den Mund versteckt, kann man sich vorstellen, was er gesagt hat.“
… die Frage, ob die Rassismus-Maßnahmen genügend sind: „Jedes Mal wird es besser. Das Problem ist, dass in diesem Moment Vinícius entscheidet, ob wir weiter spielen. Denn wenn Vini sagt, er könne nicht weiter spielen, müssen wir sehen, was der UEFA-Verantwortliche dazu sagt. Andere Sachen, die auf den Tribünen passieren, sind dazu da, um das Spiel zu unterbrechen und diese Leute rauszuwerfen. Aber klar: wir als Fußballer sehen nicht, was auf den Rängen passiert, also braucht es andere Verantwortliche, damit die Autoritäten angerufen werden. Aber ich glaube, wir können uns jedes Mal weiter verbessern bei diesen Sachen, auch als Gesellschaft müssen wir aufhören solche Dummköpfe zu sein.“
… mögliche Strafen gegen sich hinterm Trikot versteckenden Spielern: „Joa, das ist schwierig… Wenn dann damit Schluss ist mit Beleidigungen, rassistischen oder sonst welchen, dann sehr gerne. In vielen Sportarten, vor allem in den USA, tragen viele Spieler ein Mikro, die Schiedsrichter auch, die nahe sind an den Spielern, und man so alles hört. Also wenn man damit mit Rassismus aufhören kann: gerne.“
… Fokus auf den Fußball nach den Geschehnissen gegen Osasuna und Benfica: „Das ist kein Problem für uns. Wir sind Profis, wir müssen trainieren, wir müssen arbeiten und besser werden nach dem Osasuna-Spiel. Wir wissen, dass morgen ein großes Spiel für uns ist, das wir gewinnen müssen, und dass wir weiter kommen müssen. Wir fokussieren uns nur darauf, besser zu werden. Als Spieler versuchen wir den Lärm von außen auszublenden. Die Medien sind ein großer Teil des Fußballs, aber als Spieler ist es das Beste, nicht zu viel zu lesen. Denn was wir hören müssen ist das, was der Trainer sagt, und nicht das, was ihr von uns denkt – bei allem Respekt.“
… den von ihm quasi verschuldeten Elfmeter gegen Osasuna: „Puh, das ist schwierig. Als Torhüter ist man immer etwas geschützt in solchen Aktionen, Verteidiger auch. Aber der VAR friert das Bild ein, und es stimmt: Ich berühre ihn ein bisschen. Aber er kommt mit so viel Kraft, um den Fuß noch irgendwie vor mir zu positionieren. Aber was der Schiedsrichter auf dem Feld bewertet, der VAR aber nicht, ist, dass Raúl (Asencio) den Ball spielt, der Ball ist extrem weit weg, und so wäre es zu keiner Torgelegenheit gekommen. Der Schiedsrichter sagte mir dann, dass es durch mein Verlassen des Tores zu einer Torgelegenheit gekommen wäre. Und das mag mal stimmen, aber er hat den Ball nicht kontrolliert. Am Ende war es mein Fehler, ein schlechtes Herauskommen. Wir können das nicht mehr ändern, müssen es akzeptieren. Ich als Torhüter sage, das ist kein Elfmeter, aber für einen Angreifer zählt es.“
REAL TOTAL supporten
Jetzt REAL TOTAL unterstützen und unter steady.de eines von drei Abos aussuchen:
Mehr Infos oder direkt zu Steady









































