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·16. Januar 2026

Curacao-Held und Schalkes „Neuer“: Das sind die spannendsten Talente der 2. Bundesliga

Artikelbild:Curacao-Held und Schalkes „Neuer“: Das sind die spannendsten Talente der 2. Bundesliga

Nach der Bundesliga erwacht auch die zweite Liga am Wochenende aus dem Winterschlaf. Höchste Zeit, sich einige spannende Talente genauer anzusehen.

Schon in der Hinrunde konnten sich hochveranlagte Youngsters wie Hertha-Juwel Kennet Eichhorn, Bochums Cajetan Lenz oder Schalkes Dauerbrenner Vitalie Becker in den Fokus spielen. Bevor am Freitagabend die Rückrunde im Unterhaus eröffnet wird, stellen wir euch fünf weitere U21-Spieler vor, die in den kommenden Monaten den nächsten Schritt machen könnten.


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Farid Alfa-Ruprecht, 19 Jahre (VfL Bochum)

Erst im Sommer kehrte Farid Alfa-Ruprecht nach Deutschland zurück und unterschrieb bei Bayer 04 Leverkusen einen langfristigen Vertrag. Der Flügelstürmer wurde zuvor in der Akademie von Manchester City ausgebildet und durfte dort sogar bereits bei den Profis um Star-Coach Pep Guardiola reinschnuppern. Die Werkself verlieh den Angreifer gleich an den VfL Bochum weiter.

Dort liegt eine durchwachsene Hinrunde hinter dem Top-Talent, zuletzt stand Alfa-Ruprecht aber regelmäßig in der ersten Elf des Traditionsvereins. Die schwere Ergebniskrise im ersten Drittel der Spielzeit machte die Situation für einen jungen Spieler kompliziert, unter dem neuen Trainer Uwe Rösler ist der VfL jedoch wieder in ruhigem Fahrwasser unterwegs. Alfa-Ruprecht könnte daher in der Rückrunde nach Cajetan Lenz der nächste Youngster werden, der „anne Castroper“ zum Leistungsträger aufsteigt.

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Foto: Getty Images

Otto Stange, 18 Jahre (SV Elversberg)

Auch Otto Stange verbringt die Saison auf Leihbasis in der 2. Bundesliga, musste sich bisher aber in Geduld üben. Bei Aufstiegskandidat Elversberg kam das HSV-Eigengewächs nur achtmal als Joker zum Einsatz und durfte trotz fünf Torbeteiligungen kein einziges Mal von Beginn an ran. Seit Anfang November stand der 18-Jährige nur 46 Minuten auf dem Platz, sogar ein Abbruch der Leihe war Thema

Nach dem Abgang von Torjäger Younes Ebnoutalib (zu Frankfurt) könnte sich das Blatt nun jedoch wenden. Der Platzhirsch im Mittelsturm der SVE ist nicht mehr da, für Stange bietet sich nun die Chance, sein großes Talent regelmäßig auf den Rasen zu bringen.

Umut Tohumcu, 21 Jahre (Holstein Kiel)

Ein Leihgeschäft soll auch die Karriere von Umut Tohumcu ankurbeln. Dabei war der Mittelfeldspieler schonmal einen Schritt weiter. In der Saison 2023/2024 durfte er 20-mal für die TSG Hoffenheim in der Bundesliga ran und wurde zum U21-Nationalspieler. Die darauffolgende Spielzeit war jedoch von Verletzungen geprägt, nur zwölfmal kam Tohumcu zum Einsatz.

Da die TSG sich vor der laufenden Saison im Zentrum mit Assen wie Leon Avdullahu oder Wouter Burger verstärkte und Grischa Prömel zurück in Bestform ist, musste sich Tohumcu auch in der Hinrunde mit der Rolle als Ergänzungsspieler begnügen. In der Rückrunde will er bei Holstein Kiel nun vorangehen und sich mit regelmäßiger Spielpraxis für höhere Aufgaben empfehlen. „Umut ist ein vielseitiger Mittelfeldspieler, der sowohl Intensität als auch Torgefahr vereint, er passt sehr gut zu unserer sportlichen Philosophie“, kommentierte KSV-Geschäftsführer Sport Olaf Rebbe den Deal.

Jordi Paulina, 21 Jahre (Fortuna Düsseldorf)

Hinter Jordi Paulina liegen bewegte Monate. Mit sieben Toren in elf Partien für die BVB-Reserve machte er vor der Winterpause in der 3. Liga auf sich aufmerksam und debütierte sogar für die Nationalmannschaft Curacao. Bei seinen ersten beiden Länderspielen traf er zweimal und hatte so seinen Anteil an der sensationellen WM-Qualifikation der Karibikinsel.

Im Winter wagte der 21-Jährige auch auf Vereinsebene den nächsten Schritt und schloss sich Fortuna Düsseldorf an. Mit guten Leistungen und Toren in Liga zwei will sich der Mittelstürmer seinen Platz im WM-Kader sichern. Von seinem Talent ist auch der BVB weiterhin überzeugt. Die Schwarz-Gelben ließen Paulina zwar für 350.000 Euro ziehen, sicherten sich aber eine Rückkaufoption.  Vorerst muss sich der Angreifer jedoch gedulden, ein Muskelfaserriss setzt ihn derzeit außer Gefecht.

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Foto: Getty Images

Dylan Leonard, 18 Jahre (FC Schalke 04)

Schon seit Mitte September steht Dylan Leonard beim FC Schalke 04 unter Vertrag, durfte bisher aber nicht mitwirken. Das 18-jährige Abwehrtalent konnte Western United nach Ablauf der Transferphase ablösefrei verlassen, nachdem alle Verträge wegen finanziellen Schwierigkeiten aufgelöst wurden. Eine Spielberechtigung für S04 erhielt er jedoch erst ab Januar 2026.

Der Teenager gilt in seiner Heimat als großes Talent, ihm wird zugetraut, schon in der Rückrunde eine Rolle beim Tabellenführer spielen zu können. „Er ist ein Spieler, der in den Druck reinkommt und wieder rausspielen kann. Das ist seine technische und mentale Stärke“, lobte Trainer Miron Muslic seinen Schützling zuletzt, nachdem er den Innenverteidiger im Testspiel gegen den VfL Osnabrück sogar im zentralen Mittelfeld eingesetzt hat.

Nach „komplizierten Monaten“ will der Australier endlich voll durchstarten. „Es war ein Test für mich. Teilweise war es schwierig, aber die Jungs haben mir sehr geholfen, mich hier einzuleben“, blickte Leonard auf seine ersten Monate in Deutschland zurück und fügte an: „Es ist eine besondere Chance, für Schalke zu spielen. Dafür warte ich so lange, wie es nötig ist.“

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