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·7. Juni 2026
Dänemark Kapitän Eriksen erneut Zusammenbruch – „Christian geht es gut“

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Fast genau fünf Jahre nach seinem schweren Zusammenbruch bei der EM ist Christian Eriksen erneut auf dem Platz kollabiert. Der dänische Nationalspieler wurde beim Länderspiel gegen die Ukraine in Odense in der 65. Minute behandelt, ehe der Verband schnell Entwarnung gab. Nach ersten Angaben geht es dem 34-Jährigen vom VfL Wolfsburg den Umständen entsprechend gut.

Dänemarks Mittelfeldspieler Christian Eriksen (Nr. 10) feiert seinen Treffer während des Fußballspiels der UEFA Euro 2024 Gruppe C zwischen Slowenien und Dänemark in der Stuttgarter Arena am 16. Juni 2024. (Foto: DAMIEN MEYER / AFP)
Der Vorfall ereignete sich am Sonntag in Odense. Eriksen ging in der 65. Minute zu Boden, nachdem er sich laut TV-Bildern zuvor mit beiden Händen an die Brust gefasst hatte. Medizinisches Personal eilte sofort auf den Rasen, während die dänischen Mitspieler den verletzten Kapitän mit einem Sichtschutz abschirmten. Der 34-Jährige konnte sich später aus eigener Kraft zu einem Krankenwagen begeben.
Das Spiel wurde daraufhin abgebrochen. Nachdem Eriksen nicht mehr auf dem Feld war, stellten sich Dänen und Ukrainer Arm in Arm zu einem gemeinsamen Kreis zusammen. Kurz darauf teilte der Stadionsprecher bereits mit, es gehe ihm „den Umständen entsprechend gut“.
Wenig später meldete sich auch der dänische Fußball-Verband mit einer ersten Einschätzung des Teamarztes zu Wort. „Christian geht es gut, und er ist aus eigener Kraft vom Platz gegangen. So wie ich es sehe, arbeitet der Herzschrittmacher, wie er soll“, sagte Morten Boesen. „Er war kurzzeitig weg, aber sehr schnell wieder bei Bewusstsein, und wir hatten schnell Kontakt zu ihm.“
Boesen ergänzte, Eriksen werde im Krankenhaus weiter untersucht, um die Ursache des Vorfalls zu finden. „Wir stehen in ständigem Kontakt mit ihm und den Ärzten im Krankenhaus. Aber Christian geht es gut, und er bat mich, alle Spieler zu grüßen und ihnen zu sagen, dass es ihm okay geht.“
Die Szene weckte sofort Erinnerungen an Eriksens dramatischen Zusammenbruch vom 12. Juni 2021. Damals hatte der Mittelfeldspieler im EM-Gruppenspiel gegen Finnland in Kopenhagen einen Herzstillstand erlitten und war wiederbelebt worden. „Fünf Minuten lang war ich tot“, sagte Eriksen später in einem Interview.
Im Anschluss wurde ihm ein Defibrillator eingesetzt. Erst danach gaben ihm die Ärzte das medizinische Okay für die Fortsetzung seiner Profikarriere. In Italien durfte er aus sportrechtlichen Gründen dennoch nicht weiterspielen, obwohl er zu diesem Zeitpunkt bei Inter Mailand unter Vertrag stand. Eriksen blieb anschließend für die dänische Auswahl im Einsatz und wechselte über den FC Brentford sowie Manchester United im September 2025 nach Wolfsburg. Dort unterschrieb er einen Vertrag bis 2027, zum Ende der abgelaufenen Saison stieg der Klub ab.







































