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·15. Juni 2026

Dani Olmo: Spaniens Magier greift nach den WM-Sternen

Artikelbild:Dani Olmo: Spaniens Magier greift nach den WM-Sternen

Wenn Spanien heute um 18.00 Uhr gegen Kap Verde die Jagd auf den WM-Titel eröffnet, wird ein Spieler besonders im Fokus stehen: Dani Olmo. "El Mago", der zwischen 2020 und 2024 für RB Leipzig auflief, hat sich zu einem der Gesichter der spanischen Nationalmannschaft entwickelt.

Wer an Danis Zeit in Leipzig zurückdenkt, erinnert sich an einen Fußballer, der mit seiner Kreativität und Unberechenbarkeit oft den Unterschied machte. In viereinhalb Jahren prägte der heute 28-Jährige unsere Geschichte entscheidend mit.


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2020 führte er die Roten Bullen bis ins Halbfinale der Champions League, 2022 und 2023 gewannen wir gemeinsam den DFB-Pokal. Seinen letzten Sommer in Leipzig krönte er 2023 mit einem denkwürdigen Auftritt im Supercup mit einem Hattrick gegen den FC Bayern München wurde er zum Matchwinner.

Als gereifter Führungsspieler zog es ihn 2024 zurück zu seinen Wurzeln: Zum FC Barcelona, seinem Jugendverein. Der Abschied aus Leipzig fiel ihm schwer. "Wir sind zusammen gewachsen, haben die ersten Titel gewonnen und Geschichte geschrieben", postete Dani damals auf Instagram.

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Danis Drehbuch zum EM-Titel 2024

Nur kurze Zeit später sollte der Offensivspieler eine Hauptrolle auf der ganz großen Bühne übernehmen. Bei der Europameisterschaft 2024 in Deutschland wurde Olmo zu einem der Hauptprotagonisten.

Zunächst noch als Teil eines starken Kollektivs, rückte er mit Beginn der K.-o.-Runde ins Rampenlicht. Im Achtelfinale gegen Georgien traf er erstmals, im Viertelfinale gegen Deutschland (2:1 n.V.) glänzte er mit einem Tor, der Vorlage zum Siegtreffer von Mikel Merino in der 119. Minute und der Auszeichnung zum "Spieler des Spiels". "Da wurde mir klar, dass wir es schaffen können", sagte er später.

Auch im Halbfinale gegen Frankreich (2:1) war Dani zur Stelle. Mit seinem Tor ebnete er Spanien den Weg ins Endspiel und bestätigte seinen Ruf als Spieler für die großen Momente. Nationaltrainer Luis de la Fuente unterstrich: "Ich weiß, wozu er fähig ist."

Im Finale gegen England schrieb Olmo schließlich seine vielleicht wichtigste Szene. In der Nachspielzeit kratzte er einen Kopfball von Marc Guéhi von der Linie. Es blieb beim 2:1 und Sekunden später war der EM-Titel perfekt. Mit drei Treffern wurde er zudem Torschützenkönig und sammelte gemeinsam mit Lamine Yamal die meisten Scorerpunkte (5).

Doch Zahlen allein beschreiben seinen Einfluss nur unzureichend. Olmo gab dem Spiel Struktur, verband die Mannschaftsteile und vereinte Kreativität mit Abschlussstärke. Die EM 2024 machte ihn zum Aushängeschild einer ganzen Nation.

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Prägend im Barça-Spiel

Auch auf Vereinsebene setzte Dani seinen Erfolgskurs nach der Rückkehr zum FC Barcelona fort. Nach einer starken Debütsaison mit drei Titeln legte er in der vergangenen Spielzeit weiter nach. Barça verteidigte die Meisterschaft souverän vor Real Madrid und gewann erneut den Supercup.

Olmo selbst kam in 49 Pflichtspielen auf acht Tore und zehn Vorlagen. Trotz zweier Verletzungen blieb er ein zentraler Faktor. "Jeder weiß es: Dani Olmo ist ein fantastischer Spieler", lobte ihn sein Trainer Hansi Flick im Herbst 2025 auf einer Pressekonferenz.

In Barcelona zeigt er bis heute jene Qualitäten, die ihn bereits in Leipzig auszeichneten: exzellente Ballkontrolle zwischen den Linien, Spielintelligenz und ein außergewöhnliches Gespür für die entscheidenden Momente.

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"Wissen, was möglich ist"

Auch seine Vielseitigkeit macht ihn für die spanische Nationalelf unverzichtbar. Ob auf dem Flügel, im offensiven Mittelfeld oder hinter den Spitzen – kaum ein Spieler interpretiert verschiedene Rollen so selbstverständlich wie er. "Er ist auf jeder Position außergewöhnlich", betonte de la Fuente. Für ihn ist Olmo weit mehr als nur ein Offensivspieler – er ist einer der Taktgeber seines Teams.

Hinzu kommt, dass der Rechtsfuß in Top-Form zum WM-Camp reiste. In diesem Kalenderjahr absolvierte Spaniens Nummer 10 alle möglichen 36 Pflichtspiele. "In der zweiten Saisonhälfte hatte ich endlich die nötige Konstanz. Körperlich habe ich mich großartig gefühlt", bekräftigte Dani im Interview mit Mundo Deportivo.

Die spanische Mannschaft trainiert im US-amerikanischen Chattanooga (Tennessee). Nach dem ersten Gruppenspiel um 18.00 Uhr gegen Kap Verde, warten in der Vorrunde noch Saudi-Arabien und Uruguay.

Bei der Mission, den zweiten WM-Titel nach 2010 zu gewinnen, ist der Ex-Leipziger eines der wichtigsten Puzzleteile. Die "La Furia Roja" zählt erneut zu den Favoriten und Dani Olmo weiß genau, warum: "Wir haben die Erfahrung aus den letzten Turnieren – wir wissen, was möglich ist.“

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