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·1. Februar 2026

Dank Guirassy-Doppelpack: BVB bezwingt nach Auf und Ab couragiertes Heidenheim

Artikelbild:Dank Guirassy-Doppelpack: BVB bezwingt nach Auf und Ab couragiertes Heidenheim

Zum Abschluss des 20. Spieltages bot der 1. FC Heidenheim dem BVB einen großen Kampf, drehte dabei sogar einen Rückstand, musste sich aber knapp geschlagen geben.

Unter der Woche unterlag Borussia Dortmund in der Champions League mit 0:2 und verpasste damit die direkte Qualifikation für das Achtelfinale. Auf nationaler Ebene schaut es dagegen wesentlich besser aus. Aufgrund des gestrigen Münchener Patzers in Hamburg bestand die Möglichkeit, auf sechs Punkte an den Spitzenreiter heranzurücken. In ganz anderen Gefilden bewegt sich dagegen, der mit sechs sieglosen Partien im Gepäck als Tabellenletzter anreiste.


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Heidenheim antwortet auf aberkanntes Führungstor und unglücklichen Rückstand

Die Anfangsphase verlief weitestgehend ereignislos. Nach 14 Minuten gaben die Hausherren ersten Abschluss ab. Serhou Guirassy drückte an der Seitenlinie seinen Gegenspieler Patrick Mainka weg, lief in den Strafraum und scheiterte aus halblinker Position Diant Ramaj. Anschließend setzte sich der BVB zunehmend in der gegnerischen Hälfte fest, ohne weitere klare Torszenen zu kreieren.

Stattdessen hätte er in Rückstand geraten können. Der Ball lag sogar schon im Netz, doch Schiedsrichter Dr. Matthias Jöllenbeck ahndete einen leichten Körperkontakt von Mainka gegen Gregor Kobel, bevor der Heidenheimer die Kugel über die Linie drückte (24.). Knappe 120 Sekunden klärte Nico Schlotterbeck eine Hereingabe von Tim Siersleben vor die Füße von Eren Dinkci, der die Kugel freistehend in die Arme von Kobel beförderte.

Auf der Gegenseite köpfte Schlotterbeck infolge einer Ecke von Yan Couto über das Tor. Die erste erspielte Chance initiierte Julian Brandt in der 37. Minute, sein Steckpass erreichte Guirassy, der den Ball über Ramaj hinweg an die Latte chippte. Insgesamt brachte die Feldüberlegenheit schon im ersten Abschnitt acht Eckbälle. Der letzte führte zum 1:0 durch Waldemar Anton, der zur Stelle war, nachdem der von Guirassy bedrängte Ramaj sie nicht abfangen konnte (44.).

Artikelbild:Dank Guirassy-Doppelpack: BVB bezwingt nach Auf und Ab couragiertes Heidenheim

Foto: IMAGO

Die Beurteilung der Szene durch den Unparteiischen warf durchaus Fragen auf in Anbetracht des rund 20 Minuten zuvor aberkannten Heidenheimer Tores. Der 1. FCH zeigte sich davon unbeeindruckt und glich in der Nachspielzeit aus: Mathias Honsak lief den sich in der Aktion verletzenden Filippo Mane davon, dessen Flanke nahm Julian Niehues direkt, Daniel Svensson blockte noch ab, doch Niehues stocherte im Liegen die Kugel zum 1:1-Pausenstand über die Linie.

Guirassy dreht das Spiel und vergibt Elfmeter

Es kam noch besser für die Gäste von der Ostalb. Sie erwischten nämlich einen perfekten Start in den zweiten Durchgang. Der frisch eingewechselte Arijon Ibrahimovic ließ auf dem linken Flügel mehrere Gegenspieler stehen und legte zurück auf Niehues, dessen Versuch aus rund 20 Metern Svensson noch abfälschte, sodass der Ball unhaltbar für Kobel im rechten Eck einschlug – 1:2 (49.). Die Heidenheimer Führung hätte acht Zeigerumdrehungen später anwachsen müssen, doch Marvin Pieringer gelang es, nach wunderbarer Flanke von Hennes Behrens aus drei Metern über das Tor zu köpfen.

Der BVB benötigte einige Minuten, um wieder ins Spiel zu finden. Trainer Niko Kovac brachte mit Maximilian Beier und Carney Chukwuemeka frische Kräfte, die für Belebung sorgten. Zudem half der 1. FCH mit, und zwar in Person von Dorsch, der eine Brandt-Flanke mit dem ausgestreckten Arm berührte. Den nach Videostudium gegebenen Handelfmeter zitterte Guirassy zum 2:2 über die Linie (67.). Ramaj bekam die Hand an den Ball, konnte aber nicht abwehren.

84 Sekunden darauf drehte die Borussia das Spiel komplett. Beier eilte die rechte Linie herunter und bediente den per Flachschuss vollendenden Guirassy – 3:2. Danach beruhigte sich das Geschehen. Dortmund hatte wieder die Kontrolle. Am nächsten Höhepunkt war erneut Guirssasy beteiligt. Diesmal wurde er kurz vor dem Torabschluss von Mainka gelegt, woraufhin Jöllenbeck wieder auf den Punkt zeigte. Der Gefoulte trat selbst an und schoss deutlich über das Tor.

Es herrschte also weiter Spannung im Westfalenstadion. Heidenheim rannte an und besaß in der Endphase mehrere Riesenchancen. Marnon Busch flankte auf den zweiten Pfosten, wo Ibrahimovic heranrauschte, aber knapp das lange Eck verfehlte (90+2.). Jener Ibrahimovic legte danach auf für den ebenfalls als Joker gekommenen Mikkel Kaufmann, der aus kurzer Distanz vergab. Somit fuhr der BVB einen durchaus glücklichen Heimerfolg ein.

Borussia Dortmund – 1. FC Heidenheim 3:2 (1:1)

BVB: Kobel,-Mane (46. Süle), Anton, Schlotterbeck,-Couto (58. Beier), Bellingham (58. Chukwuemeka), Nmecha, Svensson,-Adeyemi (69. Silva), Brandt,-Guirassy (90+2. Özcan)

Heidenheim: Ramaj,-Busch, Mainka, Siersleben,-Traoré (80. Conteh), Niehues (71. Schöppner), Behrens,-Dinkci (80. Kaufmann), Dorsch, Honsak (46. Ibrahimovic),-Pieringer (80. Schimmer)

Tore: 1:0 Anton (44.), 1:1 Nieshues (45+5.), 1:2 Niehues (49.), 2:2 Guirassy (Handelfmeter, 67.), 3:2 Guirassy (69.)

Guirassy schießt Foulelfmeter über das Tor (85.).

Foto: Getty Images

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