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·22. Februar 2026

Dank Selina Cerci: Hoffenheim klettert auf Rang drei

Artikelbild: Dank Selina Cerci: Hoffenheim klettert auf Rang drei

Die TSG Hoffenheim klettert in der Google Pixel Frauen-Bundesliga auf den begehrten dritten Tabellenplatz, der am Saisonende die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb bedeuten würde. Das Team von Trainerin Eva-Maria Virsinger landete am 19. Spieltag einen 1:0 (1:0)-Auswärtserfolg beim direkten Konkurrenten Bayer 04 Leverkusen und überholte mit jetzt 32 Punkten die Rheinländerinnen (31 Zähler) in der Tabelle.

Der einzige Treffer im Leverkusener Ulrich-Haberland-Stadion fiel bereits in der Anfangsphase. TSG-Torjägerin Selina Cerci (2.) verwandelte einen Foulelfmeter und bescherte ihrem Team mit ihrem zwölften Saisontor den zehnten Sieg in der laufenden Spielzeit. Vor allem in der letzten halben Stunde drängte Bayer 04 auf den Ausgleich, konnte jedoch einige gute Torchancen nicht verwerten.


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Wamser: "Greifen wieder an"

"Die TSG hat es uns von Beginn an schwer gemacht", sagte Leverkusens Nationalspielerin Carlotta Wamser im Interview. "Die erste Halbzeit haben wir meiner Meinung nach ein wenig verschlafen, nach der Pause war es dann deutlich besser. Wir haben uns viele gute Chancen herausgespielt, oft waren aber der letzte Pass oder der Abschluss zu ungenau. Die Niederlage ist für uns sicherlich ein Rückschlag, aber der bisherige Saisonverlauf hat schon gezeigt, dass in der Liga alles möglich ist. Nach der Länderspielpause werden wir wieder angreifen und wollen weiterhin oben mitspielen."

TSG-Torhüterin Laura Dick erklärte: "Unser Plan ist komplett aufgegangen. Wir wollten die Null halten, das hat sehr gut funktioniert. In der einen oder anderen Szene hatten wir das Glück auf unserer Seite, das hatten wir uns aber auch erarbeitet. Es war die passende Reaktion auf unsere schlechte Leistung beim 0:4 gegen den HSV."

Merino Gonzalez pausiert

Roberto Pätzold, Trainer von Bayer 04 Leverkusen, nahm nach dem 2:1 im Derby gegen den 1. FC Köln zwei Wechsel in seiner Startelf vor. Außenverteidigerin Estrella Merino Gonzalez fiel aufgrund einer Muskelverletzung aus. Daher hatte die 19-Jährige auch die Reise zur deutschen U 23-Nationalmannschaft bereits abgesagt. Außerdem blieb Angreiferin Caroline Kehrer auf der Bank. Juliette Vidal und Cornelia Kramer rückten neu ins Team.

Neben Estrella Merino Gonzalez mussten auch Amy Wrigge, Claudia Wenger (beide angeschlagen), Vanessa Haim (Muskelsehnenverletzung), Friederike Repohl (Innenband-Teilriss), Charlotte Voll (Schultereckgelenkssprengung) und Shen Menglu (nach Kreuzbandriss noch mit Trainingsrückstand) zuschauen. U 23-Nationalspielerin Katharina Piljic kehrte dagegen nach ihrer im Duell mit Köln erlittenen Schulterprellung rechtzeitig in den Trainingsbetrieb zurück und konnte von Beginn an im zentralen Mittelfeld auflaufen.

Für ebenfalls zwei Veränderungen gegenüber der 0:4-Heimniederlage gegen den Hamburger SV entschied sich Eva-Maria Virsinger, neue Trainerin der TSG Hoffenheim. Jill Janssens und Wielle Douma ersetzten Emilie Byrnak und Lisann Kaut. Bei der zuletzt angeschlagenen Marie Steiner reichte es wieder für einen Platz im Spieltagsaufgebot.

Zdebel scheitert am Pfosten

Die Gäste aus dem Kraichgau erwischten einen optimalen Start. Nach einem Foul von Juliette Vidal an Jill Janssens zeigte Schiedsrichterin Franziska Wildfeuer schon nach gut 70 Sekunden auf den Punkt. Nationalspielerin Selina Cerci ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte den Strafstoß souverän zum frühen 0:1 (2.).

Bayer 04 zeigte sich jedoch nicht lange geschockt, sondern hätte beinahe schnell zurückgeschlagen. U 23-Nationalspielerin Sofie Zebel hatte nach einem sehenswerten Solo jedoch Pech mit einem Schuss aus spitzem Winkel gegen den Pfosten. Später setzte Torjägerin Vanessa Fudalla einen Drehschuss nach einer Flanke von Katharina Piljic zu hoch an, ein noch abgefälschter Abschluss von Loreen Bender stellte TSG-Torhüterin Laura Dick vor keine größere Herausforderung.

Auf der Gegenseite parierte Leverkusens Torfrau Rafaela Borggräfe einen Flachschuss von Franziska Harsch. Auch ein Kopfball von Nikee van Dijk fand nicht den Weg ins Ziel. Insgesamt hielten sich die Torraumszenen im ersten Durchgang in Grenzen.

Alu-Pech auf beiden Seiten

In der zweiten Spielhälfte wurde die Partie deutlich offener, die Chancen häuften sich auf beiden Seiten. So zog Leverkusens Nationalspielerin Carlotta Wamser schon wenige Sekunden nach der Pause nach einem Querpass von Vanessa Fudalla von der Strafraumgrenze ab und schoss nur knapp über das Hoffenheimer Tor.

Innerhalb kurzer Zeit scheiterten beide Mannschaften am Aluminium. Zunächst visierte die zur Pause eingewechselte Janna Grimm aus 16 Metern den Außenpfosten an. Noch näher war Bayer 04-Angreiferin Cornelia Kramer an einem Torerfolg, als sie aus vollem Lauf aus halbrechter Position die Unterkante der Latte traf.

Die Gastgeberinnen blieben am Drücker und drängten immer stärker auf den Ausgleich. Etwas Zählbares sprang dabei allerdings nicht heraus. So parierte Laura Dick Kopfbälle von Kristin Kögel, Lilla Turanyi und Melissa Friedrich. Vanessa Fudalla und Carlotta Wamser zielten knapp drüber. In der Nachspielzeit kam sogar die aufgerückte Torhüterin Rafaela Borggräfe im Anschluss an einen Eckball von der Strafraumgrenze zum Abschluss, verfehlte den Kasten aber deutlich. Unmittelbar danach war Schluss.

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