"Dann hätten wir da vorne nichts verloren": Kauczinski macht Ansage | OneFootball

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·2. März 2026

"Dann hätten wir da vorne nichts verloren": Kauczinski macht Ansage

Artikelbild:"Dann hätten wir da vorne nichts verloren": Kauczinski macht Ansage

Mit drei Siegen in Folge hat sich der TSV 1860 München erfolgreich wieder in das Verfolgerfeld der Liga vorgeschoben. Mit einem weiteren Erfolg am Dienstagabend (19 Uhr) gegen Erzgebirge Aue wollen die Löwen im besten Fall bis auf zwei Zähler an den Relegationsplatz heranrücken. Trainer Markus Kauczinski freut sich auf die Aufgabe und die anstehende entscheidende Phase der Saison.

Kauczinski erwartet "harten Kampf"

Eigentlich sind die Rollen vor der Partie ganz klar verteilt: Während die Münchner im neuen Jahr erst eine Niederlage hinnehmen mussten und zuletzt drei Siege in Folge feiern konnten, sieht die Lage bei den Gästen aus Aue ganz anders aus: Sieglos in 2026 und mit bereits fünf Punkten Rückstand taumeln die Lila-Weißen in Richtung Abstieg. Für Löwen-Coach Markus Kauczinski verändert die unterschiedliche Ausgangslage die Vorbereitung auf das Spiel aber nicht, wie er in der Pressekonferenz vor der Partie erklärte: "Es wird so gefährlich, wie jedes andere Spiel auch. Jede Aufgabe hat etwas Besonderes, und auf jede muss man sich neu einstellen." Es spiele in der 3. Liga "fast gar keine Rolle", auf welchem Tabellenplatz der Gegner sei. "Man muss sein Spiel durchziehen, man muss einen guten Tag haben und den Gegner bekämpfen. Genau das werden wir wieder tun", kündigte der 56-Jährige an.


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Dabei deutete er auf die Stärken der Sachsen hin, die "gut Fußball spielen kann und einzelne individuell starke Spieler hat". Zudem kämpfe ein Gegner in der Ausgangslage noch einmal mehr um jeden Zweikampf. "Da erwartet uns eine harte Aufgabe, die wir knacken müssen. Es wird ein harter Kampf, der uns voll fordern wird", warnte Kauczinski.

"Es gibt doch nichts Schöneres"

Dennoch gehen die Münchner selbstredend als Favorit in die Partie. Auch, weil sie aktuell punktetechnisch ihre bisher beste Drittliga-Saison spielen. Für den Coach spiele das aber ebenfalls keine Rolle, wie er betonte: "Das macht mich überhaupt nicht stolz. Wir sind derzeit so im Flow und im täglichen Ablauf, dass keine Zeit ist irgendwo einen Strich drunter zu machen, sondern wir sind mittendrin." Eine Phase der Saison, die den gebürtigen Gelsenkirchener am liebsten ist: "Jetzt heißt es einfach: Abrufen, da sein und auf jedes Spiel Bock haben. Jetzt diesen Kampf und diese Herausforderung um die Plätze anzunehmen. Es gibt doch nichts Schöneres", freute er sich.

Dabei habe der zweifache Aufstiegstrainer ob der aktuellen Serie keine Befürchtung zur Überheblichkeit seiner Mannschaft. "Dann hätten wir da vorne nichts verloren. Das müssen wir jetzt selber kapiert haben, ohne, dass ich dieselbe Platte angespielt haben muss. Das muss sich verselbständigen, verinnerlichen, und dann kannst du erfolgreich sein", erklärte der Fußballlehrer und betonte: "Wer jetzt nicht motiviert ist in so einer Situation, dem kann ich auch nicht helfen. Ich glaube aber, dass wir wissen, worum es geht", sagte er in Hinblick auf die noch ausstehenden zwölf Partien.

Maier und Philipp fehlen gelbgesperrt

Um den ersten Schritt im letzten Saisondrittel zu machen wird der Trainer allerdings personell zu mindestens zwei Wechseln in der Startelf gezwungen. Sowohl Philipp Maier als auch David Philipp fallen aufgrund einer Gelbsperre aus. Doch auch das lässt den erfahrenen Coach nicht aus der Ruhe bringen: "Das macht es überhaupt nicht schwerer. Umso weniger dabei sind, umso weniger Entscheidungen muss ich treffen", nahm es Kauczinski gelassen und deutete darauf, dass sowohl Sperren als auch Verletzungen gerade in dieser Phase der Saison normal seien.

"Wir haben einen großen schlagkräftigen Kader, und es war ohnehin die Idee zu wechseln. Ich glaube, dass eine Englische Woche ist auch immer eine Gelegenheit für andere, die dann zeigen können, was sie drauf haben", sagte Kauczinski, ohne näher auf die möglichen Ersatzspieler einzugehen. Eine Option wäre Damian Dordan, wie sein Trainer dann doch verriet. "Wenn wir mit zwei Sechsern spielen sollten, dann wird er auf jeden Fall reinkommen."

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