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·1. März 2026
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Nach dem Rassismus-Eklat im Spiel zwischen Benfica Lissabon und Real Madrid war auch Benfica-Trainer José Mourinho in die Kritik geraten. So hatte der Portugiese nach der Partie Aussagen getroffen, die suggerierten, dass Vini jr. mindestens eine Mitschuld an den rassistischen Beleidigungen habe.
Zudem sorgte "The Special One" mit dem unpassenden Eusébio-Beispiel sowohl bei Fans als auch bei Experten und anderen Trainern für deutliche Verwirrung.
Nach den Vorkommnissen kritisierten unter anderem die TV-Experten Clarence Seedorf und Theo Walcott den 63-Jährigen deutlich. Auch Bayern-Trainer Vincent Kompany ließ die Aussagen nicht so stehen und hielt auf der Bayern-PK eine lange Rede, die danach medial vielerorts gefeiert wurde.

Bei der heutigen Pressekonferenz von Benfica wurde Mourinho ein weiteres Mal auf die Causa Prestianni angesprochen und äußerte sich dabei merklich anders als zuvor. Zuerst sprach sich der Portugiese gegen jede Form von Diskriminierung aus.
Danach kam er auf seinen Spieler zu sprechen. So betonte Mourinho zunächst die Unschuldsvermutung, bevor er deutlich wurde. "Sollten sie beweisen, dass mein Spieler (Prestianni, Anm. d. Red.) die Prinzipien von Benfica nicht vertreten hat, ist seine Karriere bei Trainer Mourinho und Benica beendet", machte der Übungsleiter deutlich.
"Sollte der Spieler tatsächlich schuldig sein, werde ich ihn nicht mehr mit denselben Augen sehen", legte Mourinho nach. Dennoch betonte der Portugiese, dass er sich viele "Bedingungen offen halten" wolle.
Wie es in der Causa Prestianni weitergeht, bleibt abzuwarten. Aktuell wurde der Argentinier vorläufig von der UEFA gesperrt.
📸 PATRICIA DE MELO MOREIRA - AFP or licensors
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