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·28. Juni 2026

„Dann wird es nicht mehr lange gehen“: Kroos warnt vor schnellem WM-Aus

Artikelbild:„Dann wird es nicht mehr lange gehen“: Kroos warnt vor schnellem WM-Aus

Nach der ersten Niederlage bei der WM 2026 werden die Warnungen der Weltmeister von 2014 immer lauter. Vor dem K.o.-Duell mit Paraguay schlagen vor allem Toni Kroos und seine ehemaligen DFB-Kollegen Alarm.

Trotz des Einzugs ins Sechzehntelfinale der WM 2026 wächst nach der 1:2-Niederlage gegen Ecuador die Sorge um die deutsche Nationalmannschaft. Vor dem K.o.-Duell mit Paraguay am Montag schlagen gleich mehrere Weltmeister von 2014 Alarm und sehen bei der DFB-Auswahl erheblichen Verbesserungsbedarf.


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Toni Kroos schlägt Alarm

Vor allem Toni Kroos fand in der TikTok-Live-Show „Kroos und Kroos: Die WM unter der Lupe“ deutliche Worte. Für den Ex-Nationalspieler fehlt es der Mannschaft vor allem an körperlicher Präsenz und defensiver Konsequenz. „Es muss eklig sein, gegen uns zu spielen, dass wir in der Lage sind gut und eklig zu verteidigen. Das machen wir noch nicht“, forderte der 36-Jährige.

Auch offensiv sieht Kroos große Probleme. Besonders von Jamal Musiala und Florian Wirtz erwartet er deutlich mehr. „Wir brauchen Musiala und Wirtz in Top-Form – das haben wir nicht“, sagte der Weltmeister von 2014. Seine Warnung fällt entsprechend deutlich aus: Sollte sich daran nichts ändern, „wird es nicht mehr lange gehen“.

Mats Hummels erkennt ebenfalls mehrere Baustellen. Nach Ansicht des ehemaligen Innenverteidigers offenbart die Mannschaft vor allem Schwächen im Umschaltspiel. Als größte Sorge nannte er bei „MagentaTV“ „die Konter-Anfälligkeit – sowohl durch die einfachen Ballverluste als auch in der Struktur“. Sein Lösungsvorschlag: ein defensiver orientierter Sechser, der sich nahezu ausschließlich um die Absicherung kümmert.

DFB-Team vor Duell mit Paraguay unter Druck

Lukas Podolski bewertet die Niederlage gegen Ecuador dagegen auch als mögliche Chance. „Vielleicht ist so eine Niederlage mal gut. Mal auf die Fresse zu bekommen. Damit jeder sagt: Jetzt kommen wir mal runter“, erklärte der frühere Nationalspieler. Nun müsse jeder Spieler die eigene Leistung kritisch hinterfragen.

Ob Bundestrainer Julian Nagelsmann die angesprochenen Probleme bis zum Duell mit Paraguay beheben kann, bleibt offen. Klar ist jedoch: Gegen den Südamerika-Vertreter braucht Deutschland eine deutliche Leistungssteigerung, wenn der Traum vom WM-Titel weiterleben soll.

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