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·23. Juli 2026
Dante über Neuerung: „Ich habe Bayern nicht so kennengelernt“

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·23. Juli 2026

Elf Jahre nach seinem Abschied ist Dante zum FC Bayern zurückgekehrt. Der ehemalige Abwehrchef trainiert künftig die zweite Mannschaft – und sieht im Vergleich zu seiner aktiven Zeit einen entscheidenden Unterschied beim Rekordmeister.
Mit Dante hat der FC Bayern in diesem Sommer einen prominenten Rückkehrer verpflichtet. Der frühere Innenverteidiger übernimmt die zweite Mannschaft und wird zudem die U19 in der UEFA Youth League betreuen. Nach seinen ersten Wochen an der Säbener Straße ist dem 42-Jährigen vor allem eine Veränderung aufgefallen.
Im Mittelpunkt steht für ihn die Arbeit mit den Nachwuchsspielern. Dabei lobte Dante insbesondere den Kurs von Cheftrainer Vincent Kompany, der jungen Talenten deutlich mehr Vertrauen schenke als frühere Bayern-Trainer.
„Er hat Bock, junge Spieler zu entwickeln und sie spielen zu lassen“, erklärte der Brasilianer bei einer Presserunde. Anschließend zog er einen Vergleich zu seiner eigenen Zeit in München: „Ich habe Bayern nicht so kennengelernt. Die jungen Spieler hatten damals nicht so viele Chancen, wie sie bei Vinnie jetzt haben.“
Während seiner Zeit als Bayern-Profi zwischen 2012 und 2015 gewann Dante unter Jupp Heynckes das Triple und anschließend weitere Titel unter Pep Guardiola. Trotz der sportlich erfolgreichen Jahre gelang damals allerdings nur wenigen Campus-Spielern der Sprung in den Profikader.
Unter Kompany hat sich das Bild verändert. In der vergangenen Saison feierten zahlreiche Nachwuchsspieler ihr Debüt bei den Profis. Genau daran möchte Dante mit seiner Arbeit anknüpfen.
„Mein Hauptziel hier ist es, die Jungs zu entwickeln“, betonte der neue Trainer der Bayern-Amateure. Die Platzierung in der Regionalliga spiele dabei eine untergeordnete Rolle. „Ich hoffe, dass ich eine gute Arbeit mit den jungen Spielern mache und Vinnie noch mehr von ihnen spielen lässt.“
Auch der Austausch mit Kompany funktioniert bereits intensiv. „Wir sprechen immer am Telefon und ich habe ihn zwei-, dreimal getroffen“, verriet Dante. Erst vor wenigen Tagen leiteten beide gemeinsam ein großes Sichtungstraining mit mehr als 60 Nachwuchsspielern.
Zu seiner Rückkehr nach München kam es nach Gesprächen mit Sportvorstand Max Eberl. Schon während seiner aktiven Karriere hatte Dante den Wunsch, später Trainer zu werden. Für seine eigene Philosophie orientiert er sich an drei prägenden Weggefährten: „Gutes von Pep, Gutes von Jupp, Gutes von Favre. Daraus muss ich die Identität von Dante als Trainer aufbauen.“
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