Darum ist der Transfer von Altay Bayindir zu Besiktas geplatzt – Europa-League-Millionen und Chermiti auf der Liste | OneFootball

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·14. Februar 2026

Darum ist der Transfer von Altay Bayindir zu Besiktas geplatzt – Europa-League-Millionen und Chermiti auf der Liste

Artikelbild:Darum ist der Transfer von Altay Bayindir zu Besiktas geplatzt – Europa-League-Millionen und Chermiti auf der Liste

Altay Bayindir und Besiktas waren einig – dann kam das Veto aus Manchester

Der Torwart-Plan von Besiktas nahm in der Winterphase eine dramatische Wendung. Nach Informationen von Sportjournalist Kartal Yigit stand Altay Bayindir kurz davor, das Trikot der Schwarz-Weißen zu tragen. Demnach einigten sich die Parteien in allen wesentlichen Punkten: Besiktas legte die Bedingungen vor, es wurden Zahlungspläne ausgearbeitet, der Prozess bewegte sich bereits in Richtung offizielle Unterschrift.

Doch im letzten Moment stoppte Manchester United den Deal. Der englische Klub sprach ein Veto aus – mit der Begründung, man könne nicht ausreichend Ersatz auf der Torhüterposition finden, um Bayindir im Kader zu ersetzen. Aus einem Transfer, der praktisch als abgeschlossen galt, wurde damit eine kurzfristige Notlage für Besiktas.


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Große Opfer, klare Absicht: Altay wollte nach Istanbul

Besonders brisant: Nach Darstellung von Kartal Yigit unternahm Altay Bayindir im Hintergrund deutliche Anstrengungen, um den Wechsel möglich zu machen. Der türkische Nationaltorhüter habe große Opfer gebracht und den Wunsch, das Besiktas-Trikot zu tragen, ernsthaft verfolgt. Yigit fasste den Punkt entsprechend klar zusammen: „Wenn Manchester United seine Entscheidung im letzten Moment nicht anders getroffen hätte, wäre Altay Bayindir jetzt Besiktas‚ Torwart.“

Diese Aussage macht deutlich, wie weit die Gespräche tatsächlich fortgeschritten waren – und wie überraschend die Rolle des Premier-League-Klubs in der Schlussphase wirkte. Für Besiktas blieb damit keine Zeit mehr für lange Alternativen, sondern nur noch für einen schnellen Planwechsel.

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Plan B in der Torwartkrise: Besiktas schwenkte auf Devis Vasquez um

Die Kehrtwende bei Bayindir löste eine unmittelbare Reaktion aus. In der finalen Phase des Transferfensters musste Besiktas schnell handeln und bog auf Devis Vasquez ab. Der Klub vertraute dem Torhüter nach der unerwarteten Blockade aus Manchester die Handschuhe an – nicht als langfristig geplanter Startpunkt, sondern als Lösung, die in der Not schnell umgesetzt werden musste.

Im Hintergrund bedeutete das auch eine strategische Verschiebung: Das Management hatte sich nach dem Leistungsbild und der Torwartdebatte darauf eingestellt, in dieser Position eine dauerhafte Stabilität zu schaffen. Die direkte Abkehr des Bayindir-Transfers zwang Besiktas jedoch, die Winterplanung kurzfristig umzubauen und die Torhüter-Frage unter Zeitdruck zu schließen.

UEFA-Zahlen: Besiktas kassierte 10,712 Millionen Euro in der Europa League

Neben den Transferentwicklungen rückte auch die finanzielle Seite in den Fokus. Ein offizieller UEFA-Bericht weist für Besiktas in der Saison 2024/25 Einnahmen aus europäischen Wettbewerben aus. In der UEFA Europa League flossen dem Klub insgesamt 10,712 Millionen Euro zu – ein Betrag, der als direkte Einnahmequelle in das Saisonbudget einfloss.

Diese Summe setzte sich aus mehreren Bestandteilen zusammen, darunter Teilnahmezahlungen, leistungsbezogene Prämien auf Basis von Ergebnissen sowie Erlöse aus Übertragungsrechten in Verbindung mit Aktien- und Koeffizientenwerten. Für einen Klub, der parallel sportliche Stabilität und wirtschaftliche Planungssicherheit benötigt, zählen solche Posten zu den zentralen Bausteinen der Gesamtstruktur.

Sommerfokus im Angriff: Besiktas nimmt Youssef Chermiti ins Visier

Parallel zur Torhüter-Thematik tauchte ein neuer Name in der Offensivplanung auf. Besiktas setzte den 21-jährigen Stürmer Youssef Chermiti auf die Transferliste. Der portugiesische Angreifer, der aktuell das Trikot der Glasgow Rangers trägt, gilt als Profil, das sowohl sportlich als auch strategisch in die neue Ausrichtung passen soll.

Die Beschreibung des Spielertyps zeichnet ein klares Bild: Mit 1,92 Metern bringt Chermiti körperliche Präsenz mit, kombiniert mit Athletik und einer klaren Rolle als Strafraumspieler. Er fällt vor allem durch seine Dominanz in der Luft und den effektiven Einsatz des rechten Fußes auf. In der Klubführung wird er als mögliche strategische Investition gesehen – kurzfristig als Option für die Offensive, langfristig mit Perspektive auf einen Transferertrag.

Transferpoker mit Konkurrenz: Mehrere Klubs beobachten den Stürmer

Der Weg zu Chermiti dürfte allerdings kein Selbstläufer werden. Im Umfeld wird damit gerechnet, dass sich Besiktas nicht nur mit Rangers auseinandersetzen muss, sondern auch mit weiteren Klubs aus Europa, die das Potenzial des Stürmers längst registriert haben. Mit Blick auf die nahende Sommerperiode steigt der Druck im Markt: Je näher das Transferfenster rückt, desto aktiver werden Vereine, die junge, physisch starke Angreifer als langfristige Lösung suchen.

Entscheidend wird dabei die Haltung der Rangers-Seite sein – ob der Klub bereit ist, den Spieler abzugeben und unter welchen Bedingungen. Für Besiktas würde ein solcher Deal zur Interpretation passen, die Winterstrategie im Sommer mit einem jungen, entwicklungsfähigen Namen zu erweitern.

Karriereprofil: Sporting Lissabon, Everton und der Wunsch nach mehr Spielzeit

In seinem Profil wird Chermiti mit Stationen bei Sporting Lissabon und FC Everton verbunden. Der in Tunesien geborene portugiesische Mittelstürmer vereint mit seinem Körperbau und seiner Beweglichkeit viele Elemente des modernen Angreifers. Besonders auffällig: Er erzeugt im Strafraum Gefahr, auch wenn er nicht dauerhaft im Ballbesitz steht – ein Merkmal, das für Mannschaften mit hohem Flügelspiel und vielen Hereingaben wertvoll sein kann.

Gleichzeitig gilt er als Spieler, der mehr Minuten und eine stabilere Rolle anstrebt, um seine Entwicklung zu beschleunigen. Genau hier sieht Besiktas einen Hebel: Ein Projekt mit klarer Perspektive, das sportliche Chancen bietet und zugleich die Transferpolitik über potenzialstarke Spieler weiterführen kann – auch im Einklang mit der Ausrichtung, die im Klubumfeld in Verbindung mit BJK-Trainer Sergen Yalcin genannt wird.

Besiktas zwischen Veto-Schock und Sommer-Offensive

Der Transferwinter zeigt damit zwei Gesichter: Auf der einen Seite stand mit Altay Bayindir ein Deal kurz vor dem Abschluss, der durch ein Veto von Manchester United in letzter Sekunde stoppte und Devis Vasquez zur schnellen Lösung machte. Auf der anderen Seite sind die strategischen Linien für den Sommer bereits sichtbar – mit finanzieller Grundlage durch UEFA-Europa-League-Einnahmen von 10,712 Millionen Euro und einer Offensivliste, auf der Youssef Chermiti als potenziell nächster Baustein auftaucht.

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