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·15. Juli 2026

Darum ist Kompany bei Bayern jetzt mächtiger als Guardiola

Artikelbild:Darum ist Kompany bei Bayern jetzt mächtiger als Guardiola

Vincent Kompany hat sich beim FC Bayern innerhalb eines Jahres eine außergewöhnlich starke Position erarbeitet. Der Belgier soll inzwischen intern mehr Einfluss als einst Pep Guardiola haben – und wird in nahezu alle wichtigen Entscheidungen eingebunden.

Vincent Kompany genießt beim FC Bayern offenbar ein außergewöhnlich hohes Ansehen. Wie die Sport BILD berichtet, ist der Belgier längst weit mehr als nur Cheftrainer. Demnach wird der 40-Jährige bei zentralen Themen wie Transfers, Kaderplanung und der sportlichen Ausrichtung eng in sämtliche Entscheidungsprozesse eingebunden. Sein Wort besitzt innerhalb der Vereinsführung mittlerweile enormes Gewicht.


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Der Grund dafür liegt nicht nur im sportlichen Erfolg. Kompany soll von Beginn an großen Wert darauf gelegt haben, den Klub bis ins Detail kennenzulernen. Regelmäßig sucht er laut dem Bericht das Gespräch mit den Verantwortlichen an der Säbener Straße, um sich über Entwicklungen im Verein auszutauschen und Hintergründe zu erfahren. Dieses Interesse sowie seine offene Art sollen ihm intern viel Anerkennung eingebracht haben.

Hinzu kommen die erfolgreichen zwei Jahre in München. Nach dem Double-Gewinn in der vergangenen Saison soll der Einfluss des Trainers nochmals deutlich gewachsen sein. Laut Sport BILD werde inzwischen kaum eine wichtige sportliche Entscheidung getroffen, ohne dass Kompany zuvor einbezogen wird. Seine Einschätzungen und Wünsche genießen innerhalb des Vereins großes Vertrauen.

Mehr Einfluss als Guardiola

Besonders bemerkenswert ist dabei der Vergleich mit Pep Guardiola. Während der Spanier während seiner Zeit beim FC Bayern nicht jeden Wunsch erfüllt bekam – etwa beim Transfer von Neymar oder später beim Verkauf von Toni Kroos gegen seinen ausdrücklichen Willen –, soll Kompany derzeit deutlich größeren Rückhalt genießen. So wurden die Verpflichtungen von Nathaniel Brown und Ismael Saibari maßgeblich auf seinen Wunsch hin umgesetzt.

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Foto: IMAGO

Auch im Umgang mit den Verantwortlichen soll sich Kompany von einigen seiner Vorgänger unterscheiden. Statt kompromisslos auf bestimmten Forderungen zu bestehen, gilt der Belgier intern als gesprächsbereit und offen für andere Sichtweisen. So habe er im vergangenen Sommer seinen Wunsch nach Xavi Simons zurückgestellt, nachdem ihm Uli Hoeneß empfohlen hatte, stärker auf die eigenen Nachwuchsspieler zu setzen. Stattdessen feierten in der vergangenen Saison gleich elf Jugendspieler ihr Profidebüt.

Bayern-Präsident Herbert Hainer zeigt sich von der Persönlichkeit des Trainers besonders angetan. Der Sport BILD erklärte er: „Was mir besonders gefällt: Vincent interessiert sich dafür, was im Verein passiert. Er sucht den Austausch – dieser Mensch macht es einem leicht, ihn zu mögen.“ Genau diese Mischung aus fachlicher Kompetenz, Offenheit und erfolgreicher Zusammenarbeit soll laut dem Bericht dazu geführt haben, dass Kompany beim FC Bayern aktuell eine Machtposition innehat, wie sie zuletzt kaum ein Trainer in München besaß.

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