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·16. Februar 2026
Darum schwärmt Aufstiegsheld von Schalke 04 immer noch vom Ruhrgebiet

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Als Fußballprofi ist er es gewohnt, ständig seine Bleibe wechseln zu müssen. Im Fall von Martin Fraisl war dies sogar besonders häufig der Fall im Laufe seiner bewegten Karriere. Dem Schalke-Torwart der Saison 2021/22, somit Aufstiegsheld und Zweitligameister, hatte es seine Station im Ruhrgebiet trotz attraktiver Konkurrenz besonders angetan.
Der Österreicher, der 2010 sein Debüt als Profi feierte, war 2019 aus seiner Heimat nach Deutschland gewechselt. Seine erste Station war damals der SV Sandhausen, der in jener Zeit fester Bestandteil der 2. Bundesliga war. Nach anderthalb Jahren dort zog er für ein halbes Jahr weiter nach Den Haag, lebte dort im Seebad Scheveningen.
Die Rückkehr nach Deutschland schloss sich an, als der FC Schalke 04 auf seine Dienste zwischen den Pfosten vertraute, um 2021/22 den direkten Wiederaufstieg anzustreben. Welcher bekanntlich gelang, als Fraisl in seinen 26 Liga-Einsätzen meist eine gute Figur machte. Niedergelassen hatte er sich in jener Zeit am nördlichen Rand des Ruhrgebiets. Anders als viele seiner Kollegen im Kader des FC Schalke 04 wollte Martin Fraisl nicht in Düsseldorf leben.
Stattdessen entschied er sich für Bottrop, eine Stadt mit selbst im Ruhrgebiet nicht dem besten Ruf, was seine Attraktivität betrifft. Doch Fraisl zeigt sich auch heute noch angetan davon, welche Lebensqualität er in Bottrop genoss.

Foto: IMAGO
Schon nach Besichtigung der ersten drei, vier Optionen hatte Fraisl sich damals für ein Haus im Bottroper Stadtteil Grafenberg entschieden. Dort lebte der Torhüter eher ländlich, was ihm viele Möglichkeiten bot, mit seinem Labrador spazieren zu gehen. Besonders der nahegelegene Heidesee bot sich dafür an.
„Als Paket hat mich tatsächlich der Ruhrpott am meisten abgeholt, mein damaliger Nachbar ist mein inzwischen ziemlich bester Freund, unser Sohn ist in Bottrop geboren“, erinnert sich Fraisl bei der WAZ gerne an die Zeit als Bottroper Bürger.
Was insofern bemerkenswert ist, als der Österreicher seitdem weiterzog nach Westfalen (Arminia Bielefeld), Dänemark (FC Midtjylland) und Portugal (CD Mafra), ehe er im Oktober 2025 seine Karriere beendete. Somit konnte Fraisl weder Wien, wo er zu Beginn seiner Karriere spielte, mehr überzeugen als Bottrop, noch Heidelberg, Jütland oder sein aktuelles Domizil in Portugal am Meer.
Dabei konnte Fraisl Bottrop gar nicht mit allen seinen Vorzügen kennenlernen. In die Zeit seines Aufenthalts beim FC Schalke fielen auch die Corona-bedingten Lockdowns. Kontakt mit seinem Nachbarn aus Bottrop pflegt er bis heute, wodurch weiterhin Bande ins Ruhrgebiet gegeben ist. Nach Bottrop zurückziehen will der Aufstiegsheld von 2022, Martin Fraisl, dann allerdings auch wieder nicht.
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