90PLUS
·13. April 2026
Darum würde eine Sancho-Rückkehr zum BVB Sinn ergeben

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·13. April 2026

Es ist derzeit eines der Themen rund um Borussia Dortmund: Kommt Jadon Sancho im Sommer zurück? Es gibt Befürworter beim BVB und es gibt Zeichen, die darauf hindeuten, dass der Deal zustande kommt. Aber es gibt noch keine Garantie.
Momentan spielt Sancho für Aston Villa, „gehört“ aber Manchester United. Doch beide planen nicht mit dem Engländer, der im Sommer ablösefrei zu haben ist. Für den BVB, finanziell derzeit nicht auf Rosen gebettet, sind das schon einmal gute Nachrichten.
Damit ein Deal zustande kommt müssen aber noch einige Dinge passieren. Sancho muss sich auf jeden Fall selbst für den BVB entscheiden, keinen Poker mit Dortmund und anderen Klubs eröffnen. Denn es gibt noch andere Teams, die sich vorstellen können, Sancho zu verpflichten. Hinzu kommt, dass der Offensivspieler auf einen größeren Teil seines Gehalts verzichten muss. Das ist eine Bedingung, die nicht verhandelbar ist.
Für Jadon Sancho steht in diesem Sommer jetzt eine sehr wichtige Entscheidung auf dem Programm. Seine Saison ist schwach, seine Karriere wohlwollend betrachtet an einem Punkt angelangt, an dem sie still steht. Von einer Sackgasse zu sprechen wäre vielleicht etwas zu hart, denn es gibt ja Auswege für ihn. In jedem Fall kann er mit nicht einmal 20 Einsätzen in der Liga und nur zwei Scorerpunkten nicht zufrieden sein. Gerade bei seinen Anlagen. Die Hoffnung war, sich bei Aston Villa vielleicht sogar für den WM-Kader empfehlen zu können. Doch davon ist er meilenweit entfernt.

Foto: Getty Images
Es ist eine Saison, in der der Spieler erneut lernen musste, mit Frustration umzugehen. Das prägt einen Spieler, es kann ihn aber auch zerbrechen lassen. Deswegen ist es auch im Sinne von Sancho, die bestmögliche Entscheidung für seine Karriere zu treffen. Noch einen Fehlschuss kann er sich wohl nicht erlauben. Und da die Topklubs nicht Schlange stehen wird er selbst auch wissen, dass es jetzt wirklich höchste Zeit ist, die Karriere wieder in Schwung zu bringen.
Eines ist aber auch klar: Sancho hat das Fußballspielen nicht verlernt. Er kann im für ihn bestmöglichen Umfeld sicher noch sehr gute Leistungen zeigen. Auch als er letztmals an den BVB zurückverliehen wurde zeigte er schon, dass er dem Team einiges geben kann. Und auch damals kam er mit sehr wenig Selbstvertrauen und wusste, dass er etwas Anlaufzeit benötigen wird. Auch diesmal wäre es so, auch wenn der Engländer natürlich nach einer Sommerpause erholt nach Dortmund kommen würde und die Vergangenheit abschließen könnte.
Natürlich besteht ein gewisses Risiko bei einer Verpflichtung von Sancho, weil der Spieler in den letzten Monaten nicht im Rhythmus war und wenig für eine breite Brust tun konnte. Aber dass der mittlerweile 26-Jährige in Dortmund ein Umfeld vorfindet, in dem er sich wohlfühlen kann, steht auch außer Frage. Hinzu kommt, dass er einige Spieler und Verantwortliche noch kennt. Das erleichtert eine erneute Integration logischerweise noch einmal.
Und der BVB ist sehr bemüht einen homogenen Kader zu basteln, der dafür sorgt, dass es ab dem Sommer noch harmonischer wird, die Ausrichtung noch klarer ist. Das wurde Ole Book, der neu im Klub ist, auch sofort mit auf den Weg gegeben. Ein homogener Kader würde außerdem dafür sorgen, dass sich Sancho wohlfühlen kann. Der Weg, den Dortmund gehen will, ist einer, der eigentlich zu Sancho, seinen Qualitäten und seinen Anforderungen passt. Wenn dann noch die richtigen Spielertypen für die Offensive verpflichtet werden und die Mischung stimmt, dann könnte die Verpflichtung des Engländers wirklich zu einem Volltreffer werden. Ein Risiko schwingt aber immer mit.









































