Das Belgien-Wunder: 0:2-Rückstand, 125.-Minuten-Tor – Die goldene Generation lebt | OneFootball

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·2. Juli 2026

Das Belgien-Wunder: 0:2-Rückstand, 125.-Minuten-Tor – Die goldene Generation lebt

Artikelbild:Das Belgien-Wunder: 0:2-Rückstand, 125.-Minuten-Tor – Die goldene Generation lebt

Das gibt es nur im Fußball: Belgien lag gegen Senegal bis zur 85. Minute mit 0:2 zurück – und gewann am Ende 3:2 nach Verlängerung. Youri Tielemans schoss in der 125. Minute das späteste Tor in der Geschichte der FIFA Weltmeisterschaft. Die goldene Generation lebt.

Seattle, 1. Juli 2026. Die belgischen Fans im Lumen Field hatten das Schlimmste bereits akzeptiert. 85 Minuten, 0:2 gegen Senegal – das Turnier schien vorbei für eine Generation, die seit Jahren als die beste Belgiens aller Zeiten gilt, aber nie einen Titel gewonnen hat. Romelu Lukaku saß auf der Bank und schaute ins Leere. Dann aber geschah etwas, das den WM-Abend unvergesslich machte.


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Senegal dominiert – Diarra und Sarr treffen

Senegal war von Beginn an das bessere Team. Habib Diarra traf in der 24. Minute zur verdienten Führung, als er einen Fehler der belgischen Abwehr eiskalt bestrafte. Die Belgier wirkten ideenlos, zu langsam, zu statisch. Ismaïla Sarr legte mit seinem Tor kurz darauf nach und machte das Bild komplett: Senegal war auf dem Weg zur größten Überraschung des Turniers.

Trainer Domenico Tedesco brachte Lukaku und schüttelte sein Team durch. Doch auch das schien zunächst nicht zu helfen. Senegal verteidigte tief, kompakt, und ließ Belgien kaum Räume. Die Uhr tickte – und mit ihr die Hoffnungen einer ganzen Fußballnation.

Das Comeback beginnt – Lukaku und Tielemans drehen alles

Und dann, als niemand mehr daran glaubte: Lukaku. Der Stier von Anderlecht, so oft totgesagt, traf in der Schlussphase zum 1:2. Plötzlich lebte Belgien wieder. Das Stadion bebte. Und in der letzten Minute der regulären Spielzeit traf Tielemans zum 2:2 – Ausgleich, Verlängerung, Wahnsinn.

Was danach folgte, war purer Fußball-Theater. 30 Minuten Verlängerung, beide Teams am Limit. Und dann, in der 125. Minute, die entscheidende Szene: Tielemans wird im Strafraum gefoult, VAR bestätigt Elfmeter. Tielemans selbst tritt an – und trifft eiskalt. 3:2. Schlusspfiff. Das späteste Tor in der gesamten WM-Geschichte.

Was bedeutet dieses Comeback für die goldene Generation?

Belgien hat seit Jahren das Etikett „goldene Generation ohne Titel“. De Bruyne, Hazard (mittlerweile zurückgetreten), Lukaku, Courtois – ein Jahrgang voller Weltstars, dem ein großer Erfolg immer verwehrt blieb. 2018 scheiterten sie im Halbfinale gegen Frankreich. 2022 erwischten sie eine schlechte Phase. 2026, auf amerikanischem Rasen, könnten sie endlich liefern.

Dieses Comeback gegen Senegal wird in die Geschichtsbücher eingehen – unabhängig davon, wie das Turnier für Belgien noch endet. Es zeigte, dass diese Mannschaft Charakter hat, dass sie nicht aufgibt, dass Tielemans und Lukaku in den großen Momenten zur Stelle sind. Das ist die Essenz des Spitzenfußballs.

Im Achtelfinale warten die USA

Der nächste Gegner ist die USA, die Bosnien-Herzegowina 2:0 besiegten – ebenfalls mit einem Tor in der Schlussphase und einem Mann weniger. Ein elektrisierendes Duell steht an: Belgien mit seiner Weltklasse-Offensive gegen eine US-Mannschaft, die im Heimturnier Geschichte schreiben will. Nach diesem belgischen Wunder-Abend darf man gespannt sein, was noch kommt.

Eins ist sicher: Diese WM 2026 liefert Geschichten, die man so schnell nicht vergisst.

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