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·9. März 2026
"Das darf nicht passieren": Münster verliert spät

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Spät verspielte Preußen Münster am Sonntagnachmittag noch einen Punkt gegen Hertha BSC. Der Ärger war bei den Beteiligten nach dem Spiel groß.
In der dritten Minute der Nachspielzeit mussten die Preußen den Treffer zum 1:2 einstecken. Nach einer eigenen Ecke schenkte Münster den Ball her und kassiert den Nackenschlag nach einem Konter der Gäste. "Wir haben über diese Situationen schon so oft geredet, deswegen bin ich stinksauer", wurde Alexander Ende deutlich. "Da kannst du nicht flach in die Gegenbewegung hineinspielen", wird der Trainer weiter im Kicker zitiert.
Diese Szene und der dadurch verschenkte Punkt beschäftigte diesen sichtlich. "Dass wir dann noch in einen Konter laufen, das ist selten dämlich und ärgert mich massiv", führte der Übungsleiter weiter aus. Grundsätzlich habe die Absicherung eigentlich gepasst. Durch den Fehler hatten die Berliner aber plötzlich viel Platz. "Ich kann dafür keine Worte finden, das darf nicht passieren, wir spielen hier Profifußball", ärgerte sich auch Jorrit Hendrix.
Der Kapitän zeigte sich genervt und er sei "extrem sauer". Aber auch die erste Halbzeit ließ Raum für Diskussionen. Die Preußen waren deutlich unterlegen und gingen mit einem 0:1 in die Halbzeitkabine. "Wir können eigentlich happy sein, dass wir mit einem 0:1 in die Halbzeit gehen, weil es wirklich eine bodenlose Leistung war", stellte Jannis Heuer diesbezüglich klar. So konnte dieser nur eine Minute nach Beginn des zweiten Abschnitts das Spiel wieder ausgleichen.
Dennoch gab es keinen Punkt am Ende der Partie für die Münsteraner. In dem engen Rennen gegen den Abstieg in die dritte Liga zählt eigentlich jeder Punkt. Münster ist als Tabellen-14. punktgleich mit dem Relegationsplatz und nur einen Zähler vor dem direkten Abstiegsplatz 17. "Da unten ist es eng und du wirst jede Woche liefern müssen", erklärte Ende. "Wir haben wichtige Spiele vor der Brust", stellte dieser außerdem heraus. In den kommenden Ligaspielen geht es mit Dresden, Magdeburg, Kiel und Fürth viermal gegen die direkte Konkurrenz. Dann sollten solche Fehler, wie beim 1:2, nicht mehr passieren.
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