Das erste Tor seit Monaten, ein Traumtor, selbst eingeleitet – Wie geht es weiter mit Marius Bülter beim 1. FC Köln? | OneFootball

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·6. Mai 2026

Das erste Tor seit Monaten, ein Traumtor, selbst eingeleitet – Wie geht es weiter mit Marius Bülter beim 1. FC Köln?

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Redaktion

6 Mai, 2026

Mit seinem Treffer bei Union Berlin beendete Marius Bülter seine lange Durststrecke. Den Angriff leitete der Angreifer selbst mit einem scharfen Pass in die Tiefe ein und vollendete per traumhaftem Abschluss in den Winkel. Ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein traf der 33-Jährige zum ersten Mal seit November 2025. Zu selten, um dauerhaft eine tragende Rolle zu spielen? Wie geht es weiter mit Marius Bülter beim 1. FC Köln?

Auf die anfänglichen Scorerpunkte folgte ein Leistungsabfall des Kölner Angreifers. Daraus resultierte schon unter Ex-Coach Lukas Kwasniok oft die Rolle des Ersatzspielers. Zuletzt gab es zwei Startelf-Einsätze, vor allem, weil Ragnar Ache verletzt ist. Die Konkurrenz ist groß beim 1. FC Köln.

Marius Bülter jubelt nach einem Treffer (Foto: Alex Grimm/Getty Images)

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Von Erik Stalleicken

Richtig jubeln wollte Bülter am vergangenen Samstag nicht. Das Tor zuvor war traumhaft, doch gegen den Ex-Verein fällt der Jubel dann doch schon mal geringer aus. Dabei war der Treffer schon wichtig. Denn Bülter hatte seit November nicht mehr getroffen. „Klar war ein Stück Erleichterung da, aber viel größer war die Erleichterung, dass es durch den Punkt nun aller Voraussicht nach für den Klassenerhalt gereicht hat“, sagt Bülter im Interview von fc.de. Eine richtig erfolgreiche Saison ist es bislang für Bülter nicht.

Rund eine Million Euro überwies der FC in der Sommertransferphase an die TSG Hoffenheim, um Bülter zu verpflichten. Mit einer Empfehlung von 146 Bundesligaspielen, in denen ihm 27 Tore und zehn Vorlagen gelangen, sollte der Routinier die Offensive sowohl durch seine Torgefahr als auch seine Erfahrung im Oberhaus ergänzen. „Marius bringt nicht nur Variabilität und Bundesligaerfahrung mit, sondern hat in den Gesprächen mit uns auch sehr deutlich gemacht, dass er für die Aufgabe beim 1. FC Köln brennt“, kommentierte Thomas Kessler den Transfer.

Da werde ich mich noch in 20 Jahren dran erinnern

Diese Motivation stellte Bülter in den ersten Partien sofort unter Beweis. Am ersten Spieltag gelang ihm in der 90. Minute das erlösende Siegtor in Mainz. Im Heimspiel gegen den SC Freiburg bekam die Defensive der Breisgauer den Neuzugang nicht in den Griff. Es folgten ein weiter Treffer sowie zwei Torvorlagen. „Da werde ich mich noch in 20 Jahren dran erinnern“, schwärmte er in der Mixed Zone nach seinem ersten Heimspiel. Mit vier Scorern aus den ersten beiden Spielen brachte der Ex-Schalker die Kritiker seines Wechsels erfolgreich zum Schweigen. Zumindest vorerst.

Erst Leistungsabfall, dann neue Chance

Den Höhenflug aus den ersten beiden Spielen konnte der Angreifer nicht lange aufrecht erhalten. Abgesehen von einem Abseitstor in Wolfsburg am dritten Spieltag sowie einer Torvorlage gegen den FC Augsburg, gelang dem 33-Jährigen nicht wirklich viel in den Folgewochen. Somit rotierte immer häufiger Ragnar Ache für ihn in die Startelf. Gegen Eintracht Frankfurt erzielte Bülter nach Einwechslung seinen vorerst letzten Treffer. Ache entwickelte sich zur Wunschlösung Kwasnioks und der Ibbenbürener nahm mehr und mehr auf der Ersatzbank Platz. Bis zur Entlassung Kwasnioks gelang ihm keine einzige weitere Torbeteiligung. „Es gibt nicht den einen Grund, sondern verschiedene kleinere. Darauf möchte ich aber nicht so sehr eingehen, das klingt dann immer auch ein bisschen nach Ausreden. Ich will gar nicht so sehr zurückblicken“, sagt Bülter. „Ich weiß, dass eine Phase dabei war, die nicht gut war. Aber wie gesagt: Weiter hart arbeiten, wie ich es meine ganze Karriere gemacht habe. Dann kommt das wieder zurück.“ 

Nun ist er zurück. Unter Neu-Coach René Wagner bereitete er im ersten Spiel das Tor zum 2:2-Endstand in Frankfurt vor. Aufgrund von Aches Verletzung durfte Bülter in den letzten beiden Spielen von Beginn an ran. Gegen seinen Ex-Verein belohnte er seine engagierte Leistung mit einem traumhaften Schuss zum 1:0. Mit seinem Tor in Berlin steht der ehemalige Unioner nun bei vier Toren und vier Vorlagen aus 30 Bundesligaspielen. Eine Ausbeute, die auf dem Papier zumindest solide wirkt, vor allem im Dress eines Aufsteigers. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Hälfte dieser Torbeteiligungen aus den ersten beiden Spieltagen stammt. Somit folgten in 28 Spielen lediglich zwei Treffer und zwei Assists. „Für Außenstehende sind immer die Tore und Vorlagen wichtig, aber es gibt auch viele andere wichtige Sachen, die man in eine Mannschaft einbringen kann“, sagt Bülter. „Das weiß ich ganz gut einzuschätzen. Dennoch kann ich die Kritik auch verstehen, versuche das aber nicht an mich heranzulassen, sondern mich auf die tägliche Arbeit zu konzentrieren.“ Reicht das, um eine tragende Rolle in der kommenden Saison zu spielen?

Verbleib mit veränderter Rolle?

Diese Frage muss aufgrund der scheinbar angestrebten Umstrukturierung und Verjüngung des Kaders erlaubt sein. Zwar kann Bülter sowohl den linken Flügel als auch die Position des Mittelstürmers bekleiden, dennoch könnte der Angreifer in der nächsten Saison deutlich weniger zum Zuge kommen. Als Zielspieler in der Sturmspitze entwickelte sich Ache zu einem zentralen Element im Spielaufbau der Domstädter. Zusätzlich schaut man sich wohl nach einer weiteren Verstärkung auf dieser Position um. Auf dem linken Flügel scheint die Konkurrenz noch größer. Selbst wenn Said El Mala ohne Rückleihe verkauft wird, bleibt für diese Position noch Königstransfer Jakub Kaminski.

Sollte El Mala den Verein verlassen, dürfte man sich auch sicherlich nach einer weiteren Alternative für den Flügel umschauen. Wo bleibt also Platz für Marius Bülter? Mit seinem Alter von 33 Jahren bringt der Angreifer eine Menge Erfahrung mit, welche der Mannschaft sicherlich guttut. Trotzdem ist fraglich, ob der Sommerneuzugang damit perfekt ins gesuchte Profil passt und sich mit seiner vermutlich geringeren Einsatzzeit zufrieden geben muss. Jetzt gilt es erst einmal, weitere Pluspunkte zu sammeln.


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