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·6. April 2026
"Das ist nicht unser Anspruch": BTSV unzufrieden mit erster Halbzeit

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Beim 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg zeigte Eintracht Braunschweig zwei unterschiedliche Gesichter. Im Nachgang zeigten sich die Löwen zufrieden mit dem Punktgewinn, haderten aber mit einer strittigen Szene.
In seinem zweiten Heimspiel als Braunschweig-Trainer sah Lars Kornetka zwei gegensätzliche Halbzeiten seiner Mannschaft: "Die erste Halbzeit haben wir nicht so gestaltet, wie wir uns das vorgestellt haben. Da waren wir taktisch in den Abläufen auch nicht ganz klar, haben zu viele Spielverlagerungen zugelassen und das Spiel nicht weit genug von unserem Tor weggehalten." Mit einem derart zefahrenen Auftritt war der 48-Jährige nicht einverstanden: "Das ist nicht der Anspruch, den wir an unsere Art von Fußball legen wollen."
Auch Mittelfeldspieler Robin Heußer räumte ein, dass der Matchplan unzureichend umgesetzt wurde: "In der ersten Halbzeit war es ein bisschen zu wenig, da haben wir zu wenig angeboten und schießen uns das Gegentor durch einen Ballverlust eigentlich selber rein. Wir waren nicht aggressiv genug in den Zweikämpfen und haben zu wenige Tiefenläufe angeboten." Nach einer "klaren Ansprache" in der Pause kam die Eintracht wie verwandelt aus der Kabine. "Wir waren besser im Spiel und griffiger. Wir konnten das Spiel mehr und mehr in die gegnerische Hälfte verlagern", so Kornetka.
Nach dem Ausgleich durch Jovan Mijatovic (61.) hatte der BTSV weitere Chancen, um das Spiel zu drehen. "Für uns ist es superschade, dass es für uns nicht für das zweite Tor gereicht hat." Zudem ärgerte sich der Trainer darüber, dass nach einem Foul an Mehmet Aydin kein Strafstoß gegeben wurde. Auch der VAR griff nicht ein. "Für mich es klar, dass das ein Elfmeter sein muss." So musste sich die Eintracht am Ende mit dem Remis begnügen. "Es hätten uns drei Punkte natürlich besser getan, aber wir nehmen, was wir kriegen können."
Durch die Ergebnisse der Konkurrenz verringerte sich der Abstand nach unten. Braunschweig rangiert nur noch einen Punkt vor dem ersten direkten Abstiegsplatz. "Es ist extrem spannend, man muss die Tabelle ein Stück weit ausblenden, weil wir nur die Leistung auf dem Platz beeinflussen können", bemerkte Heußer. Hoffnung macht, dass Lino Tempelmann nach seiner fünfmonatigen Verletzungspause gegen Nürnberg zurückkehrte. "Ich habe das Gefühl genossen und habe mich auf dem Platz sehr gut gefühlt." Beinahe wäre er noch zum Matchwinner geworden. "Kurz vor Schluss habe ich die Chance, den Siegtreffer zu erzielen. An einem guten Tag kann ich das Tor sicherlich machen." Vielleicht gelingt ihm das im kommenden Auswärtsspiel beim VfL Bochum am Sonntag.









































