„Das ist Wahnsinn“: Neuer erklärt Bayerns Mentalitäts-Sieg in Leipzig | OneFootball

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·17. Januar 2026

„Das ist Wahnsinn“: Neuer erklärt Bayerns Mentalitäts-Sieg in Leipzig

Artikelbild:„Das ist Wahnsinn“: Neuer erklärt Bayerns Mentalitäts-Sieg in Leipzig

Der FC Bayern hat mit dem 5:1-Auswärtssieg bei RB Leipzig nicht nur sportlich ein Ausrufezeichen gesetzt, sondern einmal mehr seine außergewöhnliche Mentalität unter Beweis gestellt. Trotz eines 0:1-Rückstands zur Pause drehten die Münchner das Topspiel eindrucksvoll. Kapitän Manuel Neuer fand nach dem Spiel im Gespräch mit Sky klare Worte – und gewährte tiefe Einblicke in das Innenleben dieser Bayern-Mannschaft.

Dass der FC Bayern auch in dieser Saison mehrfach Rückstände verkraftet hat, ist für Neuer kein Zufall. „Wir sind schon öfter in Rückstand geraten in der Saison, aber wir sind immer zurückgekommen“, erklärte der 39-Jährige. Genau diese Überzeugung sei auch in Leipzig entscheidend gewesen. „Und das haben wir uns jetzt auch geschworen, auch in der Halbzeit“, so der Bayern-Kapitän.


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Besonders deutlich wurde Neuer, als er auf die zweite Hälfte zu sprechen kam. „Wir haben auf jeden Fall eine viel bessere zweite Halbzeit gespielt“, betonte er. Die Münchner hätten nicht nur spielerisch, sondern auch physisch zugelegt. Ein Wert, der für Neuer sinnbildlich für den Charakter der Mannschaft steht. „In der zweiten Halbzeit sind wir sechs Kilometer mehr gelaufen. Und das spricht dafür, dass dieser Wille, die Motivation da war, das Spiel zu drehen und dann auch noch das dritte, vierte, fünfte zu erzielen. Das ist schon Wahnsinn.“

Vertrauen statt Aktionismus

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Foto: Getty Images

In der ersten Halbzeit hatten die Bayern vor allem über die Außen Probleme, insbesondere auf der Seite mit Tom Bischof. Dennoch verzichtete Vincent Kompany zur Pause auf radikale personelle Veränderungen – ein Punkt, den Neuer ausdrücklich hervorhob. „Einfach das Vertrauen“, sagte der Torhüter. „Das Vertrauen in die Spieler.“

Gerade mit Blick auf die Konstellation auf der rechten Seite zeigte Neuer Verständnis. „Dass es gegen so eine Mannschaft nicht leicht ist, wenn man auf der rechten Seite noch nicht zusammengespielt hat, ist ganz klar. Und dann sind es auch zwei junge Spieler“, erklärte er. Entscheidend sei gewesen, dass sich das Team gesteigert habe. „Sie mussten ein bisschen reinkommen ins Spiel, aber wir haben uns verbessert, dann auch gerade in der zweiten Halbzeit.“

Die Parade als Schlüsselmoment

Auch Neuer selbst hatte seinen Anteil am Sieg. In der 72. Minute verhinderte er mit einer starken Parade gegen Yan Diomande den möglichen Anschlusstreffer – eine Szene, die das Spiel hätte kippen können. „Das war natürlich wichtig“, räumte Neuer ein. Gerade in solchen Phasen sei höchste Konzentration gefragt. „Dann klar die Eins-gegen-Eins-Situation, wo es natürlich noch nicht entschieden ist, das Spiel. Das gehört dazu.“

Dass der FCB-Kapitän in entscheidenden Momenten zur Stelle ist, unterstreicht einmal mehr seine Bedeutung für diese Mannschaft – nicht nur als Torhüter, sondern auch als Ruhepol.

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