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·22. August 2026
"Das kotzt einen schon an": Enttäuschung bei Hansa nach Pokal-Aus

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Dass die Hürde mit dem VfB Stuttgart in der 1. Runde des DFB-Pokals hoch sein würde, war allen beim F.C. Hansa Rostock klar. Dennoch herrschte nach der deutlichen 0:4-Pleite große Enttäuschung – unter anderem wegen erneuter Patzer der Abwehr.
Fünf Gegentore in zwei Spielen: Die Defensive der Kogge machte zum Saisonstart nicht den sichersten Eindruck. Und auch bei den ersten beiden Gegentreffern im Duell mit dem VfB Stuttgart sah die Hintermannschaft alles andere als gut aus, ging der Ball doch jeweils im Aufbauspiel verloren. "Das darf dir in so einem Spiel nicht passieren", sagte Kapitän Franz Pfanne am "Sky"-Mikrofon. "Da müssen wir den Ball besser klären und dürfen nicht so leichte Fehler machen. Das kotzt einen dann schon an."
Dass der VfB diese ausnutzte, schrieb Pfanne aber auch der Klasse von Torschütze Dzenan Pejcinovic zu. "Er ist nicht vom Ball zu trennen. Jeder andere Stürmer auf dem Niveau, wo wir uns bewegen, hätte schon längst geschossen. Er macht dann noch ein, zwei Haken und haut ihn eiskalt rein. Ich verstehe, dass der VfB den geholt hat." Der Angreifer war im Sommer vom VfL Wolfsburg zu den Schwaben gewechselt.
Ihrerseits zeigte sich die Kogge dagegen nicht so eiskalt vor dem Tor. "Wenn wir eine Chance haben wollen, hätten wir die Möglichkeiten nutzen müssen", hielt Andreas Voglsammer im "ZDF" fest. Auch Trainer Daniel Brinkmann sah allein in der ersten Halbzeit zwei Möglichkeiten, "wo du eigentlich ein Tor machen musst". Nach der Pause habe die Kogge ebenfalls "drei, vier wirklich sehr gefährliche Situationen" gehabt. "Insgesamt fünf, sechs Möglichkeiten gegen einen Top-Bundesligisten sind gar nicht so wenig. Zumindest einen Treffer hätten wir uns verdient gehabt."
Am Ende stand vorne jedoch die Null. Entsprechend zeigte sich der Hansa-Coach "natürlich enttäuscht" über die Niederlage und betonte: "Wir haben uns schon mehr von dem Spiel versprochen." Pfanne wiederum musste jedoch einräumen, dass die Niederlage "absolut in Ordnung" gehe.
Was der Verteidiger wiederum positiv hervorhob, war der große Einsatz: "Wir haben unser Herz auf dem Platz gelassen und uns teuer verkauft." Das sah auch Brinkmann so, der seinem Team eine "sehr ordentliche Leistung" attestierte. "Die Jungs haben sich zu keiner Zeit aufgegeben und alles probiert. Am Ende war Stuttgart eine Nummer zu groß, aber ich finde, dass wir uns nicht versteckt haben."
Ein Lob sprach Pfanne auch den Fans aus: "Wir hatten über 90 Minuten einen brutalen Support. Das wird uns eine Menge Kraft geben für die Saison." Nach dem Pokal-Aus können sich die Rostocker nun voll auf den Aufstieg fokussieren, den sich auch VfB-Coach Sebastian Hoeneß wünscht: "Hansa muss in die 2. Liga." Die nächste Aufgabe wartet am Sonntag in einer Woche beim 1. FC Saarbrücken. Ob die Abwehr dann sicherer steht?







































