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·30. Januar 2026
„Das lasse ich nicht zu“: Frank Schmidt kämpferisch vor Duell mit dem BVB

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Der 6. Dezember ist bereits lange her. Seitdem hat der 1. FC Heidenheim in der Bundesliga kein Spiel mehr gewonnen. Auf das 2:1 gegen den SC Freiburg folgten zwei Unentschieden und drei Niederlagen. Am Sonntag (1. Februar, 17:30 Uhr) gastiert die Elf von Frank Schmidt (52) beim BVB.
Der Chef-Trainer des nächsten Dortmunder Gegners hat am vergangenen Mittwoch Champions League geschaut. Besonders imponiert hat Schmidt der Last-Minute-Thriller zwischen Benfica Lissabon und Real Madrid. Die Portugiesen benötigten beim Stand von 3:2 noch einen Treffer, um in die Play-offs einzuziehen. Schlussmann Anatoliy Trubin (24) stürmte mit und schädelte eine Freistoßflanke in perfekter Manier in der Nachspielzeit ein. Dank des 4:2 überholte der Klub von Star-Trainer José Mourinho (63) in der Tabelle noch Olympique Marseille.
„Ich glaube daran, dass im Fußball alles passieren kann. Auch das, woran keiner glaubt“, erinnert Schmidt am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem BVB-Spiel an das Drama im Estadio da Luz. „Benfica Lissabon hat es erst am Mittwoch in der Champions League gezeigt“, betont der langjährige FCH-Coach und schlussfolgert: „Es soll mir keiner erzählen, dass im Fußball jedes Ergebnis schon vorher feststeht.“
Das Schlusslicht der Bundesliga liegt in der Auswärtstabelle mit vier Zählern auf dem vorletzten Platz. Nur der Hamburger SV ist mit drei Punkten noch schlechter. Für die Borussia stehen hingegen sieben Heimsiege in der Bilanz, aber noch keine Niederlage. Nur Leipzig (1:1) und Stuttgart (3:3) nahmen aus dem Signal Iduna Park ein Unentschieden mit. „Natürlich kann man jetzt sagen, warum wir da überhaupt hinfahren“, verweist Schmidt auf die Außenseiterrolle seiner Mannen, wendet aber zugleich ein: „Das lasse ich nicht zu.“
Mit gerade einmal sechs Gegentreffern, von denen die Stuttgarter exakt die Hälfte erzielt haben, stellt der BVB ligaweit die beste Heimabwehr. Sechsmal hielt Schlussmann Gregor Kobel (28) seinen Kasten sauber. „Es ist schwer, in Dortmund Tore zu erzielen“, stellt der Heidenheim-Coach daher auch fest. Er bescheinigt den Dortmundern „eine hohe individuelle Qualität“. Ihm sei „schon bewusst, dass das ein schweres Spiel für uns wird“, erklärt Schmidt. Und weiter: „Deswegen brauchen wir nicht drum herumreden: Es wird eine sehr schwere Aufgabe für uns.“








































