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·10. März 2026
"Das stimmt nicht": Tebas widerspricht Xavi-Aussagen über Messi-Zusage

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Xavi Hernandez (46) machte der aktuellen Führung des FC Barcelona zuletzt schwere Vorwürfe. Liga-Boss Javier Tebas lässt zumindest Teile der Aussagen des ehemaligen Mittelfeldregisseurs nun in einem anderen Licht erscheinen.
Lionel Messi stand 2023, nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft in Katar, laut Xavi Hernández vor einer Rückkehr zum FC Barcelona. Wie der ehemalige Mittelfeldspieler in einem Interview behauptete, sei er sich als damaliger Barça-Trainer mit Messi einig gewesen: Der achtmalige Weltfußballer sollte unter Xavi wieder für Barcelona spielen.
Messi hatte sich 2021 schweren Herzens von den Katalanen verabschiedet, weil diese sich eine Fortführung der langjährigen Zusammenarbeit nicht leisten konnten. Nach zwei Jahren bei Paris Saint-Germain lief Messis Vertrag 2023 aus, eine ablösefreie Rückkehr ins Camp Nou wurde thematisiert.
Messi schloss sich letztendlich nicht Barcelona an, sondern heuerte in der Major League Soccer bei Inter Miami an. Laut Xavi waren es vor allem Laporta und dessen Umfeld, die Messis Rückkehr nach Barcelona verhinderten.
Xavi erklärte, dass die spanische Liga aus finanzieller Hinsicht bereits grünes Licht für eine Rückkehr des Argentiniers gegeben habe. Dem ist aber offenbar nicht so. "Das stimmt nicht. Die La Liga hat nichts genehmigt und auch keine Zustimmung gegeben", sagte Liga-Boss Javier Tebas laut der Sporttageszeitung Marca.
Joan Laporta vermutet in Xavis Anschuldigungen eine Kampagne von dessen ehemaligem Förderer Victor Font. Dieser war bei den letzten Präsidentschaftswahlen mit Xavi als Manager und Trainer im Gepäck angetreten, unterlag Laportas Team aber. Bei den kommenden Präsidentschaftswahlen tritt Font erneut an.
Laporta betont indes, man habe mit Messi 2023 über eine erneute Zusammenarbeit gesprochen, doch dann habe der Argentinier "beschlossen, dass sie in Miami besser aufgehoben wären". Xavis Version, laut der es Laporta war, der gegen Messi gewesen sei, hält dieser für "Täuschungsmanöver vor den Wahlen."
Laporta wittert eine Kampagne vom Team Font. "Was mich am meisten schmerzt, ist, dass Herr Font eine Barcelona-Legende wie Xavi benutzt hat. Ich verstehe nicht ganz, warum Xavi das über Messi sagt", so der 63-Jährige.









































