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·14. Februar 2026
„Das Thema lösen“: BVB-Boss spricht über den Schlotterbeck-Poker

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Borussia Dortmund kämpft weiter um die Zukunft von Nico Schlotterbeck. Sportdirektor Sebastian Kehl hat nun deutlich Stellung zu einer möglichen Deadline im Vertragspoker bezogen.
Die Zukunft von Nico Schlotterbeck bei Borussia Dortmund bleibt weiter offen. Seit Monaten ringen Klub und Spieler um eine Vertragsverlängerung über 2027 hinaus, zuletzt machten Berichte über eine mögliche Deadline bis zur Länderspielpause im März die Runde. Nun hat sich Sportdirektor Sebastian Kehl klar positioniert – und widerspricht Spekulationen über Zeitdruck.
„Ich kann keine Deadline bestätigen“, stellte Kehl am Sky-Mikrofon unmissverständlich klar. Zwar wisse der Innenverteidiger um seine Situation, „aber es gibt nichts Neues zu diesem Thema“. Damit tritt der Sportdirektor Medienberichten entgegen, wonach bis Mitte oder Ende März eine Entscheidung fallen solle.
Zuletzt hatte auch Dortmunds Geschäftsführer Lars Ricken angedeutet, dass sich beide Seiten einen klaren zeitlichen Rahmen gesetzt hätten. Kehl hingegen bemüht sich demonstrativ um Gelassenheit. „Wenn es irgendwann mal etwas zu verkünden gibt, dann werden wir das natürlich tun“, sagte der 46-Jährige und ergänzte mit Blick auf die öffentliche Debatte: „Ich will das jetzt aber gar nicht so hochhängen.“
Sportlich ist Schlotterbeck längst zum Abwehrchef und Fixpunkt der Dortmunder Defensive gereift. Entsprechend groß ist das Interesse anderer Topklubs. Neben dem zwischenzeitlich gehandelten FC Bayern München gilt vor allem Real Madrid als ernstzunehmender Kandidat. In München allerdings hat sich die Lage zuletzt verändert: Dayot Upamecano verlängerte seinen Vertrag beim Rekordmeister.
Kehl wollte daraus jedoch keinerlei Rückschlüsse ziehen. „Was heute in München los war, habe ich am Rande verfolgt. Das interessiert mich aber nicht so richtig“, erklärte er vor dem Bundesliga-Spiel gegen Mainz 05. Zudem verwies er auf die vertragliche Ausgangslage: „Schlotti hat ja noch etwas länger Vertrag, als es bei Upamecano in München der Fall war.“
Im Hintergrund laufen die Gespräche zwischen Klub und Spieler weiter auf Hochtouren. Berichten zufolge liegt Schlotterbeck ein unterschriftsreifer Vertrag mit deutlicher Gehaltserhöhung und Ausstiegsklausel vor. Eine klare Tendenz ist bislang dennoch nicht erkennbar. Als wahrscheinlichste Szenarien für den 26-Jährigen gelten derzeit entweder eine Verlängerung in Dortmund oder ein Wechsel nach Madrid.
Kehl bleibt trotz aller Spekulationen ruhig – und formuliert das Ziel unaufgeregt: „Irgendwann werden wir das Thema lösen.“
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