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·12. Mai 2026

Das Trainerkarussell der Premier League: Wer wohin geht

Artikelbild:Das Trainerkarussell der Premier League: Wer wohin geht

Da im Sommer mehrere Trainerposten in der Premier League zu vergeben sind, ist das Trainerkarussell bereit, sich wieder zu drehen. 

Jedes Jahr kommen und gehen Cheftrainer, oft ersetzt durch denselben Kreis von Namen, die das alles schon einmal erlebt haben. Doch es gibt auch immer das Potenzial, dass spannende neue Gesichter auf den Plan treten.


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Wir werfen einen genauen Blick auf die offenen Stellen, die in der höchsten Spielklasse entstanden sind, und darauf, wie die Entscheidung eines Klubs andere beeinflussen könnte. Die Dominosteine stehen bereits, aber wer wird den ersten umstoßen?

Das Trainerkarussell der Premier League

Beginnen wir mit der großen Seifenoper des englischen Fußballs: Chelsea. Während die Blues in dieser Saison auf dem Platz schwach waren, sorgten sie abseits des Rasens durchgehend für Unterhaltung – der Höhepunkt war wohl, dass Marc Cucurellas Friseur in den Sozialen Medien Mannschaftsneuigkeiten ausplauderte.

Chelsea hat sich in diesem Jahr bereits von zwei Cheftrainern getrennt, wobei Liam Rosenior im April entlassen wurde – nur drei Monate, nachdem er Enzo Maresca ersetzt hatte. Disziplinlosigkeit und Unstimmigkeiten waren in der Kabine ein großes Problem, daher ergibt es Sinn, dass der Klub sich nach jemandem umsieht, der sofort Respekt genießt und mit den verschiedenen Egos im Team umgehen kann.

Umso irgendwie lustiger ist es, dass Chelsea Berichten zufolge Gespräche mit Xabi Alonso aufgenommen hat – einem Mann, der in seiner letzten Station keinerlei Respekt von den Spielern bekam und die Superstar-Egos nicht in den Griff bekam. Fairerweise muss man sagen, dass der Job bei Real Madrid angesichts der aktuellen Lage dort wie eine unmögliche Aufgabe wirkt, aber dazu später mehr.

Es galt fast schon als Tatsache, dass Alonso Arne Slot bei Liverpool ersetzen würde. Es ergab einfach zu viel Sinn: ein ehemaliger Red, von den Fans geliebt, mit dem Renommee eines Top-Trainers nach seinem Erfolg bei Bayer Leverkusen, der zurückkehrt, um nach einer enttäuschenden Saison das Ruder herumzureißen. Doch Berichte deuten darauf hin, dass Slot nun doch bleibt, was Chelsea die Tür öffnet, ihn selbst zu holen.

Allerdings ist Alonso nicht der einzige Kandidat für die Nachfolge an der Stamford Bridge. Andoni Iraola soll wegen der Vakanz bereits kontaktiert worden sein, während er sich darauf vorbereitet, Bournemouth am Ende der Saison zu verlassen. Die Cherries haben bereits einen Ersatz gefunden und sich mit Marco Rose auf einen Dreijahresvertrag geeinigt.

Iraolas Zukunft ist allerdings noch nicht geklärt. Er hat darauf bestanden, dass sein nächster Job noch nicht feststeht. Es sah so aus, als wäre alles dafür vorbereitet, dass er emotional zu Athletic Club zurückkehrt, wo er 12 Jahre als Spieler verbrachte, doch stattdessen wird Edin Terzic übernehmen.

Wo wird der Baske also landen? An Interessenten wird es ihm sicher nicht mangeln. Manchester United wurde mit ihm in Verbindung gebracht, doch in den vergangenen Wochen gab es auffallend wenige Berichte über mögliche Kandidaten aus Old Trafford – genau zu einem Zeitpunkt, an dem Michael Carricks Chancen auf den Posten in Festanstellung gestiegen sind. Der ehemalige Mittelfeldspieler hat Sir Jim Ratcliffe möglicherweise bereits in seinem Vorsprechen überzeugt.

Überraschenderweise könnte Iraola auch nach Süd-London wechseln. Crystal Palace soll bereit sein, ihm ein lukratives Angebot zu machen, um ihn nach Selhurst Park zu lotsen, auch wenn sich das eher wie ein Schritt zur Seite anfühlt. Oliver Glasner wäre derjenige, der für ihn Platz machen müsste, falls Iraola tatsächlich zu den Eagles wechselt, nachdem der deutsche Trainer angekündigt hat, den Klub am Ende der Saison zu verlassen. Auch seine Zukunft ist unklar, wobei er ebenfalls mit United in Verbindung gebracht wurde.

Ein weiterer Trainer, dessen Vertrag in diesem Sommer ausläuft, ist Marco Silva, doch wir wissen noch immer nicht, ob er Craven Cottage tatsächlich verlassen wird. Fulham hat ihm einen neuen Vertrag vorgelegt, aber bislang hat er noch nicht geantwortet. Chelsea hat ihn auf seine Kandidatenliste gesetzt, doch Benfica wirkt zunehmend wie das wahrscheinlichste Ziel für den portugiesischen Taktiker.

„Aber Moment, hat Benfica nicht schon einen Trainer?“, höre ich euch fragen. Jose Mourinho hat bei Real Madrid praktisch schon unterschrieben, dessen Präsident Florentino Perez unbedingt den Special One zurück ins Bernabeu holen will.

Perez ist offenbar der Meinung, dass Mourinho der richtige Mann ist, um Reals undisziplinierten Kader wieder in Form zu bringen, aber der Wechsel ist auf mehreren Ebenen völlig verrückt. Das Offensichtlichste ist, dass es erst ein paar Monate her ist, seit Mourinho Vinicius Junior dafür verantwortlich gemacht hat, mutmaßlich rassistisch beleidigt worden zu sein – und zwar von einem der Benfica-Spieler.

Das hat alles das Zeug zu einem Pulverfass, das auf die chaotischste Weise überhaupt explodieren könnte.

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Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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