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·11. April 2026

"Das war der Schlüssel": Kiel feiert dank defensiver Stabilität

Artikelbild:"Das war der Schlüssel": Kiel feiert dank defensiver Stabilität

Der Jubel war groß nach dem Abpfiff. Holstein Kiel feierte im direkten Duell im Abstiegskampf einen wichtigen 2:1 Auswärtssieg bei Fortuna Düsseldorf. Geholfen hatte dabei auch eine bewusste Veränderung der Taktik.

"Wenig zugelassen"

"Wir wollten tiefer stehen und haben den Ballbesitz abgegeben", erklärte Tim Walter den taktischen Ansatz für die vergangene Partie, obwohl dieser das eigentlich nicht mögen würde. 43 Gegentore kassierte Kiel bisher in dieser Spielzeit. In den vergangenen beiden Spiel gegen die direkte Konkurrenz aus Münster und Düsseldorf zappelte der Ball nur einmal im Kieler Netz. "Wir haben gerade in der ersten Halbzeit wenig zugelassen. In der zweiten Halbzeit haben wir aber auch kompakt verteidigt", führte der Trainer weiter aus.


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Dieser taktische Kniff sorgte bei der Fortuna für Verzweiflung, die zu selten eine Lösung in der Offensive fand. "Das war heute auch der Schlüssel. Wir haben eine tiefere Position gewählt, waren aber immer drin", so der Übungsleiter. Auch die gute Stimmung im Stadion sei eine Motivation für die Mannschaft gewesen. "Für meine Jungs war es sehr gut bei dieser Stimmung zu spielen. Das haben wir eigentlich über die gesamte Spielzeit genossen", freute sich Kiels Chef-Trainer über die Atmosphäre.

"Sehr zufrieden"

Offensiv gab es dadurch weniger gefährliche Szenen auch für die Kieler. "Ich bin sehr zufrieden. Wir haben es aber auch fußballerisch gut gemacht", zeigte sich Walter aber auch mit dem Ball zufrieden. So sei der erste Treffer nach "einer schönen Umschaltsituation" entstanden. Ein besonderes Spiel war es auch für Ikem Ugoh. Das Eigengewächs durfte beim Profi-Debüt direkt von Beginn an auflaufen. "Er hat es super gemacht und hat einen guten Charakter", lobte der Trainer den 20-jährigen.

Dabei hatte der Debütant zu Beginn kurz Probleme. "Der Junge hatte ein paar Schlittschuhe an, weil er Noppen mit Stollen verwechselt hat", erläuterte Walter. Eine Hiobsbotschaft gab es allerdings noch von John Tolkin, der bereits nach sieben Minuten Minuten verletzt ausgewechselt werden musste. "Bei John sieht es nicht so gut aus, da müssen wir abwarten", so Walter. Die weiteren Untersuchungen sollen für Klarheit sorgen.

Ansonsten war die Stimmung aber gut bei den Kielern. Kein Wunder nach nun sieben Punkten aus den letzten drei Spielern. Holstein sprang dadurch vor den Samstagsspielen auf den elften Tabellenplatz. "Zurücklehnen können wir uns noch lange nicht. Wir werden auch Morgen trainieren und weiter hart arbeiten. Es ist noch ein langer und steiniger Weg", warnte der Chef-Trainer. Weiter geht es kommende Woche Freitag mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern.

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