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·9. August 2026
Das Warten auf den Richtigen: Dieses Profil sucht der 1. FC Köln auf der Sechser-Position

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Matthias Wilhelm
9 August, 2026
Auch wenn bei den Geißböcke schon einige Spieler gehandelt wurden, gab es noch keine Einigung mit einem Sechser. Dabei hat der FC um Trainer René Wagner klare Vorstellungen davon, was der neue Spieler mitbringen soll.
Isak Johannesson soll noch mehr Konkurrenz bekommen beim 1. FC Köln
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Im Kader des 1. FC Köln stehen zum aktuellen Zeitpunkt mit Isak Johannesson, Paul Okon-Engstler und Tom Krauß nur drei Kandidaten für die Rollen im zentralen Mittelfeld. Auch wenn alle drei unbestritten viel Talent und Qualität mitbringen, fehlt doch besonders Johannesson und Okon-Engstler einiges an Erfahrung. Daher sind die Geißböcke seit Wochen auf der Suche nach einer weiteren Option für die Sechs. So wurde der FC im Laufe der Transferperiode bereits mit verschiedenen Kandidaten in Verbindung gebracht, verpflichtet haben die Geißböcke bisher jedoch nur den jungen Okon-Engstler.
Zum Beispiel an seiner Verpflichtung zeigt sich, dass der 1. FC Köln bisher in diesem Sommer viel auf die Verpflichtung von jungen Talenten gesetzt hat. Aber auch am Geißbockheim weiß man, dass junge Spieler alleine nicht ausreichen. Es braucht zusätzlich Routiniers, die voran gehen und ihren Mitspielern Sicherheit geben. Gerade auf einer so zentralen Position wie der Sechs kann Erfahrung viel ausmachen.
Auch wenn der Pflichtspielauftakt in Würzburg nur noch zwei Wochen entfernt ist, möchten die Kölner auf einen Spieler warten, der dieses Anforderungsprofil erfüllt. René Wagner sieht die Suche nach einem neuen Anführer in der Zentrale gelassen. „Dann müssen wir auch die Geduld haben, zu warten, bis der Spieler sich zeigt für uns und dann schnappen wir zu“, erklärte er nach dem Testspiel gegen Real Sociedad. Dabei weiß der Coach: Mit Verpflichtungen von Spielern kurz vor Ende der Transferphase, die vermeintlich nicht die erste Wahl waren, hat man beim FC in den vergangenen Jahren keine guten Erfahrungen gemacht. Ein solcher Transfer soll klar vermieden werden. „Wenn wir uns da nicht sicher sind, oder sich der Spieler nicht sicher ist, dann machen wir da nichts, was uns auf der Position nicht gefällt“, kommentierte der Kölner Cheftrainer die Suche nach dem neuen Spieler.
Die Kölner halten also an ihrem Anforderungsprofil fest, obwohl die Zeit langsam knapp wird. In der Schlussphase des Sommertransferfensters ergeben sich häufig neue Optionen, wenn Spieler merken, dass sie bei ihrem aktuellen Verein außen vor sind. Möglicherweise hofft man am Geißbockheim darauf, dass dadurch ein Kandidat, der den eigenen Vorstellungen entspricht, kurzfristig noch zu haben ist. Beispiele von älteren Spielern, die bei ihrem Club aussortiert wurden und anschließend woanders ihren zweiten Frühling erlebt haben, gibt es viele.
Trotz der hartnäckigen Kölner Suche nach einem Sechser findet Wagner aber auch anerkennende Worte für die Leistung der Spieler, die schon im Kader stehen. „Wir haben heute alle gesehen, dass ein Tom Krauß Gas gibt, dass Isak Johannesson da ist und dass die jungen Spieler drücken“, lobte er seine Schützlinge. Neuzugang Paul Okon-Engstler, der bei dem Test am Samstag ohne Einsatz blieb, soll ebenfalls im Laufe der Saison eine klare Option in der Zentrale sein. Auch Patrik Kristal aus der U21 hat in den letzten Wochen einen bleibenden Eindruck hinterlassen und sich „auch bei uns in den Fokus reingespielt“, so Wagner.
Die Suche nach einem erfahrenen Sechser mit Führungsstärke geht also weiter. Wann und ob dieser Spieler jedoch zu der Mannschaft stößt, wird sich noch zeigen.
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