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·25. September 2026
Dasselbe Knie, dasselbe Muster: Warum Mourinho in Madrid auf eine Nachricht aus Paris wartet

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İzmit. Der Jubel dauerte keine fünf Sekunden. Kylian Mbappé hatte in der 54. Minute nach Zuspiel von Michael Olise flach ins kurze Eck getroffen – das erste Tor der Ära Zinédine Zidane –, drehte ab, humpelte, griff sich ans Knie und legte dann die Hand an den Kopf. Die Kameras hielten fest, was danach kam: Behandlung durch den medizinischen Stab, kurze Rückkehr auf den Platz, dann der Gang zu Boden, ein sehr besorgter Blick und die Auswechslung. In der 59. Minute kam Désiré Doué. Mbappé ging direkt in die Kabine.
Betroffen ist das linke Knie, jenes Bein, das beim Abschluss als Standbein involviert war. Eine Diagnose gibt es nicht. Goal berichtet, dass medizinische Untersuchungen in den kommenden Stunden anstehen, um Art und Dauer des Ausfalls zu bestimmen. Der französische Verband hat sich zunächst nicht geäußert.
SPOX hält fest, dass die Verletzung zumindest so ernst wirkte, dass ein Einsatz im nächsten Länderspiel unwahrscheinlich erscheint. Mehr lässt sich seriös nicht sagen – auch nicht, wo genau er sich wehgetan hat, weil auf den Bildern kein Fremdeinwirken erkennbar war.
Hier liegt der Grund für die Nervosität in Madrid. Es ist nicht das erste Mal in dieser Saison, dass dieses Knie Mbappé stoppt.
Zum Jahreswechsel hatte er sich einer MRT-Untersuchung unterzogen, bei der eine Verletzung des Außenbands im linken Knie festgestellt wurde – nach einer zunächst vom Klub kommunizierten Verstauchung. Eine Quelle aus seinem Umfeld sprach damals gegenüber der AFP von mindestens drei Wochen Ausfall. Real spielte in dieser Zeit den spanischen Supercup ohne ihn.
Wenige Tage nach der Diagnose stand er wieder auf dem Platz. Im Februar brach er eine Trainingseinheit mit Knieproblemen vorzeitig ab, die medizinische Abteilung untersuchte das Gelenk erneut und verordnete eine Zwangspause. Im Frühjahr 2026 verpasste er insgesamt sieben Spiele wegen einer Knieverletzung.
Ein Spieler mit dieser Chronik zieht sich keine Knieverletzung zu, ohne dass in Madrid jemand die Luft anhält.
José Mourinho wartet nun, wie fussballdaten formuliert, gespannt auf die Informationen des französischen Verbandes. Und er wartet in einer Lage, die keinen Ausfall verträgt.
Real hat am Sonntag 1:2 im Derby bei Atlético verloren, liegt sechs Punkte hinter dem verlustpunktfreien FC Barcelona und hat in den vergangenen Wochen mehrere Spiele erst spät entschieden. Mbappé ist mit acht Pflichtspieltoren der mit Abstand produktivste Spieler der Mannschaft – und Kandidat für den Ballon d’Or, der am 26. Oktober in London vergeben wird.
Mourinho hatte ihn zuletzt als „nicht normal“ bezeichnet und nach der Niederlage in Sevilla erklärt, seine Mannschaft habe ein Problem damit, Spiele zuzumachen. Ohne den Mann, der die meisten Tore schießt, wird das nicht einfacher.
Für den neuen französischen Nationaltrainer ist es ein Einstand mit zwei Vorzeichen. Das Ergebnis stimmt: 1:0 in Kocaeli, drei Punkte zum Auftakt, das erste Tor seiner Amtszeit. Der Preis könnte hoch sein. Frankreich spielt am Montag weiter; ob Mbappé dabei ist, gilt als unwahrscheinlich.
Es ist das Muster dieser Länderspielperiode. Jamal Musiala zog sich beim Aufwärmen einen Muskelfaserriss zu, Kai Havertz eine Zerrung, beide reisten ab. Bei Mbappé fehlt noch die Diagnose. Sie dürfte am Samstag kommen – und sie wird in Madrid genauer gelesen als in Paris.







































