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·28. Mai 2026

Daten, Fakten und Rekorde zur Saison 2025/26

Artikelbild:Daten, Fakten und Rekorde zur Saison 2025/26

Einmal mehr bot die Drittliga-Saison 2025/26 zahlreiche Höhepunkte. Der DFB hat dazu jetzt einige Daten, Fakten und Rekorde aufgelistet. liga3-online.de fasst zusammen.

Allzeitrekord für Havelse

Ein Zuschauerrekord ist in dieser Saison nicht gefallen. Dennoch fanden fast vier Millionen Zuschauer (3,978 Mio.) den Weg ins Stadion, sodass die 3. Liga auf die zweitbeste Spielzeit der 18-jährigen Ligageschichte zurückblicken kann. Besonders Rostock (24.948 Zuschauer pro Partie), Aachen (23.098) und Duisburg (22.949) erwiesen sich dabei als Publikumsmagnete in dieser Saison – wenngleich die Auslastung in kleineren Stadien auch hoch war.


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Die Größe spielt bekanntlich keine Rolle, wie es auch beim Alter im Fußball oftmals ist. So war Tibet-Erkan Sevik (16 Jahre, 4 Monate 25 Tage) vom SSV Ulm 1846 der jüngste Spieler der Saison, während Alexander Dlugaiczyk (43 Jahre, 2 Monate 29 Tage) vom TSV Havelse der älteste Akteur war. Der Niedersachse knackte damit sogar einen Allzeitrekord in der deutschen Fußballgeschichte.

Bär schiebt sich in Torjägerliste vor

Beachtlich ist auch die Torquote der Drittligisten: Zum ersten Mal lag der Schnitt bei über drei Treffern pro Partie – nämlich 3,2 Tore pro Spiel. Somit wurde auch der bisherige Bestwert von 1.137 Saisontoren überboten, denn insgesamt kamen 1.219 Treffer in dieser Spielzeit zustande. Besonders Standardsituationen gewinnen an Bedeutung, 24 Prozent aller Tore fielen nach einem ruhenden Ball. Als König der Standards krönte sich Johannes Geis, der 14 Treffer des 1. FC Schweinfurt einleitete. An der Tatsache, dass die Schnüdel als schlechtester Drittligist in die Geschichte eingingen, änderte das zum Leidwesen des ehemaligen Bundesliga-Profis nichts.

Historisch erfolgreich war bekanntlich Lars Gindorf, denn der Torjäger von Alemannia Aachen knackte die Trefferquote von Dominik Stroh-Engel – mit 28 Toren wurde der Aachener der erfolgreichste Torschützenkönig der Drittliga-Historie. Auf lange Distanz müsste sich Gindorf aber noch strecken, denn Marcel Bär vom FC Erzgebirge Aue kommt inzwischen auf 89 Drittliga-Tore in seiner Karriere. Das bedeutet Platz 2 in der ewigen Bestenliste hinter Anton Fink (136 Tore). Auch Terrence Boyd (73) und Dominic Baumann (71) sind im Ranking unter den Top 10 vertreten.

Osnabrücks Fahrstuhl zum Erfolg

Zudem verzeichnete die 3. Liga insgesamt 114 Elfmeterpfiffe – so viele wie seit zwölf Jahren nicht mehr – und 224 Joker-Tore, was einen neuen Rekord für die Spielklasse bedeutet. Weitere Rekorde verbuchte der VfL Osnabrück, weil die Lila-Weißen bereits den achten Zweitliga-Aufstieg und damit auch den vierten Aufstieg aus der 3. Liga feierten. 48 Punkte aus der zurückliegenden Rückrunde bedeuteten die beste zweite Saisonhälfte der Geschichte, außerdem feierte der VfL gleich 13 Auswärtssiege – so erfolgreich war auch noch nie ein Drittligist auf fremden Plätzen. Der MSV Duisburg spielte wiederum eine Saison ohne Heimniederlage, und das sogar schon zum zweiten Mal in der 3. Liga.

Spannend war zudem noch, wie sich die Zweitliga-Absteiger schlugen. Der SSV Ulm 1846 erlitt die totale Bruchlandung, indem die Spatzen in die Regionalliga durchgereicht wurden, was zum sechsten Mal in der 3. Liga passierte. Generell schafften von den letzten 23 Absteigern nur drei Mannschaften den direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga. Dafür ging es den Drittliga-Trainern in dieser Saison relativ gut: Nur zwei Cheftrainer erhielten Platzverweise, wo die Quote im Vorjahr noch bei sechs Roten Karten stand. Und mit MSV-Coach Dietmar Hirsch musste nur ein einziger Trainer eine Gelbsperre absitzen. Vorzeitig entlassen wurden zwölf Trainer – auch zwei Personalien weniger, als im Vorjahr.

SVWW bleibt ewiger Erster

Zu guter Letzt bleibt die Ewige Tabelle der 3. Fußball-Liga, die mittlerweile 70 Vereine umfasst. Abgesehen von den U23-Mannschaften ist der SC Verl das einzige Team, das noch nie höherklassiger spielte – und mit traumhaften Quoten von 62 Prozent Ballbesitz oder einer Passquote von 87 Prozent spielten die Ostwestfalen augenscheinlich den attraktivsten Fußball aller Mannschaften. An der Spitze bleibt allerdings der SV Wehen Wiesbaden, der einen Vorsprung von 51 Punkten vor dem VfL Osnabrück wahrt. Und Wiesbaden hat nach wie vor die längste Verweildauer in der 3. Liga. In 15 von 18 Jahren war der SVWW dabei – und wird dementsprechend auch in der nächsten Saison von niemandem eingeholt werden.

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