Anfield Index
·4. Mai 2026
David Lynch: Fünf Erkenntnisse nach der 2:3-Niederlage in Old Trafford

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·4. Mai 2026

Liverpools 2:3-Niederlage gegen Manchester United in Old Trafford ist zu einem weiteren unangenehmen Marker in einer Saison geworden, die David Lynch als „ziemlich katastrophal“ beschrieb. In seinem YouTube-Podcast ordnete Lynch das Ergebnis als Teil einer breiteren Debatte über Arne Slots Position ein und sagte: „Jedes verbleibende Spiel in dieser Saison wird durch das Prisma dessen bewertet werden, wie du zu Anna Slot stehst und was du über seine Zukunft denkst.“
Lynch machte deutlich, dass die Fenway Sports Group in ihrer Haltung offenbar festgelegt ist, und erklärte, dass „die Fenway Sports Group ihre Meinung ziemlich klar gebildet hat“ und dass „sie ihn unbedingt unterstützen wollen“. Zugleich betonte er jedoch, dass die Diskussion über Slots Zukunft nicht als Hysterie abgetan werden sollte, und fügte hinzu: „Ich glaube nicht, dass es eine Überreaktion ist, darüber zu sprechen, ob das die richtige Entscheidung ist oder nicht.“
Das ist die Spannung, die Liverpool jetzt umgibt. Ein Trainer, der 2024/25 die Premier League gewonnen hat, soll voraussichtlich im Amt bleiben, doch die 2:3-Niederlage gegen Manchester United zeigte laut Lynch „einige gute Dinge, aber viel Schlechtes“.
Lynch stellte die Niederlage gegen Manchester United nicht als einfachen Fall für eine Entlassung dar. Er räumte ein, dass Liverpool nach einem 0:2-Rückstand zurückkam, was er als Beleg dafür sah, dass „die Spieler den Trainer offenbar nicht aufgegeben haben“. Das ist wichtig, denn Liverpool hätte in Old Trafford auch auseinanderfallen können, besonders angesichts wichtiger Ausfälle in der Offensive.
Er gab zu, dass seine eigenen Erwartungen niedrig waren, und sagte: „Ich hatte keine hohen Erwartungen“, und merkte an, dass Liverpool „die ganze Saison über schlecht“ gewesen sei. Auch Verletzungen waren Teil der Relativierung. Lynch fragte: „Wo sollen in diesem Team die Tore herkommen?“, wobei Hugo Ekitike, Mohamed Salah und Alexander Isak zu den genannten Ausfällen gehörten.
Dazu kam noch das größere Bild in der Champions League. Lynch sagte, Liverpool sei „so gut wie sicher“ für die Champions League qualifiziert, und verwies trotz der Niederlage gegen Manchester United auf Optas Prognose von einer „97%igen Wahrscheinlichkeit“.
Das Problem war, wie Lynch mehrfach betonte, das Leistungsniveau. Er nannte Liverpools erste Halbzeit „unterirdisch“ und sagte, die Mannschaft habe „so sehr an Intensität vermissen lassen“. Seine schärfste Kritik richtete sich darauf, wie leicht Manchester United Liverpools Struktur offenlegte.
Er sagte, United sei „aggressiv in die Zweikämpfe gegangen“, während Liverpool „wie ein Kaninchen vor der Schlange“ gewirkt habe. Diese Formulierung brachte die Verunsicherung des Nachmittags auf den Punkt, als Liverpool offen, reaktiv und schlecht vorbereitet erschien.
Lynch war vor allem wegen des Mittelfelds und der defensiven Ordnung besorgt. „Die Organisation wirkt nicht richtig“, sagte er und ergänzte, dass „das Mittelfeld zu oft leer aussieht“ und dass man „hinten viel zu leicht zu knacken ist“. Er argumentierte außerdem, dass Manchester Uniteds Plan offensichtlich gewesen sei, und sagte, Liverpool sei „einfach direkt in den Schlag hineingelaufen“.
Seine grundsätzliche Sorge war, ob allein Neuzugänge das beheben können. „Wie gut sollen diese Verpflichtungen eigentlich sein?“, fragte er und merkte an, dass Liverpool bereits „gut 100 Millionen für Alexander Isac und gut 100 Millionen für Florian Vietz“ ausgegeben habe, ohne das Team zu reparieren.
Lynch übte konkrete Kritik an Alexis Mac Allister und sagte, seine Aufstellung sei „über weite Teile dieser Saison ein Problem gewesen“. Er verwies auf seine Beteiligung an zwei Toren von Manchester United und argumentierte, dass Mac Allister im Mittelfeld „einfach viel zu leicht überspielt“ worden sei.
Er brachte außerdem Curtis Jones als bessere Lösung ins Spiel und sagte: „Curtis Jones wäre für mich im Verlauf dieser Saison die bessere Lösung gewesen als Alexis Mallister.“ Lynch fügte hinzu, dass Jones seinem Kenntnisstand nach „sehr wahrscheinlich“ gehen werde, weil er regelmäßiger spielen wolle.
Zu Jeremie Frimpong äußerte sich Lynch deutlich. Er sagte, es sei „kein gutes Spiel von ihm gewesen“, und verwies auf „zwei von zehn gewonnenen Bodenduellen“ und „null kreierte Chancen“. Sein Urteil lautete, dass er nicht „jemals damit rechne, dass er Stammspieler bei Liverpool wird“.

Foto: IMAGO
Am Ende sagte Lynch, er würde „vielleicht leicht dazu tendieren, einen Wechsel vorzunehmen“, auch wenn er akzeptierte, dass Liverpool das wohl kaum tun werde. Für Manchester United war dies ein schädigendes Ergebnis, das einem Rivalen zugefügt wurde. Für Liverpool war es eine weitere Leistung, die die Debatte um Slot lauter, schärfer und schwerer zu ignorieren machte.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































