Anfield Index
·22. Juni 2026
David Lynch: Liverpool will Mittelfeldspieler trotz Berichten verkaufen

In partnership with
Yahoo sportsAnfield Index
·22. Juni 2026

Die Zukunft von Curtis Jones beim FC Liverpool wirkt zunehmend ungewiss, und der jüngste Media-Matters-Podcast auf Anfield Index lieferte den bislang deutlichsten Hinweis darauf, dass dies der Sommer sein könnte, in dem er Anfield verlässt.
Im Gespräch mit Dave Davis sprach David Lynch über das Interesse von Inter Mailand an dem Mittelfeldspieler, dessen Vertrag nur noch ein Jahr läuft. Da die Gespräche über einen neuen Vertrag ins Stocken geraten sind und Liverpool von Inters aktuellem Angebot nicht beeindruckt ist, wirkt die Situation nun wie eine Verhandlung, die darauf wartet, dass sich eine Seite bewegt.
Lynchs Einschätzung der Lage war deutlich. Er glaubt, dass die Ankunft von Andoni Iraola nichts an Jones’ Denken geändert hat.
„Ich denke, das ist so etwas wie die Bestätigung, dass dem nicht so ist.“
Das war seine Antwort auf die Frage, ob es nun eine Kehrtwende geben könnte, nachdem Arne Slot gegangen ist und Iraola gekommen ist.
Lynch fügte hinzu:
„Ich denke, der Spieler ist trotz allem weiterhin sehr daran interessiert, zu Inter zu gehen.“
Das ist wichtig. Es scheint sich hierbei nicht um einen Fall zu handeln, in dem Liverpool einen Eigengewächs-Spieler rein aus Profitgründen loswerden will. Es klingt eher so, als sehe Jones die Serie A als einen Neuanfang, wobei Lynch anmerkte:
„Ich denke, er will einen Neuanfang und möchte das ausprobieren.“
Dave Davis verwies auf einen Bericht von Paul Joyce, wonach Liverpool über Inters jüngstes niedriges Angebot verärgert war; gesprochen wurde über ein Gebot von rund 25 Millionen Euro, also ungefähr 21,6 Millionen Pfund.
Lynch stimmte zu, dass die Zahlen weiterhin unter Liverpools Bewertung liegen.
„Klar ist, dass sie nicht annähernd dran sind.“
Gleichzeitig deutete er an, dass ein Deal weiterhin möglich bleibt, wenn Inter sein Angebot verbessert.
„Hier dürfte es wahrscheinlich Raum für einen Kompromiss geben.“
Liverpools Problem ist offensichtlich. Jones hat nur noch ein Jahr Vertrag, daher ist der Handlungsspielraum des Klubs begrenzt. Trotzdem glaubt Lynch, dass die Reds recht daran tun, kein Schnäppchen-Angebot anzunehmen.
„Ich habe schon das Gefühl, dass Liverpool hier ziemlich gedrückt wird.“
Er fügte hinzu:
„Selbst wenn wir dreißig Millionen bekämen, glaube ich immer noch nicht, dass das genug wäre, wenn man einige der Preise betrachtet, die wir gesehen haben.“

Foto: IMAGO
Der auslaufende Vertrag steht nun im Mittelpunkt der Geschichte. Dave Davis merkte an, dass Liverpool lieber das Risiko eingehen würde, Jones im nächsten Sommer ablösefrei zu verlieren, als eine schlechte Ablöse zu akzeptieren, doch Lynch sah das als Teil des öffentlichen Verhandlungstanzes.
„Das ist ganz klar eine Positionierung.“
Dann ging er noch weiter:
„Ich denke, sie sind bereit, einen Verkauf zu genehmigen. Nun ja, das sind sie. Ich weiß, dass sie bereit sind, einen Verkauf zu genehmigen.“
Das ist die entscheidende Aussage. Liverpool ist nicht verzweifelt, aber offen dafür. Die Ablöse muss akzeptabel sein, und Inter muss sich der Summe annähern, die Liverpool verlangt.
Wie Lynch es ausdrückte:
„Es muss zu unseren Bedingungen sein.“
Ein interessantes Detail aus dem Podcast war, warum Jones Inter möglicherweise einem anderen Premier-League-Klub vorzieht. Lynch deutete an, dass es bei dem Wechsel nicht einfach nur darum geht, Liverpool zu verlassen.
„Ich habe den Eindruck, dass ihn der Wechsel in eine andere Liga wirklich reizt und er etwas völlig Neues ausprobieren möchte.“
Er erwähnte außerdem, dass Jones Federico Chiesa nach dem Leben in Italien gefragt hat.
„Ich denke, es ist die Veränderung des Lebensstils, die ihn wirklich reizt, und nicht einfach nur der Gedanke, wegzukommen.“
Für Liverpool dürfte das frustrierend sein. Ein Käufer aus der Premier League würde wahrscheinlich mehr zahlen, doch wenn Jones zu Inter will, wird der Markt kleiner.
Lynchs Erwartung war jedenfalls klar genug. Wenn Inter das zusätzliche Geld findet, sollte der Transfer schnell vorankommen.
„Wenn sie das tun, dann sollte dieser Deal ziemlich schnell über die Bühne gehen.“
Im Moment ist Curtis Jones noch ein Liverpool-Spieler. Aber mit nur noch einem Jahr Vertragslaufzeit, dem Druck von Inter Mailand und Liverpools Bereitschaft, ihn zum richtigen Preis zu verkaufen, fühlt sich das wie eine Transfergeschichte an, die sich stetig auf einen Abgang zubewegt.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































