Anfield Index
·2. Juli 2026
David Ornstein: Richard Hughes vor Abschied aus Liverpool

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·2. Juli 2026

Liverpools Sportdirektor Richard Hughes wird laut David Ornstein von The Athletic später in diesem Jahr voraussichtlich zu Al Hilal wechseln – eine Entwicklung, die einem ohnehin schon wichtigen Sommer an der Anfield Road eine weitere faszinierende Komponente hinzufügt.
Der Wechsel ist noch nicht offiziell abgeschlossen, da Hughes bei Liverpool noch bis Juni 2027 unter Vertrag steht, doch die Richtung scheint klar zu sein.
David Ornstein von The Athletic berichtete: „Simon Francis ist zu Al Hilal gewechselt und leitet dort die Transferaktivitäten des Klubs, während Liverpools Sportdirektor Richard Hughes voraussichtlich seinem ehemaligen Kollegen zum Team aus der Saudi Pro League folgen wird.“
Vorerst bleibt Hughes im Amt und hat vor allem noch Arbeit vor sich. Liverpool arbeitet nach dem Abgang von Arne Slot am 30. Mai 2026 unter dem neuen Cheftrainer Andoni Iraola, und genau deshalb ist dieses Transferfenster besonders bedeutend.
Im Bericht heißt es: „Hughes, dessen Liverpool-Vertrag bis Juni 2027 läuft, konzentriert sich voll auf Liverpools Sommer-Transfergeschäft und darauf, den neuen Cheftrainer des Klubs, Andoni Iraola, während der laufenden Transferperiode zu unterstützen.“
Das ist wichtig. Liverpool kann sich kein Abdriften leisten. Ein neuer Trainer braucht Klarheit, Abstimmung und Tempo auf dem Markt. Hughes’ bestehende Beziehung zu Iraola aus gemeinsamen Zeiten in Bournemouth könnte dabei helfen, genau das zu liefern, auch wenn seine eigene Zukunft offenbar anderswo liegt.
Liverpool war stets stolz auf seine Struktur, und genau diese Situation wird diese Struktur auf die Probe stellen. Sportdirektoren sind oft weniger sichtbar als Trainer, doch ihr Einfluss ist enorm. Rekrutierung, Verträge, Kaderplanung und langfristige Strategie laufen alle über dieses Büro.
David Ornstein von The Athletic ergänzte: „Hughes’ Vertragssituation bedeutet, dass dies naturgemäß sein letztes Transferfenster beim Klub wäre, bevor eine Übergangsphase beginnt, die einem Nachfolger ermöglichen würde, sich in der Rolle an der Anfield Road einzuarbeiten.“
Dieser Satz ist wichtig, weil er auf Planung statt auf Panik hindeutet. Liverpool weiß, dass ein Ersatz für Hughes nicht als hektische Last-Minute-Lösung behandelt werden kann – besonders, da Iraola seinen Kader noch formt und sich der Klub von einer schwachen Saison 2025/26 erholen muss.

Foto: IMAGO
Die Verbindung zu Al Hilal ist ebenfalls logisch. Simon Francis hat sich dem Klub aus der Saudi Pro League bereits angeschlossen und leitet dort die Transferaktivitäten. Hughes und Francis arbeiteten in Bournemouth zusammen – sowohl als Spieler unter Eddie Howe zwischen 2012 und 2014 als auch später innerhalb der breiteren Fußballstruktur rund um den Klub.
Im Bericht wurde außerdem festgehalten: „Francis und Al Hilal arbeiten derzeit auf der Grundlage, dass Hughes zu gegebener Zeit bei dem in Riad ansässigen Klub eintreffen wird.“
Für Liverpool ist das ein heikler Moment. Hughes mag professionell und fokussiert bleiben, doch die Nachfolgeplanung wird für die Fenway Sports Group nun zur Priorität. Mit dem frisch ernannten Iraola braucht Liverpool vor allem eines: Geschlossenheit.
Die unmittelbare Frage ist nicht nur, wen Liverpool in diesem Sommer verpflichtet, sondern auch, wer die nächste Phase der Fußballstrategie des Klubs gestalten wird, sobald Hughes geht. In einem Markt, in dem Timing alles ist, könnte sich diese Entscheidung als ebenso wichtig erweisen wie jeder einzelne Transfer.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































