De la Fuente überrascht von Rodris Barça-Wechsel: „Ich dachte, er geht zu Real“ | OneFootball

De la Fuente überrascht von Rodris Barça-Wechsel: „Ich dachte, er geht zu Real“ | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: 90PLUS

90PLUS

·22. September 2026

De la Fuente überrascht von Rodris Barça-Wechsel: „Ich dachte, er geht zu Real“

Artikelbild:De la Fuente überrascht von Rodris Barça-Wechsel: „Ich dachte, er geht zu Real“

Rodri hat Manchester City verlassen und ist zum FC Barcelona gewechselt – ein Schritt, mit dem Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente offenbar nicht gerechnet hatte. Im Gespräch mit „El Larguero“ erklärte der 65-Jährige, er sei davon ausgegangen, dass der Mittelfeldspieler zu Real Madrid wechseln würde. Gleichzeitig betonte de la Fuente sein gutes Verhältnis zu Rodri und dessen Umfeld, die ihn während der Transferphase immer wieder über den Stand der Dinge informiert hätten.

Monatelang mit Real Madrid verbunden

Über Monate hinweg war Rodri mit einer Rückkehr nach Madrid in Verbindung gebracht worden. Real Madrid unter dem zurückgekehrten José Mourinho galt als ernsthafte Option für den spanischen Mittelfeldspieler, der in Madrid bereits für Atlético gespielt hatte.


OneFootball Videos


Entsprechend aufmerksam verfolgte auch de la Fuente die Personalie. Dass Rodri am Ende nicht im Bernabéu, sondern im Camp Nou landete, kam für den Nationaltrainer deshalb überraschend. Rodri selbst hat inzwischen erklärt, dass ihm die Entscheidung gegen Real Madrid nicht leichtgefallen sei.

Für de la Fuente ist Rodris Rückkehr ein Gewinn für La Liga

Unabhängig vom konkreten Klub bewertet de la Fuente Rodris Rückkehr in die spanische Liga positiv. Für den Nationaltrainer sei es wichtig, dass möglichst viele der besten spanischen Spieler wieder in der heimischen Liga aktiv sind und damit das Niveau des Wettbewerbs erhöhen.

Auch die mögliche Zusammenarbeit mit Pedri sieht de la Fuente nicht als Problem. Rodri und der Barça-Mittelfeldspieler könnten seiner Einschätzung nach durchaus gemeinsam funktionieren, wenn beide bereit seien, ihr Spiel aneinander anzupassen.

Dabei ging de la Fuente sogar noch weiter und bezeichnete Rodri als den besten Spieler der Welt auf seiner Position. Für Barcelona ist der Europameister und Weltmeister damit nicht nur ein spektakulärer Neuzugang, sondern auch ein Spieler, der das zentrale Mittelfeld unmittelbar verändern soll.

Rodri und Pedri vor einer neuen Partnerschaft

Gerade die Kombination mit Pedri dürfte dabei besonders interessant werden. Beide Spieler sind technisch stark und verfügen über außergewöhnliche Qualitäten im Spielaufbau, interpretieren ihre Positionen aber unterschiedlich.

De la Fuente verwies darauf, dass Pedri bereits gezeigt habe, sein Spiel je nach taktischem Umfeld verändern zu können. Bei Rodri sei der Einfluss auf eine Mannschaft dagegen besonders groß, weil seine Positionierung und seine Spielweise auch die Aufgaben seiner Mitspieler verändern.

Für Flick bietet sich damit eine neue Möglichkeit im Zentrum. Barcelona hat mit Rodri einen Spieler geholt, der nicht nur defensiv Stabilität geben, sondern auch den Spielaufbau aus der Tiefe prägen kann.

Enges Programm für Spanien

Für de la Fuente bleibt allerdings kaum Zeit, sich länger mit dem Klubwechsel seines Mittelfeldstars zu beschäftigen. Spanien startet nun in die neue Nations-League-Saison und bekommt es innerhalb von knapp zwei Wochen mit drei unterschiedlichen Gegnern zu tun.

Die Partie gegen England im Wembley-Stadion bildet den Auftakt. Anschließend geht es gegen Tschechien, ehe Spanien zweimal auf Kroatien trifft. Die vier Begegnungen gehören zur ersten, ungewöhnlich langen Nations-League-Länderspielphase der Saison.

De la Fuente bekommt seinen Wunschspieler zurück

Für Spaniens Nationaltrainer dürfte Rodris Wechsel nach Barcelona damit gleich aus mehreren Gründen interessant sein. Er bekommt einen zentralen Spieler seines Teams zurück in die heimische Liga und kann gleichzeitig beobachten, wie dieser sich in einer neuen taktischen Umgebung mit Pedri entwickelt.

Dass de la Fuente ursprünglich mit Real Madrid gerechnet hatte, macht die Geschichte zusätzlich interessant. Rodri spielt nun nicht im Bernabéu, sondern im Camp Nou – und ausgerechnet dort soll er künftig gemeinsam mit Pedri das Zentrum einer Mannschaft prägen, die mit großen Ambitionen in die neue Saison geht.

Impressum des Publishers ansehen