Football Italia
·14. Juli 2026
De Laurentiis: „Klubs sind UEFA-/FIFA-Marionetten, die an uns verdienen“

In partnership with
Yahoo sportsFootball Italia
·14. Juli 2026

Napoli-Präsident Aurelio De Laurentiis legt seine Pläne für ein Stadion mit 70.000 Plätzen dar, warnt aber auch, dass die Fußballvereine „alles Marionetten im Dienst von UEFA und FIFA sind, die sich an uns bereichern.“
Der Patron sprach heute bei der Präsentation des neuen Trainers Max Allegri im historischen Teatro San Carlo.
Unter anderem wurde er nach den Plänen gefragt, ein neues Stadion abseits des Stadio Diego Armando Maradona zu bauen.
„Wir arbeiten an einem neuen Stadion mit 70.000 Plätzen und 120 Skyboxen“, enthüllte er.
Zu den geprüften Gebieten gehört die ehemalige Q8-Raffinerie in San Giovanni a Teduccio, doch dies kollidiert mit den Versuchen des Stadtrats, stattdessen das Stadio Maradona umzustrukturieren.

NEAPEL, ITALIEN – 26. MAI: Aurelio De Laurentiis, Präsident des SSC Napoli, feiert den Gewinn der Serie A TIM während der Trophäenparade des SSC Napoli am 26. Mai 2025 in Neapel, Italien. (Foto von Francesco Pecoraro/Getty Images)
De Laurentiis kritisiert seit Langem die Art und Weise, wie die finanzielle Seite des Fußballs geführt wird, und will einige seiner Erfahrungen als Hollywood-Filmproduzent in diese Welt einbringen.
„Aus fußballerischer Sicht ist der Abstand zwischen der Serie A und anderen Ligen nicht groß, vielmehr liegt der Unterschied in der Gesetzgebung von einem Land zum anderen“, fügte er hinzu.
„Wir arbeiten weiterhin in einer Fußballwelt, die nicht von uns geführt wird. Wir Vereine sollten eigentlich das Sagen haben, stattdessen werden wir von Institutionen gelenkt, die sich auf unserem Rücken bereichern, und dasselbe gilt für viele andere Ligen.

NEAPEL, ITALIEN – 12. DEZEMBER: Aurelio De Laurentiis, Präsident des SSC Napoli, während des UEFA-Champions-League-Spiels zwischen SCC Napoli und SC Braga im Stadio Diego Armando Maradona am 12. Dezember 2023 in Neapel, Italien. (Foto von Francesco Pecoraro/Getty Images)
„In Italien gibt es, genau wie in England, einige Vereine von gewissem Rang, doch wenn man sich ihre Bilanzen ansieht, schreiben auch sie am Ende Verluste, obwohl sie drei- oder viermal so hohe Einnahmen haben wie wir.
„Das bedeutet, dass im Fußball aus einer ganzen Reihe von Gründen etwas nicht funktioniert.“
De Laurentiis hat auch die höheren Institutionen des Sports scharf kritisiert, insbesondere das Verhältnis zwischen den Vereinen und dem internationalen Fußball.
„In Europa sind wir alle Marionetten im Dienst von UEFA und FIFA, die sich faktisch an uns bereichern. Es ist nicht einmal möglich, ihre Finanzen richtig einzusehen, um sie zu prüfen.“
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
Live


Live





































