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·2. September 2026
Deadline-Day: Real kassiert bei Chema Andrés – 200-Mio.-Marke geknackt?

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Real Madrids Transfer-Einnahmen sind dank Andrés (l.), Paz (o. r.) und García (u. r.) stark gestiegen – Fotos: x.com/BHAFC, getty images
Passives Einkommen. Das will jeder. Auch Real Madrid, wo diese Art von regelmäßigen Einnahmen mittlerweile fest eingeplant ist, so wie man sich bei verkauften Ex-Canteranos noch prozentuale Rechte an Weiterverkäufen gesichert hat. Aber ob jetzt auch schon neue Einnahmen bei Chema Andrés geplant waren? Vor einem Jahr war der 21-jährige Spanier erst für angeblich drei Millionen Euro von Madrid nach Stuttgart gewechselt. Und nach einer guten ersten Bundesliga-Saison sollte er sich dort eigentlich weiter entwickeln, bis spät in der Transferphase Brighton and Hove Albion auf den Plan getreten ist. Und dann ging es ganz schnell, sodass der Mittelfeldspieler schlussendlich am Deadline-Day für angeblich 22 Millionen Euro in die Premier League gewechselt ist (Vertrag bis 2031).
Und damit verlieren die Blancos zwar eine weitere Beteiligung am Spieler, kassieren aber nochmal ordentlich ab. Denn rund elf Millionen Euro kommen aufs Konto der Königlichen! Und die Einnahmen durch ehemalige wie auch aktuelle Canteranos hatten eh schon die 100-Millionen-Marke weit überschritten – jetzt auch die 200er-Marke? So war am Dienstag erst Manuel Ángel nach Fulham gewechselt für angeblich vier Millionen Euro, so wie vorher auch Gonzalo García (ca. 40 Mio.) und César Palacios (ca. 10 Mio.). Dazu kommen Spieler wie Jacobo Ortega (ca. 10 Mio. zu Straßburg), Victor Valdepeñas (ca. 8 Mio. zu Florenz), Álex Jiménez (ca. 10 Mio. zu Milan) und Fran González (ca. 1 Mio. zu Sevilla) oder auch bereits verliehene oder anteilig verkaufte Nachwuchsspieler wie Mario Martín (Getafe, ca. 3,5 Mio.), Álvaro Rodríguez (ca. 14,5 Mio. zu Bournemouth), Víctor Muñoz (ca. 25 Mio. zu Liverpool), Mario Gila (ca. 15 Mio. zu Milan), Miguel Gutiérrez (ca. 2 Mio. zu Leverkusen) und vor allem Nico Paz (Como, ca. 66 Mio.).
Und mit diesem passiven Einkommen wird es weiter gehen. Denn einerseits finden sich in diversen Klubs noch ehemalige Canteranos, die noch nicht gewechselt sind, wie Sergio Arribas in Almería, Jacobo Ramón in Como oder Antonio Blanco sowie Youssef Enríquez bei Alavés, dazu kommen eben frisch abgegebene Canteranos wie Manuel Ángel, Palacios oder auch der scheinbar gratis abgegebene David Jiménez (an Oviedo) sowie Canteranos, die noch gar nicht gewechselt sind. Dazu gehören beispielsweise Joan Martínez oder Cristian David Perea, mit denen aber in Zukunft noch Kasse gemacht werden dürfte. Und während schon in den letzten Jahren „La Fábrica“ immer wieder zu den drei Ausbildungszentren gehörte, aus denen die meisten Profis in Europas Top-Ligen stammen, so lohnt sich diese Strategie spätestens jetzt auch finanziell für den spanischen Rekordmeister. Dafür gibt es spätestens in diesem Sommer mindestens 220 Millionen Gründe.
Und „echte“ Profi-Verkäufe wie die von Fran García (ca. 4 Mio. zu Betis) kommen da zusätzlich noch dazu. Auch so sind mal wieder große Einkäufe wie die angeblichen 225 Millionen Euro in der ersten Mannschaft (dazu kommen genau 15 Mio. für José Mourinho, aber auch ca. 5 Mio. für Castilla-Neuzugänge). Macht also grob gerechnet: Ausgaben von rund 245 Millionen stehen Einnahmen von rund 224 Millionen gegenüber, was somit „nur“ ein Minus von 21 Millionen Euro bedeuten würde für den gesamten Transfersommer 2026 – wobei hier zusätzliche Zahlungen wie Handgelder, aber auch noch weitere mögliche Beteiligungen (beispielsweise bei anderen Ex-Canteranos) nicht eingerechnet sind.
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