Nur die Raute
·12. April 2026
Defensive als Schlüssel: Wie der HSV in Stuttgart bestehen kann

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·12. April 2026

Am heutigen Sonntag um 17:30 Uhr bekommt es der Hamburger SV auswärts mit dem VfB Stuttgart zu tun. Die Rothosen haben im Abstiegskampf noch immer den ein oder anderen Punkt zu holen, ehe man sich sicher sein kann, dass der Ligaverbleib gelingt.
Nun geht es gegen einen Gegner, der spielstark ist und gerade offensiv einiges zu bieten hat. Ausgerechnet jetzt fehlen dem HSV Spieler wie Luka Vuskovic und Albert Sambi Lokonga. Trainer Merlin Polzin muss mal wieder improvisieren, die Mannschaft stellt sich in Teilen auf jeden Fall von alleine auf.
Und trotzdem wird der HSV natürlich nicht nach Stuttgart fahren und sich in irgendeiner Form kampflos ergeben. Es gibt Mittel und Wege, um bei den Schwaben etwas mitzunehmen.
Was den HSV in der Rückrunde auszeichnet: Er ist ein sehr, sehr unangenehm zu bespielender Gegner. Selbst in der Phase zuletzt, in der Siege weitgehend ausblieben, waren die Rothosen nicht weit weg. Immer hätte man theoretisch die Möglichkeit gehabt, mehr herauszuholen. Dass der VfB Stuttgart fußballerisch die bessere Mannschaft ist, daran zweifelt niemand. Deswegen kann sich der HSV, zumal er auswärts spielt, jetzt nicht auf einen offenen Schlagabtausch einlassen. Den verliert man ohne wichtige Spieler aller Voraussicht nach.

Foto: Getty Images
Das heißt im Umkehrschluss natürlich: Die Defensive wird umso wichtiger sein. Ohne Vuskovic, der schon in jungen Jahren eine Führungsrolle übernimmt und seine Mitspieler dirigieren kann, wird viel auf die Kompaktheit ankommen. Heißt: Der HSV muss gegebenenfalls etwas tiefer und abwartender verteidigen als zuletzt. Das würde den Stuttgartern auf jeden Fall auch einen Teil der eigenen Stärke rauben.
Aus einer kompakten und strukturierten Defensive heraus kann es der HSV dann schaffen, eigene Konter zu fahren. Fabio Vieira als Verbindungsspieler zwischen der Abwehr und dem Angriff wird hier wichtig sei, zumal er natürlich auch die technischen Fähigkeiten mitbringt, um die entscheidenden Pässe zu spielen. Daher ist es auch gut möglich, dass Trainer Merlin Polzin in diesem Duell kaum auf eine Art Stoßstürmer setzt, sondern deutlich mehr auf Geschwindigkeit. Passt die Ausrichtung und kommt dann noch eine gute Tagesform dazu, dann hat der HSV definitiv die Chance, in Stuttgart etwas mitzunehmen.
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