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·21. September 2026
Demichelis selbstkritisch: So reagiert der RB-Trainer auf die Niederlage gegen Leverkusen

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RB Leipzig wollte bei Bayer Leverkusen ein Ausrufezeichen setzen. Stattdessen stand am Ende eine 0:2-Niederlage. Trainer Martín Demichelis sparte anschließend nicht mit Selbstkritik und nahm sich nach dem Auftritt auch selbst in die Verantwortung.
„Wenn ein Trainer verliert, hat er niemals recht“, erklärte Demichelis nach der Partie. Für den Argentinier war es deshalb schwierig, von einem guten Weg seiner Mannschaft zu sprechen. Dennoch sah er durchaus positive Ansätze, insbesondere in der Anfangsphase.
Die Leipziger kamen ordentlich in die Partie und konnten Leverkusen zunächst unter Druck setzen. Mit zunehmender Spieldauer kippte das Spiel jedoch. Kurz vor der Pause brachte Patrik Schick die Gastgeber in Führung, nach dem Seitenwechsel erhöhte Miguel Gutiérrez auf 2:0.
Demichelis ärgerte sich vor allem darüber, dass seine Mannschaft bis zum ersten Gegentor eigentlich gut im Spiel gewesen sei. „Die ersten 15 Minuten war es ein sehr gutes Spiel der Mannschaft“, sagte der RB-Coach. Auch nach dem 1:0 habe Leipzig noch Möglichkeiten gehabt, die Partie offen zu halten.
Nach dem zweiten Gegentreffer wurde es allerdings deutlich schwieriger. Leipzig hatte zwar mehr Kontrolle über den Ball, entwickelte daraus aber kaum Gefahr. Demichelis räumte ein, dass seine Mannschaft offensiv nicht mehr genügend Chancen herausspielen konnte. Zu allem Überfluss verletzte sich mit Brajan Gruda auch ein möglicher DFB-Debütant.
Für RB folgt nun zunächst eine Unterbrechung durch die Länderspielpause. Demichelis sieht darin gleichzeitig eine Chance, aber auch ein Problem. „Es ist eine Schande, wir haben drei Wochen ohne die ganze Gruppe“, erklärte der Trainer.
Ein Teil seines Kaders wird mit den Nationalmannschaften unterwegs sein. Nach deren Rückkehr soll die Vorbereitung auf die nächsten Aufgaben deshalb schnell Fahrt aufnehmen. Demichelis verwies noch einmal darauf, dass anschließend eine intensive Phase mit zahlreichen Spielen wartet.
Die Niederlage in Leverkusen soll dabei aufgearbeitet werden. Der RB-Trainer weiß, dass dafür nicht nur seine Spieler gefragt sind: „Wenn ein Trainer verliert, hat er niemals recht.“















