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·10. August 2026

Deniz Undav vor neuer Saison: Bundestrainer Jürgen Klopp soll anrufen!

Artikelbild:Deniz Undav vor neuer Saison: Bundestrainer Jürgen Klopp soll anrufen!

Deniz Undav ist entschlossen, den Rummel um seine Person nicht abklingen zu lassen. Beim VfB Stuttgart genießt er weiterhin Kultstatus, auch wenn die WM sportlich eher ernüchternd verlief. Nun will der Angreifer mit Leistung nachlegen, um sich auch für Bundestrainer Jürgen Klopp unentbehrlich zu machen.

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EAST RUTHERFORD, NEW JERSEY – 25. Juni: Nadiem Amiri (#20), Assan Ouédraogo (#25) und Deniz Undav (#26) verfolgen das FIFA-Weltmeisterschafts-Gruppenspiel der Gruppe E zwischen Ecuador und Deutschland von der Ersatzbank aus. Die Partie fand im New York New Jersey Stadium am 25. Juni 2026 in East Rutherford, New Jersey, statt. (Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images)


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Von seiner Popularität hat der Stürmer nichts eingebüßt. Das zeigte sich bereits vergangene Woche im Trainingslager des VfB am Chiemsee und war beim Saisonauftakt am Wochenende unüberhörbar: „Deniz Undav, Deniz Undav“, schallte es durch die heimische Arena. Beim 3:1 gegen den FC Everton kam der 30-Jährige lediglich eine gute halbe Stunde zum Zug und konnte aufgrund seines Trainingsrückstands noch keine echten Impulse setzen. Der durchwachsene Auftritt bei der Weltmeisterschaft, bei der Undav zumindest anfangs für Furore sorgte, hat seinem Ansehen bei den Fans offenbar keinen Kratzer beigebracht.

Das Turnier selbst hat der Angreifer nach eigener Aussage längst verarbeitet, „eine Woche“ habe er noch darüber nachgedacht. Anders sieht es beim Hype um seine Person aus, den er bewusst wahrgenommen hat. „Das hat mich übertrieben gefreut. Es zeigt, dass ich viele Supporter habe, die einfach der Meinung waren, dass ich spielen muss. Das hat gezeigt, dass ich irgendwas richtig gemacht habe“, erklärte Undav.

Undav weiß um die Vergänglichkeit des Erfolgs

Dass der aktuelle Zuspruch von Dauer ist, glaubt der Torjäger allerdings nicht automatisch. „Ich habe den Hype genossen. Oder ich genieße ihn. Aber im Endeffekt muss ich wieder auf dem Platz liefern. Wenn es nicht so ist, dann wird es schnell wieder andersrum sein“, warnte er selbst und verwies auf die Schnelllebigkeit des Fußballgeschäfts. Mit der Aufmerksamkeit könne er dennoch gut umgehen, ist sich Undav sicher, ohne dabei abzuheben. „Das ist schwer, aber Gott sei Dank bin ich 30, ich bin ein alter Hase. Da werde ich nicht arrogant, sondern bleibe gleich.“

Dass die Beobachtung seiner Person künftig noch genauer ausfallen dürfte, ist ihm bewusst. Bereits vor der WM hatte Undav seinen Vertrag beim VfB bis 2029 verlängert. Laut Bericht der Stuttgarter Zeitung soll der Angreifer dafür neben einer Signing-Fee von drei Millionen Euro künftig bis zu sechs Millionen Euro jährlich kassieren. Ein Gehaltssprung, der Verpflichtung mit sich bringt und je nach Formkurve auch wechselnde öffentliche Bewertungen provozieren kann. „Deswegen muss ich Leistung bringen, damit die Fans weiter hinter mir sind. Dass der Hype bleibt“, betonte Undav.

Ziele für den VfB: Bundesliga und internationale Bühne

Anhalten dürfte die Begeisterung vor allem dann, wenn der VfB an die vergangene Spielzeit anknüpft, in der die Schwaben nur mit einem Punkt Vorsprung als Tabellenvierter noch die Champions-League-Qualifikation sicherten und zudem das DFB-Pokalfinale erreichten. Doch die Ansprüche gehen darüber hinaus. „Wir können nicht immer auf die Bundesliga gucken“, stellte Undav klar. Auch das internationale Abschneiden müsse künftig als Maßstab dienen. „Wir müssen auch versuchen, dass wir mal eine Runde weiterkommen im internationalen Bereich, und das muss das Ziel sein.“

Konstante Leistung fordert der Stürmer auch von sich selbst im Nationaltrikot, in dem er in diesem Jahr bereits für einige spektakuläre Szenen gesorgt hat. Wie seine Zukunft unter Jürgen Klopp aussieht, vermag Undav derzeit nicht sicher einzuschätzen. „Es kann sein, dass es eine komplett andere Aufstellung sein wird wie beim Bundestrainer davor“, so der Angreifer. Seine Konsequenz daraus: „Einfach Leistung bringen und dann wird es hoffentlich geschätzt, dass ich dann eingeladen werde.“

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