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·13. Januar 2026
Der 1. FC Köln tritt sportlich auf der Stelle und erhält dennoch wichtige Erkenntnisse – ein Kommentar

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Simon Bartsch
13 Januar, 2026
Von ruhigem Fahrwasser kann man momentan beim FC wahrlich nicht sprechen. Und das, obwohl die Geißböcke als Aufsteiger mit Platz elf rein tabellarisch im Mittelfeld der Liga liegen. Das Unentschieden gegen Heidenheim hat zwar nicht die erhofften drei Punkte eingebracht und war insofern enttäuschend, hatte aber dennoch auch gute Seiten: Ein Kommentar zum Remis des 1. FC Köln gegen Heidenheim.

Spieler des 1. FC Köln (Foto: Sebastian Widmann / Getty Images)
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Mit dem 2:2-Unentschieden gegen den 1. FC Heidenheim endete am Samstagnachmittag eine turbulente Woche der Geißböcke. Und am Ende jener Tage steht ein Ergebnis, das bei dem ein oder anderen Kölner Anhänger ein Gefühl von weder Fisch noch Fleisch hinterlässt. Schon vor Weihnachten hat die Kritik am Kölner Trainer unter den FC-Fans deutlich zugenommen. Dass in den Sozialen Medien vornehmlich negativ, deutlich seltener positiv kommentiert wird, ist mittlerweile – leider – normal. Die kritischen Töne haben in den vergangenen Wochen Aber noch einmal merklich zugenommen. Das ist angesichts der Punkteausbeute der jüngsten Phase absolut verständlich und auch legitim. Drei Punkte von möglichen 21, darunter wohl fünf Spiele gegen Mannschaften auf Augenhöhe, ist definitiv zu wenig.
Der FC hat sein Punktepolster und Lukas Kwasniok seinen Kredit bei einigen FC-Anhängern in den vergangenen Wochen verspielt. Und so war die Stimmung auch vor dem Duell gegen den 1. FC Heidenheim recht aufgeheizt. Aufgeheizt auch, weil der Trainer Kaderentscheidungen getroffen hat, die zum einen als sehr radikal kommuniziert und zum anderen für den ein oder anderen Betroffenen nicht 100 prozentig nachvollziehbar erschienen. In der Wahrnehmung mancher Fans hatte die Begegnung wohl schon etwas von einem Entscheidungsspiel. Auf der einen Seite hofften die Anhänger der Geißböcke auf den großen Befreiungsschlag gegen den Tabellenvorletzten, auf der anderen Seite die Gefahr, mit einer Niederlage in die tiefe Krise zu stürzen.
Nach dem Spiel könnte man also leicht der Meinung sein, dass nichts passiert sei. Das 2:2 an der Ostalb hat den FC rein tabellarisch nicht weiter nach vorne gespült, der erhoffte Befreiungsschlag ist ausgeblieben, die Negativserie ist nicht durchbrochen. Auf der anderen Seite ist aber auch ein Debakel ausgeblieben, das gerade in Durchgang eins möglich schien. Die Kölner sind trotz des Einsatzes der jungen Spieler nicht beim Tabellenvorletzten untergegangen, haben am Polster vor der direkten Konkurrenz nichts eingebüßt.
Weder Fisch noch Fleisch also? Das kann man so eigentlich nicht sagen. Denn unterm Strich bleiben auch einige wichtige Erkenntnisse. Die ins kalte Wasser geworfenen Debütanten haben durchaus gezeigt, dass sie das Zeug für die Bundesliga haben – wenn auch sicher gegen einen eher harmlosen Gegner. Zudem hat sich der FC gleich zwei Mal wieder zurück gekämpft und schnupperte nach zwei Rückständen sogar zwischenzeitlich am Dreier – das Team scheint also durchaus intakt zu sein. Zudem zeigten die Geißböcke gegen einen nicht gerade für Offensivfußball stehenden Gegner eine spielfreudige Leistung, erspielten sich 21 Abschlüsse und einen xGoals-Wert von nahezu drei.
Das ist kein großer Erfolg – das wären drei Zähler gewesen. Doch ist es auch nicht die von einigen Fans erwartete Katastrophe, die mit der Bekanntgabe der Aufstellung in den Sozialen Medien bereits an die Wand geworfen wurde. Es bleibt dabei, der FC muss von den kommenden beiden Heimspielen eins gewinnen – und das wird nach menschlichem Ermessen wohl die Partie gegen Mainz sein. Im Anschluss wird man dann wissen, ob Fisch oder Fleisch!









































