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·14. Juli 2026

Der 100-Millionen-Euro-Poker um Ayyoub Bouaddi

Artikelbild:Der 100-Millionen-Euro-Poker um Ayyoub Bouaddi

Nach seinen sensationellen Auftritten bei der Weltmeisterschaft ist der 18-jährige Ayyoub Bouaddi der begehrteste Teenager des europäischen Transfersommers. Der OSC Lille verlangt für sein marokkanisches Mittelfeldjuwel Ayyoub Bouaddi eine schwindelerregende Ablösesumme von bis zu 100 Millionen Euro. Nun hat ein spektakuläres Wettbieten zwischen den finanzstärksten Giganten der Premier League um die Dienste des Ausnahmetalents begonnen. Übrigens, der Name Ayyoub Bouaddi steht aktuell überall in den Schlagzeilen.

Das Preisschild des Wahnsinns und die kuriose Forderung aus Lille

OSC Lille ist sich des enormen Wertes seines Juwels bewusst. Der Klub hat die Verhandlungsposition nach der bärenstarken Weltmeisterschaft des Teenagers drastisch verschärft. Berichten zufolge fordert der französische Klub eine astronomische Ablösesumme von mindestens 70 Millionen Euro. Zusätzlich wird die Schmerzgrenze für einen sofortigen Wechsel im Bereich von bis zu 100 Millionen Euro verortet. Für einen Spieler wie Ayyoub Bouaddi, der gerade erst seine erste vollwertige Profisaison hinter sich hat, ist dies eine historische Summe.


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Erschwert wird der Poker durch eine höchst ungewöhnliche Bedingung von Lilles Klubpräsident Olivier Létang. Dieser fordert angeblich, dass Bouaddi nach einem Verkauf für die kommende Saison direkt wieder an Lille ausgeliehen wird. So kann er in vertrauter Umgebung weiter reifen. Diese Kombination aus dreistelligem Millionenbetrag und sofortiger Rückleihe stellt viele Interessenten vor eine harte Geduldsprobe.

England-Giganten in der Pole-Position

Während der FC Bayern München ebenfalls lose seine Fühler nach dem marokkanischen Nationalspieler ausgestreckt hat, gilt ein Wechsel an die Isar mittlerweile als nahezu ausgeschlossen. Die Münchner haben bereits ein über 100 Millionen Euro schweres Transferpaket für Ismael Saibari und Nathaniel Brown geschnürt. Außerdem verfügen sie im Mittelfeldzentrum über genügend Alternativen. Deshalb dürften sie sich aus dem finanziellen Wettbieten zurückziehen.

Stattdessen deutet alles auf ein gigantisches Duell in der englischen Premier League hin. Manchester City gilt im Werben um Bouaddi als hauchdünner Favorit. Nach der Verpflichtung von Elliott Anderson für die Rekordsumme von 116 Millionen Pfund sucht City immer noch nach Verstärkung für die Zentrale. Es wäre keine Überraschung, wenn sich Ayyoub Bouaddi letztlich für einen Wechsel nach England entscheidet.

Auch Liverpool und Manchester United haben bereits konkrete Bedingungen für einen Deal akzeptiert beziehungsweise intensive Gespräche aufgenommen. Da die englischen Spitzenklubs finanziell weitaus weniger Einschränkungen unterliegen, dürfte City sogar bereit sein, auf die einjährige Rückleihe nach Lille einzugehen. Infolgedessen liegt die Zukunft von Ayyoub Bouaddi mit hoher Wahrscheinlichkeit auf der Insel.

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