Der aktuelle Stand bei der Sportchef-Suche des HSV | OneFootball

Der aktuelle Stand bei der Sportchef-Suche des HSV | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: 90min

90min

·16. April 2026

Der aktuelle Stand bei der Sportchef-Suche des HSV

Artikelbild:Der aktuelle Stand bei der Sportchef-Suche des HSV

Es ist inzwischen mehrere Monate her, dass sich der Hamburger SV von Stefan Kuntz getrennt hat. Seitdem ist der Posten des Sportvorstandes vakant. Schnell wurde klar, dass der Aufsteiger keine überhasteten Entscheidungen treffen und sich stattdessen die nötige Zeit nehmen möchte.

Frühzeitig soll sich Sebastian Kehl als potenzieller Kandidat ergeben haben, wie das Hamburger Abendblatt rückblickend berichtet. Sein Name sei an Michael Papenfuß, den Aufsichtsratsvorsitzenden des HSV, herangetragen worden. Der damalige Tenor: Der Manager sei bei Borussia Dortmund nicht wirklich glücklich und könne sich eine neue Herausforderung durchaus vorstellen.


OneFootball Videos


Der Aufsichtsrat entschied sich jedoch dazu, zunächst eine sogenannte Headhunter-Firma zu beauftragen, um den Markt genauer zu durchleuchten. Kehl sei zwar auch dahingehend ein Thema gewesen, aber eben auch andere Manager – zumal der inzwischen beim BVB freigestellte Sportdirektor zurzeit auch mit Tottenham Hotspur in Gesprächen stehen soll.

Artikelbild:Der aktuelle Stand bei der Sportchef-Suche des HSV

Sebastian Kehl und der BVB haben sich mittlerweile getrennt | Jürgen Fromme - firo sportphoto/GettyImages

Die Bild brachte zuletzt Stefan Reuter als Kandidaten ins Spiel (90min berichtete). Den Informationen des Hamburger Abendblatt zufolge steht der 59-Jährige, der über zehn Jahre lang als Sport-Geschäftsführer die Geschicke des FC Augsburg geleitet hat, allerdings nicht auf der Kandidatenliste der Headhunter-Firma. Das muss Reuter als Kandidaten allerdings nicht ausschließen, immerhin gibt es im Fußballgeschäft auch noch andere Gesprächskanäle.

Klar ist demnach allerdings: Der neue Sportchef soll ein Gespür und ein Ohr für die Kabine haben. Eigene Erfahrungen als Profifußballer dürften also vorteilhaft, wenngleich natürlich nicht alleine entscheidend sein. Im Sinne der bestmöglichen Planung für die nächste Saison, die der HSV aller Voraussicht nach erneut in der Bundesliga angehen wird, soll der Aufsichtsrat aber eine baldige Lösung bevorzugen.

Impressum des Publishers ansehen